The Guillotines - DVD

DVD Start: 30.08.2013
FSK: ab 16 - Laufzeit: 109 min

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Inhalt

Die „Guillotines“ ist die verdeckt operierende Todesschwadron des Kaisers Yong Zheng. Sie bekommen den Geheimauftrag alle Staatsfeinde aufzuspüren und zu beseitigen. Doch schon bald merkt die Truppe der größten Kämpfer des Reiches, dass sie von mehreren Mächten benutzt wird, um sie gegeneinander auszuspielen. In ihrem „letzten“ großen Auftrag müssen die „Guillotines“ an mehreren Fronten gleichzeitig operieren und dabei herausfinden, wer ihre wirklichen Feinde sind...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: WVG Medien / Splendid
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Mandarin (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Niederländisch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen

DVD und Blu-ray | The Guillotines

DVD
The Guillotines The Guillotines
DVD Start:
30.08.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 109 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
The Guillotines The Guillotines
Blu-ray Start:
30.08.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 113 min.
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Blu-ray Start:
30.08.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 113 min.

DVD Kritik - The Guillotines

DVD Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 4/10


Messerscharfe Propaganda - „The Guillotines“ ist ein Remake eines Klassikers aus den 1970ern. Und dementsprechend ist es nur wenig verwunderlich, das einem der Inhalt so bekannt vorkommt, denn das eine Elitetruppe von ihren Chefs verraten wird und sie sich daraufhin mit ihren einstigen Gegnern zusammentun um sich gegen die Herrschaft aufzulehnen, ist uralt. So kann die Story schon nicht unbedingt überzeugen, sondern bietet nur eine typische Grundlage des allgemeinen Actionfilmes. Allerdings macht die Action schon etwas her. Besonders der erste Kampf kann sich sehen lassen, wenngleich der Stil des Gegners etwas obskur wirkt und es schwer fällt einzuordnen was er da wohl gerade so treibt. Was generell daran liegen mag, das die Actionchoreographie überhaupt etwas konfus ausgefallen ist. Der Schnitt ist nicht immer überzeugend und so wirken manche Sequenzen ziemlich zusammenhanglos. Manche Rückblenden sind zudem völlig überflüssig und chronologisch ungeschickt platziert. Die ach so dramatische Rivalität zweier einstiger Freunde wirkt nachträglich eingepfropft. So in dem Sinne, jetzt kommt die Figur dazu und, ups, wir haben keinen Charakter und keine Vergangenheit für ihn, also werden schnell noch einige Szenen dazwischengeschoben. Und alles dramatische Potential geht flöten, da es bemüht wirkt. Generell haben die Figuren nur eine Marginalcharakterisierung bekommen und so sind sie dem Zuschauer herzlich egal und alle dramatisch wirkend wollenden Szenen sind nur Effekt und rühren den Betrachter nicht. Da bleibt alles ziemlich flach. Auch wenn ein Star wie Andrew Lau Regie führt, so hätte er doch besser bei dem bleiben sollen, was er besser kann: schauspielern. So könnte man sich dann angesichts der Schwächen wenigstens etwas zurücklehnen und immerhin die Action genießen wollen. Aber leider ist der Film reine Propaganda geworden und der ideologische Ballast macht ihn bisweilen schwer verdaulich. Westliches ist verpönt und Teufelszeug, weil es die traditionelle Lebensart Chinas bedroht. Alles was demnach aus dem gegnerischen Lager kommt ist unehrenhaft, wie etwa die Schusswaffen. Was in manchen Actionszenen dann auch bestätigt wird. Der Kaiser ist mit seiner Abwendung von dem Althergebrachten böse und alles Edle kommt aus dem Volk. Schließlich ist ein Monarch ja schon von vornherein skrupellos, egoistisch und hat so gut wie nie das Wohl des Volkes im Auge. Natürlich ist es kein Zufall, dass sich die rebellische Gruppe, die sich aus der Landbevölkerung zusammenfindet, dann „Hirten“ nennt. Sie beschützen das Volk, die Lämmer, vor den Wölfen, den Herrschenden. Der Untergrundbewegung gehören eindeutig die Sympathien der Filmemacher, auch wenn deren Gegner, die Elitekiller namens die „Guillotines“ zunächst im Fokus stehen. Leider wird dann der Anführer, witzigerweise „Wolf“ genannt, zu einer Art Christusfigur hochstilisiert. Inklusive Meditation in der Wüste, Speisung der Armen, Pflege der Aussätzigen und dann noch Predigten. Wo der Film deutliche chronologische und strukturelle Schwächen aufweist, ist dann die aufdringliche Propaganda letztlich das, was „The Guillotines“ ungenießbar macht. Da kann auch die Action nicht mehr viel retten.

Der Ton sowie das Bild sind gut. An Extras sind leider nur Trailer vorhanden.

Man hat sich auf ein neues asiatisches Actionfeuerwerk gefreut und bekommt einen schlecht geschnittenen, storymäßig dünnen und klischeehaften, voller propagandistischen Ballast mitschleppenden zählen Streifen, der einen nur noch nervt.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © WVG Medien / Splendid