The Hunt - Menschenjagd - DVD

DVD Start: 05.12.2012
FSK: ab 18 - Laufzeit: 80 min

The Hunt - Menschenjagd DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Ein Journalist, der für seine Aufklärungsreportagen berühmt ist, geht wieder Undercover und untersucht die Hintergründe einer Reihe von grausamen Morden. Dabei führt ihn seine Recherche zu einer sogenannten Geheimgesellschaft reicher Geschäftsmänner, die ein makaberes Hobby verbindet: Sie jagen Menschen! Um nicht aufzufallen, muss der Journalist an diesem mörderischen Spiel teilnehmen und sich in den geheimen Bund einbringen – bis ihm plötzlich klar wird, dass er keiner der Jäger, sondern eindeutig die Beute ist...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Schröder Media
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Französisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Making-of

DVD und Blu-ray | The Hunt - Menschenjagd

DVD
The Hunt - Menschenjagd The Hunt - Menschenjagd
DVD Start:
05.12.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 80 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - The Hunt - Menschenjagd

DVD Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 6/10
Ton: | 6/10
Extras: | 2/10
Gesamt: | 3/10


„Nach ‚High Tension‘, ‚Martyrs‘ und ‚Frontiers‘ kommt mit ‚The Hunt‘ der nächste grosse Schocker aus Frankreich“ heißt es auf dem DVD-Cover des französischen Low-Budget-Films „The Hunt“ von Thomas Szczepanski. Wer ab und zu einen Horrorfilm schaut, dem werden die drei Genregrößen bekannt sein, die durch explizite und verstörende Gewaltdarstellung faszinieren und gleichzeitig abstoßen. Allerdings hat „The Hunt“ absolut gar nichts mit diesen französischen Horrorkultstreifen gemeinsam; der dreiste Werbeslogan entpuppt sich schon nach den ersten Minuten als völlig in die Irre führend.

Ein Journalist gerät auf der Suche nach einer neuen Story in ein tödliches Spiel, bei dem gut betuchte Geschäftsmänner viel Geld dafür bezahlen, Menschen durch die Wälder zu jagen und mit ihrer Armbrust zu erlegen. Um seine Karriere bemüht, sieht er nur eine einzige Möglichkeit: Für seine Story muss er sich der Geheimgesellschaft anschließen und sich selbst auf die Jagd machen.

Mag soweit interessant klingen, wäre da nicht die mangelhafte Umsetzung. Angefangen bei einer schlechten Ausstattung, über angebliche „Schauspieler“ bis hin zum völlig fehlenden Spannungsbogen zeigt „The Hunt“ eindrucksvoll, wie man es besser nicht macht.
Aus unerklärlichen Gründen wird dann noch eine Art Pornovideothek ins Geschehen eingebaut, die dem Ganzen das fehlende i-Tüpfelchen Lächerlichkeit verleiht. Im völlig unpassenden Ende kommen schließlich noch fleischfressende Killerschweine zum Einsatz, die an Idiotie nicht zu überbieten sind.
Die angedeuteten Gore-Effekte sind in Ordnung, wenn auch amateurhaft umgesetzt. Nachdem der Film ein Klischee nach dem anderen erfüllt und sich dank unterirdischer Dialoge langsam zur Komödie entwickelt, sieht der Zuschauer nur noch einen Lichtblick: Die kurze Laufzeit von nur rund 77 Minuten.

Bild und Ton der DVD bewegen sich im Durchschnitt, der französische Originalton ist allerdings ein wenig klangvoller und klingt besser. Schade nur, dass vollkommen auf Untertitel verzichtet wurde.
Als einziges Extra wartet ein kleines Making-of auf, das jedoch komplett französisch ist und ebenfalls keine Untertitel besitzt.

Fazit: „The Hunt“ fehlt alles, was „High Tension“ und Co auszeichnet: ein Spannungsbogen, gute Darsteller, konsequent inszenierte Gore-Szenen, ein packendes Finale sowie eine schlüssige und unterhaltsame Story und eine gewisse Individualität. Das war wohl nix.

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by Yannik Riedl
Bilder © Schröder Media