The Girl Next Door (Unzensierte Version) - DVD

DVD Start: 16.05.2012
FSK: ab 2 - Laufzeit: 110 min

The Girl Next Door (Unzensierte Version) DVD Cover -> zur DVD Kritik

Preisvergleich

10,99 € jetzt kaufen
alle Preise inkl. MWST

-> alle DVD, Blu-ray zum Film

Inhalt

Matthew steht kurz vor seinem brillanten Highschool-Abschluss, als eines Tages Danielle im Nachbarhaus einzieht und sein Leben total durcheinander bringt: Danielle ist nicht nur der Traum aller Männer – blond, sexy und wunderschön – sondern tut auch Dinge, von denen der schüchterne Matthew nicht einmal zu träumen wagt!

-> mehr Info zum Film mit Trailer, Cast & Crew

DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Studiocanal Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Audiokommentar von Regisseur Luke Greenfield, Entfallene und erweiterte Szenen mit optionalem Audiokommentar, Featurette: „Ein Blick nach nebenan“, Featurette: „Die Eli-Erfahrung“, Featurette: „Sexualkunde“, Kinotrailer, Pannen vom Dreh, Szenenspezifischer Audiokommentar der Darsteller, Wendecover

DVD und Blu-ray | The Girl Next Door (Unzensierte Version)

DVD
The Girl Next Door (Unzensierte Version) The Girl Next Door (Unzensierte Version)
DVD Start:
16.05.2012
FSK: 2 - Laufzeit: 110 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
The Girl Next Door (Unzensierte Version) The Girl Next Door (Unzensierte Version)
Blu-ray Start:
16.05.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 110 min.

DVD Kritik - The Girl Next Door (Unzensierte Version)

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 9/10
Gesamt: | 8/10


Wildes Leben
Es mag etwas obskur anmuten, Drama mit Komödie und Krimi zu mischen und dann noch das Leben eines Teenies mit seinen Highschoolproblemen und dementsprechend einer Coming of Age-Geschichte zu verbinden. Es steckt also viel drin in „The Girl next Door“ (2004). Das ist eindeutig doppeldeutig gemeint, schließlich entpuppt sich dieses Nachbarmädchen als Pornodarstellerin. Obwohl der Film durchaus von Ekelwitzfilmen wie „American Pie“ (1999) beeinflusst sein könnte und es sich bequem hätte machen können, indem er auf derselben Schiene reitet, verzichtet er glücklicherweise auf ähnlich infantile Scherze. Stattdessen liefert er in seinen komischen Momenten eher Situationskomik und platziert immer wieder gerne kleine Gags am Rande (etwa die phallische Trophäe des Pornoproduzenten oder der Kampfpapagei). Aber gerade all die schönen vielen kleinen Ideen und die Genremischung machen den Film unberechenbar. Durchaus im positiven Sinne, da man als Zuschauer nie sicher sein kann, was als nächstes kommt und wie die Figuren aus ihren Situationen herauskommen. Zudem ist der Film für eine Komödie hervorragend besetzt und sehr gut gespielt. Beides ist in Komödien nicht immer der Fall. Timothy Olyphant überzeugt als vielschichtiger Schurke und Emile Hirsch als unsicherer Junge, der langsam aus sich herauskommt. Vor allem Elisha Cuthbert kann beeindrucken und sie hat völlig zu recht für diesen Film zwei Nominierungen gewonnen und ihren darstellerischen Durchbruch gehabt. Nicht nur hat sie die erforderliche Attraktivität für ihre Rolle, sondern sie kann auch darstellerisch punkten, indem sie die Verletzlichkeit ihrer Figur gut aufzeigt, die hinter der Fassade lauert. Zudem ist der Film voller Respekt für seine Charaktere und führt sie nicht vor. Viel mehr offenbart er deren Innerstes. Manche sind da schwächer, aber viele sehr viel stärker als man denkt. So richtet sich der Film zwar durchaus auch an ein jugendliches Publikum, ist aber eher für Erwachsene gedacht. Zudem ist diese Fassung des bereits 2004 entstandenen Films, der in Deutschland nur in wenigen Kinos lief, um einige Szenen länger als die Kinoversion und liefert somit einen Grund mehr, hineinzuschauen.

Der Ton und das Bild sind gut. Zudem wurde die Scheibe randvoll mit Extras gepackt, die sich so gut wie alle sehen bzw. hören lassen können. Der Audiokommentar des Regisseurs ist sehr gelungen und auch selbstkritisch, ebenso wie die szenenweisen Kommentare der Darstellerin Elisha Cuthbert. Der andere Hauptdarsteller Emile Hirsch hat in seinen szenenweisen Kommentaren aber manchmal nur das offensichtliche zu berichten. Dann gibt es noch mehrere Featurettes wie etwa „Die Eli Erfahrung“, die eine Art versteckte Kamera bei einer Pornomesse ist und die Beteiligten und Zuschauer aufs Glatteis führt. „Blick nach nebenan“ ist ein typisches Making Of und mit dem Feature „Sexualkunde“ wird ein alter Aufklärungsfilm gezeigt, der schon realsatirisch ist und sich nahtlos in den Inhalt des Spielfilms einfügt. Pannen, Trailer, entfallene und erweiterte Szenen runden das Ganze noch ab.

Eine gelungene Genremischung, die sowohl vom Witz, der Darstellung und dem Respekt gegenüber den Figuren überzeugt. Besonders die Genremischung macht den Film unvorhersehbar und damit gelungen.

10,99 € jetzt kaufen

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Studiocanal Home Entertainment