The Horde - Die Jagd hat begonnen - DVD

DVD Start: 31.03.2017
FSK: ab 18 - Laufzeit: 84 min

The Horde - Die Jagd hat begonnen DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Eigentlich will John Crenshaw, ein ehemaliger Elite-Soldat, seine Freundin Selina und deren Studenten nur auf eine Naturfotografie-Expedition begleiten. Doch schnell entwickelt sich der Ausflug ins Grüne zum grauenvollen Horrortrip. Eine Horde von blutdürstigen Mutanten macht erbarmungslose Jagd auf die Truppe und bald ist Crenshaw ihre einzige Hoffnung den Wald lebend zu verlassen.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / Neue Pierrot Le Fou
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Behind the Scenes
- Kurzvideo zur Kameraarbeit
- Trailer

DVD und Blu-ray | The Horde - Die Jagd hat begonnen

DVD
The Horde - Die Jagd hat begonnen The Horde - Die Jagd hat begonnen
DVD Start:
31.03.2017
FSK: 18 - Laufzeit: 84 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
The Horde - Die Jagd hat begonnen The Horde - Die Jagd hat begonnen
Blu-ray Start:
31.03.2017
FSK: 18 - Laufzeit: 88 min.
The Horde - Die Jagd hat begonnen - Limited Edition Mediabook (Uncut) The Horde - Die Jagd hat begonnen - Limited Edition Mediabook (Uncut)
Blu-ray Start:
31.03.2017
FSK: 18 - Laufzeit: 88 min.

DVD Kritik - The Horde - Die Jagd hat begonnen

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 6/10
Ton: | 7/10
Extras: | 2/10
Gesamt: | 4/10


Rambo gegen Kannibalen
Angepriesen wird der Horror-Action-Film „The Horde“ aus einer Mischung aus „The Hills have Eyes“ und „Rambo“ was so verkehrt nicht ist aber auch viel von „Wrong Turn“ hat. Backwoodslasher mit mutierten Kannibalen und durchgeknallten Rednecks trifft auf Jugendliche. So weit so bekannt und alles läuft wie zu erwarten ab. The Horde - Die Jagd hat begonnen SzenenbildEine Gruppe von Jugendlichen reist in einen Wald, ignoriert die Warnungen eines Waldschrats den sie für verrückt halten, man praktiziert vorehelichen Sex und nimmt Drogen und dann werden sie gejagt, gefoltert und verspeist. Nur gibt es hier nicht eine Heroine, meist blond, die sich zur Wehr setzt, sondern einen ehemaligen Soldaten der dann in bester Einzelkämpfermanier der 1980er Jahre die Gegner gnadenlos ausschaltet. Denn dieser Ex-Elitesoldat ist der Verlobte der Professorin welche ihre Studentengruppe in den Wald führte, um dort zu fotografieren. Er kann einzig entkommen und macht sich nun daran, seine Liebe zu befreien.

Wer Spaß an 1980er Filmen hat, ist hier also richtig. Regisseur Jared Cohn („Little Dead Rotting Hood“, „Wishing for a Dream“) ist bislang nicht als ein innovativer Regisseur aufgefallen, macht aber auch nicht sonderlich viel verkehrt. Denn dem Genrefan kann der Film durchaus Vergnügen bereiten wenn man denn die Klischees in Kauf nimmt und die vielen, vielen Vorläufer links liegen lassen kann. The Horde - Die Jagd hat begonnen SzenenbildDenn der Backwoodslasher hat sich durchaus tot gelaufen und dieser eine kleine nette Gag mit dem Elitesoldaten der wie einstmals Sylvester Stallone auch einen Bogen mit Pfeilen benutzt und seine Muskeln spielen lässt, kann das Genre nicht wieder beleben, sondern zeigt nur auf, wie ausgelutscht das mittlerweile ist. Die Spezialeffekte sind durchaus gelungen und es geht schonungslos zur Sache auch wenn manchmal auf etwas komische Weise abgeblendet und geschnitten wird. Es scheint sich hier nicht um Kürzungen zu handeln, denn andere Szenen sind mehr als blutig ausgefallen, weswegen man hier durchaus von uncut reden kann. Aber es scheint wohl ein manchmal unbeholfener Versuch gewesen zu sein, das magere Budget zu überdecken. Der Stuntman und Martial-Arts Profi Paul Logan macht eine gute Figur als Soldat der abgesehen von Survivalelementen eher unbeholfen ist und durchaus glaubhaft wirkt auch wenn der Charakter nicht tief ist und zum Verwechseln ist mit allen Muskelhelden seit den 1980ern die immer noch die Action-Filme aus dem B- und C-Sektor bevölkern. Aber seine Stunts überzeugen, wenngleich manchmal die Bilder zu dunkel ausgefallen sind und man manchmal nur erahnt was gerade geschehen ist. The Horde - Die Jagd hat begonnen SzenenbildDa ist es schon ein Witz wenn es ein Extra über die Kameraarbeit gibt (übrigens von einer Frau) was nicht nur nichts aussagt, sondern eben zu einem etwas unbefriedigenden Ergebnis führt obwohl der Film insgesamt recht gut aussieht.

Neben diesem kleinen Making Of gibt noch einen Trailer. Was also nicht gerade viel ist. Aber der Ton und das Bild sind ansonsten gut ausgefallen und die kleinen Störungen sind bewusst eingebaut worden um ein Grindhousefeeling herzustellen.


Fazit:
Eine kleine Zusatzidee kann das Subgenre nicht wieder beleben, sorgt aber für kurzweilige und blutige Genreunterhaltung wobei manche Szenen leider zu dunkel ausgefallen sind. Für Genrefans die noch nicht genug haben durchaus einen Blick wert.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Alive / Neue Pierrot Le Fou