The Killer inside me - DVD

DVD Start: 29.04.2011
FSK: ab 18 - Laufzeit: 104 min

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Inhalt

Eine staubige Kleinstadt in Texas ist das Revier von Sheriff Lou Ford (Casey Affleck). Doch was sich hinter seiner kleinbürgerlichen, braven und stillen Fassade versteckt, sieht niemand kommen...

"Das Problem in einer Kleinstadt ist, das jeder denkt, Dich zu kennen."
Lou Ford hat Probleme. Frauenprobleme. Jobprobleme. Und eine Menge Tote, die in seinem Zuständigkeitsbereich auftauchen. Die Tatsache, dass er ein Sadist, Mörder und Psychopath ist, hilft ihm auch nicht grade, denn so langsam gehen ihm die Alibis für die Leichen aus, die seinen Weg pflastern. Die gutmütige Prostituierte Joyce (Jessica Alba) verfällt dem Teufel in Uniform sofort und zusammen leben sie ihre bizarren sexuellen Phantasien aus. Seine unschuldige Freundin Amy (Kate Hudson) ahnt nicht das geringste davon und glaubt des Beteuerungen des kaltblütigen Sheriffs ein ums andere Mal...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen

Video on demand - The Killer inside me

DVD und Blu-ray | The Killer inside me

DVD
The Killer inside me The Killer inside me
DVD Start:
29.04.2011
FSK: 18 - Laufzeit: 104 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
The Killer inside me The Killer inside me
Blu-ray Start:
29.04.2011
FSK: 18 - Laufzeit: 109 min.

DVD Kritik - The Killer inside me

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 5/10
Ton: | 5/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 5/10


Der Kleinstadtsheriff Lou Ford (Casey Affleck) ist ein zurückhaltender und freundlicher Mensch, der den Hut zieht, wenn er mit einer Dame spricht und auch sonst stets ausgesuchte Höflichkeit an den Tag legt. Doch hinter seiner harmlosen, fast biederen Fassade lauert etwas Unberechenbares. Dann brauch es nur sehr wenig und seine vertrauensselige Art wandelt sich in einen mörderischen Charakter. Dieser Augenblick nähert sich, als Lou den Auftrag bekommt, die Prostituierte Joyce (Jessica Alba) aus der Kleinstadt zu jagen. Plötzlich gibt es Tote und viele Verwicklungen und mittendrin ruht Lou in sich selbst.

Bei dem Sundance Film Festival und der Berlinale 2010 war der Thriller „The Killer inside me“ Mittelpunkt einiger empörender Kritiken und wurde sogar als Skandalfilm betitelt. Dies lag in erster Linie an den explizit dargestellten Gewaltausbrüchen des Sheriffs Lou Ford gegen zwei ihm nahe stehenden Frauen. Diese Szenen sind wirklich voller unglaublicher Brutalität, den Film deshalb aber als Skandalfilm zu bezeichnen, vor allem, weil diese Szenen nur einen Bruchteil des Filmes ausmachen, ist etwas überzogen.

Casey Affleck als Mörder mit einer zumeist undurchschaubaren Fassade kann durchaus überzeugen. Ein gutes Spiel, das von seinem praktisch unbeweglichen Minenspiel ein wenig an Patrick Bateman aus dem Thriller „American Psycho“ erinnert. Etwas abgeschlagen wirken die Schauspielkünste der weiblichen Hauptdarstellerinnen Jessica Alba und Kate Hudson, die die Verlobte von Lou spielt. Warum ausgerechnet Jessica Alba als Prostituierte gecastet wurde, wird nicht ganz klar, denn ihre Darstellung einer Frau, die ihren Körper für Geld verkauft, ist manchmal genau so bieder wie der scheinbare Charakter von Lou. Womöglich sollte ihr zurückhaltenderes Verhalten ihr mehr Sympathiepunkte bei den folgenden brutalen Geschehnissen zusichern, trotzdem wirkte Jessica Alba fehlbesetzt. Kate Hudson mal in einer anderen Rolle als die einer verliebten Frau in einer romantischen Komödie zu sehen, war durchaus erfrischend.

Leider schafft es das recht gute Schauspiel von Casey Affleck nicht, den Film mehr Tiefe zu geben bzw. der Film geht in die Tiefe, um dem Zuschauer dann ein Nichts als Antwort zu bieten. Man erwartet als Zuschauer mehr Erklärungen zu dem Vorgehen des Sheriffs, warum tut er die Dinge, die er tut? Welche Motivation lenkt ihn? Mit Erklärungen dazu lässt einen der Film alleine, was wirklich schade ist. Andererseits lädt „The Killer inside me“ anschließend zu Diskussionen ein, weil unterschiedliche Meinungen über die Geschichte und ihre Hintergründe vorprogrammiert sind.

Des Weiteren fällt die langsame Erzählart des Thrillers etwas negativ auf. Bis zu den ersten Geschehnissen dauert es eine Weile, was aber natürlich den Gewaltszenen umso mehr Intensität gibt und die Langsamkeit deshalb wohl Methode war.

Die zu rezensierende DVD war ein Presseexemplar, welches nur den Film in deutscher Sprache ohne weitere Extras enthielt, so dass zu der Qualität des Bonusmaterials nichts gesagt werden kann. Bild- und Tonqualität waren nicht immer zufrieden stellend, was aber sehr wahrscheinlich auch an der Presse-DVD lag.


by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Universum Film