The Innkeepers - Hotel des Schreckens - DVD

DVD Start: 17.01.2013
FSK: ab 18 - Laufzeit: 97 min

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Inhalt

Luke und Claire sind die letzten Angestellten am letzten Wochenende des Yankee Pedlar Inn Hotels. Danach wird das Haus für immer geschlossen. Schon lange ranken sich schaurige Geschichten um das Gebäude, denn es soll hier spuken. Aus lauter Langeweile beschließen Luke und Claire, das Geheimnis des Spukhauses zu lüften. Ein schwerer Fehler, wie sich bald herausstellt…

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sunfilm
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer
- Behind the Scenes
- Audiokommentare

DVD und Blu-ray | The Innkeepers - Hotel des Schreckens

DVD
The Innkeepers - Hotel des Schreckens The Innkeepers - Hotel des Schreckens
DVD Start:
17.01.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 97 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
The Innkeepers - Hotel des Schreckens The Innkeepers - Hotel des Schreckens
Blu-ray Start:
17.01.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 101 min.
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Blu-ray Start:
17.01.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 101 min.

DVD Kritik - The Innkeepers - Hotel des Schreckens

DVD Wertung:
Film: | 9/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 9/10


Nach dem kontroversen und stellenweise sehr ekligen Film „Cabin Fever 2“ hätte man dem Regisseur Ti West nicht unbedingt einen so klugen Horrorfilm wie „The Innkeepers“ zugetraut. Er musste sich wohl erst mit Auftragsarbeiten einen soliden Ruf erarbeiten, um hier als Regisseur, Drehbuchautor und Cutter in Personalunion arbeiten zu können. Was dem Film sehr gut tut und er wurde zu Recht auf dem Toronto After Dark Film Festival 2011 als „Scariest Film“ ausgezeichnet und war einer der Publikumslieblinge auf dem Fantasy Film Fest 2011. Was ist jetzt aber so intelligent an einem Film, der schon von der puren Inhaltsangabe her so deutlich dem klassischen Geisterfilm zugeordnet werden kann? Dazu muss man etwas ausholen. Orte, die ansonsten sehr belebt sind, weil in ihnen ein hektisches Treiben vorkommt, können besonders unheimlich wirken, wenn sie leer sind. Wenn man beispielsweise mal seine eigene Schule besucht ohne viele Schüler rumlaufen zu sehen, wie man sie ansonsten kennt, kann einem das Gebäude sehr schaurig vorkommen und man meint, die Schatten der Menschen zu spüren, welche man ansonsten hier sehen würde. Das prädestiniert drei Gebäudearten für den Horrorfilm und alle drei sind schon oft in dem Genre benutzt worden. Zwei davon, Irrenhäuser und Krankenhäuser, sind ohnehin schon mit Leid, Elend, Krankheit, Verzweiflung, Verwesung und Tod angehäuft, dass sie im vollen Betrieb schon vielen Angst machen, da niemand als Patient in ihnen sein will und man sich ohnehin schon an seine eigene Sterblichkeit erinnert fühlt. Das macht sie im Genre so beliebt. Ein Hotel ist da etwas freundlicher. Selten nämlich treffen so viele unterschiedliche Menschen aufeinander, die ansonsten nichts miteinander zu tun haben. Jeder bringt dann seine eigene Geschichte mit, sein Drama, sein Leid und da man in einer halbwegs anonymen Umgebung befindet, kann man sich enthemmter geben als beispielsweise im Kreise seiner Familie oder in Gegenwart seiner Freunde. Gerade die Wände eines Hotels können viele Geschichten erzählen und so ist es kein Wunder das es ein beliebter Handlungsort für fiktive Produkte ist. Hotels geben einfach einen guten Stoff ab. Und „The Innkeepers“ ist weit mehr als ein weiterer Geisterfilm der in einem Hotel spielt. Vielmehr geht es darum, dass die beiden Hauptcharaktere eben um den generellen Charakter eines Hotels wissen. Schließlich arbeiten sie dort. Und da sich im Laufe der Geschichte dramatische Ereignisse zugetragen haben, muss es doch einfach in einem Hotel, und dann noch in so einem alten, einen Geist geben. Sie achten auf Erscheinungen und wollen sie dokumentieren. Folglich sind sie empfänglich für Paranormales. Und es ist sehr geschickt, dass bis zum Ende nicht klar ist, ob hier ein reiner psychologischer Horror vorliegt oder die Geister echt sind. Der Film ist eben deswegen sehr klug, da er mit diesen Gedanken spielt. Dafür nimmt er sich auch sehr viel Zeit für seine Charaktere und deren Psyche, da nur so ein solcher Film funktionieren kann. Das dürfte Splatterfans und Adrenalinjunkies nicht erfreuen, aber als Zuschauer merkt man kaum wie die Zeit vergeht, da man sich unwiderruflich in dem Film und in den Räumen gefangen fühlt. Hier gibt es keine CGI-Effekte wie in „Das Geisterschloss“, sondern die klassischen Elemente, wobei man die Seherin mal einfach so hinnehmen muss. Jedenfalls ist der Film äußerst spannend und man erwischt sich selber dabei, dass man dem Gedanken folgt, dass es in einem Hotel einfach spuken muss und beginnt dann, selber auf Erscheinungen im Bild zu achten. Und es kommt nichts, aber einfach der Grund, dass etwas erscheinen könnte, schürt die Spannung. Und in dieser Hinsicht ist „The Innkeepers“ einer der besten Geisterfilme überhaupt.

Der Ton ist sehr gut, wie sich das für einen Geisterfilm gehört, denn dieses Genre lebt vor allem von seinen Soundeffekten. Auch das Bild ist sehr gelungen. Als Extra gibt es neben den Trailern noch ein kurzweiliges Behind the Scenes und informative sowie gut gelaunte Audiokommentare, wobei leider keines der Extras deutsche Untertitel hat.

Ein intelligenter Geisterfilm, der mit der Erwartungshaltung des Zuschauers spielt und diese mit denen der Charaktere im Film gleich setzt. Das macht ihn sehr spannend und bis zum Schluss weiß man nicht, wie man das Gesehene einordnen soll.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Sunfilm