The Living Corpse - Ein Zombie zwischen den Fronten - DVD

DVD Start: 17.02.2014
FSK: ab 16 - Laufzeit: 84 min

The Living Corpse - Ein Zombie zwischen den Fronten DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Einst tötete Zombie John Romero aus Fressgier seine Frau und seine Tochter Samantha, doch heute bereut er es. Zusammen mit dem Diener Murk, den ihm Asteroth, der Führer der Elenden und Fürst der Unterwelt, zur Seite stellt, macht er sich auf die Suche nach seinem Sohn Taylor, der als einziger den Zombie-Angriff überlebte. Die Suche führt ihn in eine düstere Welt, durch Tunnel und rabenschwarze Katakomben, in denen das Böse haust und das nur darauf wartet, tödlich zuzuschlagen: Irre Wissenschaftler, Gruftfresser und noch viel mehr warten auf ihn. Schließlich steht die lebende Leiche seinem Sohn gegenüber, doch der ist fest entschlossen, den Mord an seiner Mutter und seiner Schwester zu rächen...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: KSM GmbH
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Deleted Scenes, Trailer, Bildergalerie

DVD und Blu-ray | The Living Corpse - Ein Zombie zwischen den Fronten

DVD
The Living Corpse - Ein Zombie zwischen den Fronten The Living Corpse - Ein Zombie zwischen den Fronten
DVD Start:
17.02.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 84 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
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Blu-ray Start:
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FSK: 16 - Laufzeit: 88 min.
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Blu-ray Start:
17.02.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 88 min.

DVD Kritik - The Living Corpse - Ein Zombie zwischen den Fronten

DVD Wertung:
Film: | 1/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 2/10
Gesamt: | 3/10


Husch in das Grab - „The Living Corpse“ ist eine Comicverfilmung, der man zu Beginn durchaus wohlwollend gegenüber steht. Es geht um einen Zombie, der aber aus unerfindlichen Gründen sein Bewusstsein behalten hat und nun seinen Sohn beschützen will und andere Monster im Stile von „Hellboy“ bekämpft. Dabei muss er immer seinen Rest an Menschlichkeit bewahren. Das ist nicht sonderlich neu und innovativ, kann aber in Details und einzelnen Segmenten immer frisch angeordnet werden. Zudem hat der Film insofern keine Budgetbeschränkungen da es ein computeranimierter Trickfilm ist und so optisch in punkto Gewalt in die Vollen gehen kann, da man nicht aufwendige Tricks herstellen muss. Aber leider, leider wird nichts von diesen Prämissen umgesetzt. Um es gleich kurz und knapp zu sagen: diese Comicverfilmung ist gründlich in die Hose gegangen. Schon nach zwei Minuten macht sich der erste Unmut breit, denn der Film ist absolut miserabel animiert. Da er vollkommen am PC hergestellt worden ist wirkt er lieb- und leblos und die Graphik ist mittlerweile schon von drittklassigen Videospielen überrundet worden. So schlechte Computeranimationen wurden seit Jahren schon nicht mehr gesehen und erinnern sehr an die Anfangszeit der Videospiele. Wobei da noch die Graphik des allerersten „Tomb Raider“ Spiel noch angenehmer war. Hinzu kommt die Minimalstory in der sich absolut keine Spannung aufbauen will. Die dämlichen Dialoge sind fast nur noch übertroffen durch die stolpernde und holpernde Synchronisation, wobei man hier den Sprechern eine Ehrenrettung zukommen lassen muss, da auch im Original die Synchro zu den Zeichentrickfiguren miserabel ist. Weiterhin strotzt der Film an Einfallslosigkeit und kopiert nur dauernd anstatt mal eigene Idee zu entwickeln. Einzig der weibliche Geist überzeugt, aber alles andere mit dem Wissenschaftler, den Zombies, den Geistern usw. hat man schon seit den 1930ern zur Genüge gesehen. Das kann man nicht mal ironische Referenz betrachten, da der Humor hier absolute Mangelware ist. Und dann noch die Animationen über die man sich nicht genügend aufregen kann. Wenn man von Hollywoodblockbustern die Extras ansieht und manchmal die kargen Prävisualisierungen von aufwendigen Szenen anschaut, so sind selbst diese noch ausgefeilter als hier. Der ständige Zeitlupeneinsatz ist unnötig und schon gar nicht mehr als Zitat an „Matrix“ zu erkennen, sondern nur als Mittel den Film auf Spielfilmlänge zu strecken. Dann ist es noch schlecht geschnitten und die Charaktere warten oft noch ein paar Sekunden auf eine Antwort oder auf eine Folgeaktion die entweder gar nicht oder nur zeitversetzt erfolgt. Oft treten die Figuren in Actionszenen sogar auf der Stelle, wenn sie eigentlich laufen sollten. Da haben sie wieder mehr von Computerspielfiguren die oftmals unmotiviert gegen eine Wand liefen. Und auch die Action selber klappt nicht, weil, ironischerweise, sich die Macher zu sehr an comichafte Gestaltungsmittel hielten. Die Speedlines in Mangas, welche mittlerweile auch in Comics westlicher Prägung vorkommen, dienen dazu Bewegung zu simulieren und dem flachen Bild einer Zeichnung einen 3D-Effekt zu verleihen. Sie schaffen also Dynamik in einem undynamischen, weil eingefrorenen Bild. Nun wird hier aber in einem beweglichen Bild, sprich Filmbild, auch diese Technik verwandt. Da wollte man doppelte Bewegung simulieren, wobei sich leider beide Elemente dann gegenseitig aufheben: das Bild wirkt eingefroren. Minus mal Minus ergibt eben Plus. Wobei dieser üble Streifen unter dem Strich leider keinen Pluspunkt bekommen kann.

Das Bild als auch der Ton sind gelungen. Die Extras können hingegen nicht überzeugen. Neben der Trailershow und einer Bildergalerie gibt es noch deleted scenes, wobei diese häufig aus entfernten Dialogfetzen bestehen, welche in schon vorhandene Szenen nochmal integriert worden sind und diese noch mehr verlangsamen.

Diese Comicverfilmung ist gründlich in die Hose gegangen. Story ohne Ideen, dämliche Dialoge, miese Synchro und vor allem die miserable Animation lassen den Mist zu einer einzigen Zeitverschwendung werden.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © KSM GmbH