The Infiltrator - DVD

DVD Start: 09.02.2017
FSK: ab 16 - Laufzeit: 122 min

The Infiltrator DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Es ist der wahrscheinlich gefährlichste Undercover-Auftrag der Geschichte, den Special Agent Robert Mazur (Bryan Cranston) Mitte der 1980er übernimmt: Er soll in der Rolle des smarten Geschäftsmannes Bob Musella das beispiellos mächtige Drogenkartell von Pablo Escobar unterwandern, der mit einer Armee von Dealern die USA mit Drogen überschwemmt und seine Geschäfte mit rücksichtsloser Gewalt absichert. Zur Seite stehen Mazur der impulsive Agent Emir Abreu (John Leguizamo) und die neue Kollegin Kathy Ertz (Diane Kruger), die sich als Mazurs Verlobte ausgibt. Gemeinsam erschleichen sie sich die Freundschaft von Escobars rechter Hand Roberto Alcaino (Benjamin Bratt), um im inneren Kreis Beweise gegen die Verbrecherorganisation und ihre Handlanger im Bankensektor zu sammeln. Bereits der kleinste Fehler kann ihn und seine Mitstreiter das Leben kosten ...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures / Paramount Home Entertainment
Tonformate:
Dolby Digital Surround 5.1 (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 / 2,39:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Audiokommentar von Bryan Cranston und Regisseur Brad Furman
Entfernte Szenen
Wie man unterwandert

DVD und Blu-ray | The Infiltrator

DVD
The Infiltrator The Infiltrator
DVD Start:
09.02.2017
FSK: 16 - Laufzeit: 122 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
The Infiltrator The Infiltrator
Blu-ray Start:
09.02.2017
FSK: 11 - Laufzeit: 127 min.

DVD Kritik - The Infiltrator

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 7/10


Rollenspiele
Der amerikanische Thriller „The Infiltrator“ basiert auf realen Ereignissen und zeigt wie ein Undercoveragent arbeitet, um gegen das Medellinkartell vorzugehen. Einem Beamten der amerikanischen Zollbehörde gelingt es, sich als Geldwäscher dem Kartell anzudienen und verfolgt die Spur des Geldes, anstatt dem Rauschgift. So kommt er zu internationalen Verflechtungen und kann einen großen Coup vollziehen. The Infiltrator SzenenbildDessen Ermittlungen führten in den 1980ern zu einer der größten Verhaftungswellen der damaligen Zeit und zu einem Mammutprozess, der hier aber nicht mehr thematisiert wird. Da man sich größtenteils an die Fakten hält, ja halten muss, kann der Zuschauer kein actionhaltiges Bleigewitter erwarten, in dem der Held in bester Ramo-Manier gegen die Drogendealer vorgeht.

Hier ist eher das minutiöse Vorgehen geschildert und das immer tiefere Eindringen in die Organisation. Das heißt aber nicht, dass keine Action vorkommt. Nur gibt es keine längeren Schießereien, aber dafür einige Morde die teils sehr überraschend sind und sehr intensiv, was sie sehr brutal wirken lässt. Auch hier hält man sich an einen realistischen Tonfall und inszeniert sie eher beiläufig dokumentarisch, denn als ihnen eine gewisse ästhetische Note zu verleihen, wie es etwa Quentin Tarantino meisterhaft zu eigen ist. Hier sind sie beiläufig, überraschend und brutal. Überhaupt wirkt der ganze Film recht dokumentarisch, auch wenn man auf Stilmittel der Dokumentationen verzichtet. Aber die blassen Farben, das Dekor, alles nimmt sofort so wahr, als ob sie direkt aus den 1980ern stammen. Hier ist aber nichts farbenfroh und glamourös, sondern die Gangster sind entweder reine Geschäftsmänner, jedenfalls je eher man in der Organisation vordringt, während das Fußvolk eher durchgeknallt ist. Der Stil der Inszenierung macht das Filmerlebnis sehr intensiv und entwickelt einen Sog dem man sich nur schwer entziehen kann. Vor allem auch deswegen, weil alle Rollen sehr gut gespielt sind. Wobei gerade Bryan Cranston („Breaking Bad“) sehr beeindruckt. The Infiltrator SzenenbildAber auch die Nebenrollen sind alle herausragend besetzt. Allerdings kommen die inneren Nöte eines Undercoveragenten nicht so eindringlich zur Sprache wie etwa in „The Departed“. Nur manchmal wird ein Identitätsproblem aufgrund der gespielten Rolle angesprochen und auch die Szenen in denen es darum geht, dass die Ermittler positive Gefühle wie Freundschaft gegenüber die Gangster hegen wirkt dann manchmal etwas aufgesetzt. Denn der Fokus liegt weniger auf den Personen, sondern auf den Ermittlungen an sich. Dennoch liegt hier ein sehr spannender Krimi vor.

Das Bild als auch der Ton sind gut wobei der Ton eigentlich nicht so viel zu tun hat, da wenig Soundeffekte eingesetzt werden. Leider sind die Extras etwas durchwachsen ausgefallen. Während der Audiokommentar vom Hauptdarsteller Bryan Cranston und dem Regisseur Brad Furman gelungen ist und auch die entfernten Szenen sich lohnen, ist der Rest alles eher als Trailer zu verstehen, die mit Interviews angereichert worden sind. Wobei manche Aussagen der realen Protagonisten interessant sind, aber viel zu kurz kommen.


Fazit:
Ein spannender Krimi, der aber die inneren Konflikte von Undercoveragenten nicht komplett ausspielt. Dafür ist die Inszenierung intensiv und die Darsteller hervorragend.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Universal Pictures / Paramount Home Entertainment