The Great Wall - DVD

DVD Start: 18.05.2017
FSK: ab 12 - Laufzeit: 99 min

The Great Wall DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Eine sagenumwobene Mauer, eine uralte Legende. Im Alten China sieht sich eine furchtlose Streitmacht einem schier übermächtigen Gegner gegenüber, der das Schicksal der gesamten Menschheit bedroht. THE GREAT WALL (3D) – als größtes Bauwerk der Menschheitsgeschichte Schutzwall und ultimative Waffe zugleich, um im Kampf gegen die unheimliche Bedrohung bestehen zu können.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures
Tonformate:
Dolby Digital 5.1 (D, GB, FR, IT, ES, TR)
Untertitel:
D, GB, ER, ES, DA, NL, FN, FR, HI, IS, IT, NO, PT, SV, TR
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Unveröffentlichte und erweiterte Szenen
- Matt Damon in China
- Die Arbeit mit Regisseur Zhang Yimou
- „The Great Wall“ visuelle Effekte
- Mensch gegen Monster
- Waffen des Krieges
- Eine spektakuläre Welt entwerfen

DVD und Blu-ray | The Great Wall

DVD
The Great Wall The Great Wall
DVD Start:
18.05.2017
FSK: 12 - Laufzeit: 99 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
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DVD Kritik - The Great Wall

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 10/10
Ton: | 9/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 8/10


Auf der Mauer, auf der Lauer
Von Actionfilmen erwartet man ja keine durchdachte Story. Das bleibt anderen Genres vorbehalten wie etwa dem Drama oder dem Thriller. Natürlich gibt es Ausnahmen, wobei hier vor allem die Superheldengeschichten der letzten Jahre zu nennen sind, und das freut einen besonders. Aber Actionfilmen geht es um puren Eskapismus und darum Schauwerte zu produzieren. The Great Wall SzenenbildAlso bedienen sie die reine visuelle Ebene. Und in der Hinsicht ist „The Great Wall“ ein Paradebeispiel. Die Story ist äußerst dürftig und hält sich gar nicht mit irgendwelchen Schnörkeln auf. Matt Damon spielt einen Söldner der mit anderen in das kaiserliche China gereist ist, um das Geheimnis des Schwarzpulvers zu erwerben. Ob nun mit legalen oder illegalen Mitteln ist ihm gleichgültig. Nachdem nur noch er und ein Kumpel übrig geblieben sind, kommen sie an die große Mauer wo sie in den Kampf gegen Monster verstrickt werden. Das war es auch schon mit der Geschichte.

Charakterisierungen sind nur äußerst notdürftig vorgenommen worden und auch die persönliche Reifung des Helden geschieht mit der Brechstange und ist nicht einmal begründet, da er kein Schlüsselerlebnis hat. Immerhin ist er von den Auswirkungen des Schwarzpulvers während eines Kampfes so entsetzt, dass er die Rezeptur doch nicht nach Europa bringen möchte. Hier geschieht alles aus dem dramaturgischen Baukasten und man fragt sich, warum drei Drehbuchautoren daran beteiligt waren. Interessanterweise ist diese amerikanisch-chinesische Ko-Produktion durchaus ideologisch geprägt. Die Monster im Film stehen für die Gier. Eine solche Gier erschafft also Monster die alle Menschlichkeit, jegliches Mitgefühl abgelegt haben, nur wenigen dient und das ganze chinesische Reich bedroht. The Great Wall SzenenbildDa Gier auch die Triebfeder des Kapitalismus ist, passt es in die kommunistische Ideologie Chinas. Es ist schon ein kleines Wunder das die amerikanischen Partner das mitgetragen haben. Oder sie haben es nicht gemerkt, was noch wahrscheinlicher ist. In dieser Hinsicht werden auch alle chauvinistischen Ansprüche erstickt das die Asiaten einen Amerikaner brauchen würden, um ihre Probleme zu lösen. Er trägt zwar seinen Teil bei, ist aber nicht der strahlende Retter. Es ist eher der Zufall, der ihm hilft. Auch wenn das jetzt alles nicht so wunderbar erscheinen mag, so ist der Film doch durchaus beeindruckend. Wenn man sich einfach mal unterhalten lassen will ohne viel nachzudenken, sollte man ihn sich auf jeden Fall ansehen, denn Regisseur Zhang Yimou legt mal wieder ein optisches Meisterwerk vor. Man ist von ihm schon mit filmischen Perlen wie „House of Flying Daggers“ und „Hero“ verwöhnt worden. Auch hier verzaubert Zhang Yimou wieder den Zuschauer mit eindrucksvollen Bildern welche nicht nur das Monumentale der Schlachten und der beeindruckenden Ausstattung betrifft, sondern eben weil er wunderschöne und poetische Bilder in dem Schlachtengetümmel finden kann. Das reicht zwar nicht an seine vorherigen Meisterwerke heran, aber mit den fliegenden Kriegerinnen, dem Kampf in einem Turm dessen Buntglasfenster alles in surreale Farben taucht, der Kampf im Nebel, das beeindruckt zutiefst und nimmt der schwachen Story den Stachel. The Great Wall SzenenbildZudem sind die Settings beeindruckend und trotz aller Computertechnik wimmelt es nur so von Statisten und auch in den Details gibt es immer etwas zu entdecken. „The Great Wall“ ist wahrlich etwas fürs Auge und in der Hinsicht empfehlenswert.

Der Ton und das Bild sind exzellent und lassen keine Wünsche offen. Zudem gibt es viele Extras die aber zum einen sehr kurz geraten sind und zum anderen die übliche PR-Maschinerie anschmeißen und jeder voll des Lobes gegenüber anderen ist. Aber es gibt durchaus interessante Eindrücke wobei vor allem die Specials über die Monster und über die Kostüme hervorzuheben sind. Zudem gibt es noch entfernte und erweiterte Szenen.


Fazit:
Auch wenn die Story äußerst dürftig ist und manches mit der Brechstange geschieht, so ist der Film doch vor allem was fürs Auge und kann mit wunderbaren Bildern begeistern.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Universal Pictures