The Invitation - DVD

DVD Start: 15.04.2016
FSK: ab 16 - Laufzeit: 94 min

The Invitation DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Irgendetwas stimmt hier nicht auf dieser Dinnerparty, auf der sich alle so übertrieben freundlich verhalten. Auf der Will (Logan Marshall-Green) seine Ex-Frau wiedertrifft. Auf der Leute spurlos verschwinden, heimlich Medizin geschluckt wird und zum Nachtisch ein sehr unpassendes Video läuft.
Bei dieser Dinnerparty kriecht die Paranoia durch die perlenden Cocktailgläser. Bildet sich Will die Bedrohung einfach nur ein, oder lauert hinter der schönen Fassade tatsächlich der Vorhof zur Hölle?

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Edel Germany GmbH / Pandastorm Pictures
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Originaltrailer, Trailershow

DVD und Blu-ray | The Invitation

DVD
The Invitation The Invitation
DVD Start:
15.04.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 94 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
The Invitation The Invitation
Blu-ray Start:
15.04.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 98 min.

DVD Kritik - The Invitation

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 7/10


Weibliche Regisseure gibt es selten in Hollywood. Vor allem im Horror/Psychothriller/Mystery-Genre nimmt selten eine Frau auf dem Regiestuhl Platz. Die amerikanische Regisseurin Karyn Kusama hat mit The Invitation ein Film in diesem Genre geschaffen, der bis zu einem gewissen Grad polarisiert. Wenn der Metascore, der sich aus Kritikerbewertungen zusammensetzt, höher als die Imdb-Wertung ausfällt und bei Rottentomatoes die kritischen Stimmen überwiegend aus dem gewöhnlichen Kinopublikum kommen und weniger von den Kritikern, dann handelt es sich stets um einen sehr speziellen Streifen. The Invitation SzenenbildGute Beispiele aus jüngerer Vergangenheit hierfür sind, insbesondere in diesem Genre, Der Babadook und It Follows. Im Gegensatz zu diesen zwei hat es The Invitation nicht ins deutsche Kino geschafft, sondern war ein Direct-to-Dvd-Streifen. Doch war dieser Schritt gerechtfertigt?

Bevor diese Frage beantwortet wird, gibt es noch einen kurzen Einblick in die Geschichte von The Invitation. Will und seine neue Freundin Kira erhalten von seiner Ex-Frau eine Einladung zu einer Dinner-Party in Wills ehemaligem Haus. Gastgeber sind seine Ex-Frau Eden und ihr neuer Freund David. Zudem sind noch viele Freunde von Will und Eden zu der Feier eingeladen, die sich nach zwei Jahren das erste Mal wiedersehen. Dazu gesellen sich noch zwei Freunde von David. Es sieht wie ein fröhlicher und netter Abend aus, doch für Will ist diese ganze Situation suspekt und er wird im Laufe des Abends misstrauischer. Für ihn stimmt an diesem Abend etwas nicht. So hinterfragt er das Verhalten seiner Ex-Frau und beobachtet merkwürdige Dinge. Aus seiner Sicht steckt hinter dieser Einladung mehr als nur eine Dinner-Party.

Der Film ist vom Erzähltempo sehr ungewöhnlich und hebt sich von der Masse der meisten Filme ab. Denn hier passiert in den ersten fast 70 Minuten nicht wirklich viel. Dabei hat der Film lediglich eine Laufzeit von etwas mehr als 90 Minuten. Es gibt verschiedene Gespräche und Diskussionen, Will wird misstrauischer, aber auch nicht wirklich aktiv, die Freunde schauen sich ein Video auf dem Laptop an, trinken Wein und essen zu Tisch. The Invitation SzenenbildZudem zeigt der Film verschiedene Dinge aus der Vergangenheit, als Will und Eden noch ein Ehepaar waren. Doch das ist per se keine Drehbuchschwäche. Denn es ist die Absicht des Films den Zuschauer lange im Dunkeln tappen zu lassen. Das macht The Invitation zugleich auf eine sehr sonderbare Art und Weise. Die Handlung geht nicht wirklich voran, doch mit verschiedenen Erinnerungssequenzen, Soundeffekten, einer Kamera mit vielen Nahaufnahmen und düsterer Musik schafft es der Film überwiegend das Szenario interessant zu gestalten. Zudem weiß man als Zuschauer auch lange nicht, wo dieser Film hin will. Jedoch sei eines gesagt ohne zu spoilern: Das letzte Viertel des Films hat es in sich und ist ein höchst spannendes Finale und nichts für schwache Nerven. Warum dieser Film es dennoch nicht in die Kinos schaffte, liegt wohl letztlich an dieser doch sonderbaren Erzählweise. Denn der gewöhnliche Kinobesucher, der FSK 16, Horror und Thriller liest, schaut womöglich nach einer halben Stunde auf die Uhr und fragt sich wann das Gemetzel losgeht. Dies ist definitiv kein klassischer Horrorstreifen, sondern vielmehr ein Drama mit Psychothriller-Elementen. Wer sich erhofft, sich von Beginn an zu gruseln und viel Brutalität zu sehen, wird sich hier womöglich langweilen. Der Film ist für die Meisten durch seinen Aufbau der Geschichte sehr sperrig gestaltet und nicht für jeden geeignet. Die latente Spannung ist stellenweise fast schon zu latent, um als Zuschauer am Ball zu bleiben. Um die Eingangsfrage zu beantworten: Gerechtfertigt ist es an sich nicht, denn der Film ist qualitativ auf einem sehr hohen Niveau, doch für das breite Publikum ist er nicht gemacht, weswegen die Entscheidung den Film direkt ins Heimkino zu bringen, verständlich ist.

Schauspielerisch sticht hier Hauptdarsteller Logan Marshall-Green, der die Hauptfigur Will spielt und eine verblüffende Ähnlichkeit mit Tom Hardy besitzt, aus dem Ensemble heraus. The Invitation SzenenbildEr überzeugt in den emotionalen Momenten und hat eine ganz besondere Ausstrahlung, wenn er das Haus und die anderen Gäste beobachtet. Ansonsten gibt es keine nennenswerten Mängel bzgl. der Bild – und Tonqualität der DVD. Auch bei den Nachtaufnahmen im Garten des Hauses, bleibt das Bild klar und es gibt keine unscharfen Aufnahmen. Zwar muss man zu Beginn erstmal den Ton vom Fernseher kräftig aufdrehen, doch hier sind die Dialoge nicht zu leise oder die Soundeffekte zu laut, sondern alles in allem sehr stimmig. Bei den Extras gibt es lediglich den Originaltrailer und eine Trailershow.


Fazit:
Intelligenter und spezieller Film mit einer interessanten Erzählweise, bei der der Zuschauer zu keinem Zeitpunkt wirklich weiß wohin die Reise geht. Zwar ist der Film stellenweise träge, doch ein starker Hauptdarsteller, ein spannungsgeladenes Finale und eine unglaubliche Unvorhersehbarkeit, machen The Invitation zu einem sehenswerten Film.

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by Morteza Wakilian
Bilder © Edel Germany GmbH / Pandastorm Pictures




The Invitation - Trailer