The Great Raid - Tag der Befreiung - DVD

DVD Start: 05.07.2012
FSK: ab 18 - Laufzeit: 127 min

The Great Raid - Tag der Befreiung DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Während des Zweiten Weltkriegs sind über 500 amerikanische Soldaten auf den Philippinen in Kriegsgefangenschaft. Im gefürchteten Lager der Japaner sind sie Tag für Tag der Willkür ihrer Bewacher ausgeliefert. Als sich der Vormarsch der US-Truppen im Pazifik abzeichnet, wird eine Spezialeinheit unter Leitung von Colonel Henry Mucci mit einer waghalsigen Rettungsmission beauftragt: 50 Kilometer hinter den feindlichen Linien sollen die todesmutigen Männer ihre Kameraden aus dem schwer bewachten Lager befreien …

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Studiocanal Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer

DVD und Blu-ray | The Great Raid - Tag der Befreiung

DVD
The Great Raid - Tag der Befreiung The Great Raid - Tag der Befreiung
DVD Start:
05.07.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 127 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - The Great Raid - Tag der Befreiung

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 7/10


Philippinen 1945: 511 Amerikanische Kriegsgefangene, die den „Todesmarsch von Bataan“ überlebt haben, warten seit drei Jahren in einem japanischen Kriegsgefangenenlager auf ihre Befreiung. Dem 6. Batallion der United States Army Rangers wird die Aufgabe übertragen, diese Gefangenen aus dem Lager zu befreien. Zusammen mit philippinischen Widerstandskämpfern schmieden sie einen Plan, um das Lager anzugreifen. Ihre Chancen stehen jedoch eher schlecht, da ihnen die Japaner zahlenmäßig überlegen sind, die Landschaft für einen überraschenden Angriff ungeeignet ist, die Informationen über das Lager recht wage erscheinen und japanische Verstärkungstruppen auf dem Weg ins Lager sind. Der Angriffsplan wirkt zwar überzeugend, birgt jedoch ein hohes Risiko, denn jeder Fehler kann das Rettungskommando in ein tödliches Fiasko stürzen.

„The Raid – Tag der Befreiung“ wurde 2005 von Jon Dahl (Regisseur einiger Folgen von „Californication“, „Dexter“ und „True Blood“) gedreht. Der Film beruht auf wahren Begebenheiten und zeigt die Befreiung der Kriegsgefangenen aus dem Lager Cabanatuan auf den Philippinen. Diese Befreiungsaktion stellt die bislang erfolgreichste in der amerikanischen Kriegsgeschichte dar.

Schonungslos ist ein unvermeidliches Adjektiv um diesen Film zu beschreiben. Sowohl die Szenen aus dem Kriegsgefangenenlager, in dem die Soldaten mit Unterernährung, Krankheiten und der Tyrannei japanischer Aufseher zu kämpfen hatten, sich schnörkellos erzählt & gefilmt und gehen unter die Haut. Dazu kommen die Kampfszenen der Befreiungsaktion zum Ende des Films, die technisch ansprechend und überzeugend choreographiert sind.
Der Film ist ziemlich blutig und brutal (und das selbst für einen Kriegsfilm), was das oben erwähnte Adjektiv noch bestärkt. Folterungen, Massen-Exekutionen und Schusswechsel werden aufs ausführlichste gezeigt, weshalb sich dieser Film hinter BEiträgen wie „Steiner“ nicht zu verstecken braucht. Ob die Darstellung von Gewalt nur als Mittel zum Zweck verwendet wurde, oder als konsequente Darstellung einer authentischen Kriegssituation angesehen werden sollte ist Ansichtssache.

Der Film bemüht sowohl um historische als auch um statistische Genauigkeit. So werden nicht mehr Soldaten aus dem Gefangenenlager gerettet und es sterben beim Einsatz auch nicht mehr Soldaten (auf beiden Seiten) als faktisch belegt sind. Auch die Vorkommnisse auf dem Todesmarsch sind historisch korrekt erzählt.

Bis auf James Franco (u.a. „Spiderman“ und „127 Hours“), Sam Worthington (u.a. „Avatar“ und „Kampf der Titanen“) und Joseph Fiennes (u.a. „Luther“ und „Shakespeare in love“) besteht der Cast aus mehr oder weniger unbekannten Schauspielern. Da diese ihre Sache jedoch durchweg ordentlich machen, fällt dieser Aspekt nicht weiter ins Gewicht.

Kameratechnik, Schnitt und Filmmusik sind sehr Zuschauerfreundlich. Die übersichtlichen Kamerafahrten werden durch eine unaufgeregte Schnitttechnik unterstützt und die Musik sorgt für die passende Stimmung. Durch letzteres erhält der Film eine gesunde Portion Menschlichkeit und spricht die Emotionen des Zuschauers an, ohne dabei kitschig oder übertrieben patriotisch zu wirken.

Das zweite Drittel des Films wird leider von ein paar unwichtigen Nebenhandlungen belastet, dies wird aber durch das letzte Drittel wieder etwas ausgebügelt, da hier das Tempo angezogen wird und der Film sich wieder auf das wesentliche Konzentriert.

Fazit: Schonungsloser Kriegsfilm, der sich um historische Genauigkeit bemüht und ein bislang vernachlässigtes Kapitel des zweiten Weltkrieges beleuchtet. Auch wenn ein paar überflüssige Nebenhandlungen eingebaut wurden, kommt der Film ohne erwähnenswerte Längen aus und bietet eindrucksvolle Unterhaltung.

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by Till Huber
Bilder © Studiocanal Home Entertainment