The Future - DVD

DVD Start: 25.05.2012
FSK: ab 6 - Laufzeit: 87 min

The Future DVD Cover -> zur DVD Kritik

Preisvergleich

9,99 € jetzt kaufen
14,99 € jetzt kaufen
alle Preise inkl. MWST

-> alle DVD zum Film

Inhalt

Sophie und Jason sind ein Paar um die 30 und auf dem besten Weg sich auseinanderzuleben. Sie wohnen in einem kleinen Appartement in LA, verbummeln ihre Zeit vor dem Internet, scheitern an ihren Ängsten und hassen ihre Jobs. Um der Tristesse des Alltags zu entkommen und ihrem Leben einen neuen Sinn zu geben, wollen sie in einem Monat den verletzten Kater Pfötchen adoptieren. Erschrocken über die vor ihnen liegende Verantwortung und dem Verlust ihrer Freiheit, treffen Sophie und Jason eine Reihe von Entscheidungen, die ihr Leben vollkommen verändern werden.

-> mehr Info zum Film mit Trailer, Cast & Crew

DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive AG / Alamode
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- A Deleted Scene
- Making The Future
- Audiokommentar von Miranda July
- Trailer

DVD und Blu-ray | The Future

DVD
The Future The Future
DVD Start:
25.05.2012
FSK: 6 - Laufzeit: 87 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - The Future

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 7/10
Ton: | 6/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 7/10


Pfötchen ist an allem schuld. Als Sophie und Jason, ein Paar in den 30ern, das in L.A. wohnt, sich entscheiden den verletzten Kater Pfötchen zu adoptieren, ist dies der Anstoß zu vielen kleinen Ereignissen. Ein Monat bleibt den beiden, bis der schnurrende Kerl zu ihnen ziehen wird. Solange braucht es, laut Tierärztin, bis er wieder topfit ist. Genug Zeit für Sophie und Jason um in Panik zu geraten und sich zu fragen, was sie eigentlich bisher aus ihrem Leben gemacht haben. Um die verlorene Zeit wieder aufzuholen, beschließen sie ab sofort ihr Leben umzukrempeln.

Sophie, eigentlich Tanzlehrerin, die kleine Mädchen unterrichtet, kündigt ihren Job um ein Tanzprojekt zu starten. In 30 Tagen will sie 30 Tänze erfinden und diese online stellen, damit ihre Freunde sie im Internet sehen können. Jason schmeißt ebenfalls den Job hin und macht sich auf, um von Tür zu Tür zu ziehen und für eine Organisation Bäume zu verkaufen um damit L.A. zu einem grüneren Ort zu machen. Beide müssen jedoch schon bald einsehen, dass ein derart radikaler Wandel nicht einfach ist. Sophie scheitert an der ambitionierten Aufgabe, die sie sich selbst gestellt hat. Immer wieder lässt sie sich ablenken, weshalb sie auch kurzerhand für einen Monat das Internet mit all seinen Verlockungen kündigt. Jason lernt, dass es gar nicht so einfach ist, etwas gutes zu tun. Den wer von Tür zu Tür zieht um etwas zu verkaufen, wird von vielen nicht gern gesehen.

Dann geht Sophie auch noch fremd. Und all das nur wegen eines Katers namens Pfötchen. Wird die Beziehung von Jason und Sophie auseinanderbrechen, bevor der Kater bei ihnen einziehen kann. Oder werden sie dem pelzigen Vierbeiner ein neues Zuhause bieten können? Pfötchen jedenfalls wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich bei seinen neuen Besitzern sein zu können.

Miranda Julys neuster Streich ist ein ganz besonderer Filmmix: Leicht philosophisch, teilweise sogar selbstironisch, dabei anrührend ohne kitschig zu sein. Ein Film über das alltägliche, aber nie langweilig oder trist. Mit Charakteren, die wie echte Menschen wirken, fern von gängigen Hollywood-Stereotypen. Manch einem mag der Film etwas zu ruhig und unaufgeregt erscheinen. Action oder Spannung sucht man hier vergebens, Lachsalven werden ebenfalls ausbleiben. Dennoch ist „The Future“ sehenswert.

Dass der Film zündet, liegt auch an den Leistungen der Schauspieler, allen voran natürlich Allround-Talent Miranda July („Ich und du und alle, die wir kennen“) und in der Rolle ihres Freundes Hamish Linklater („Fantastic Four“). Hinzu kommt, dass zwischen drin immer mal wieder Kater Pfötchen als Ich-Erzähler fungiert und die Zuschauer an seinem Innenleben teilhaben lässt. Eine ungewöhnliche, aber sehr passende Idee, die zum Stil des Films passt.

Die Bonusmaterialien fallen leider nur mittelmäßig aus. Das nettes Making Of ist durchaus interessant. Ansonsten gibt es jedoch nur noch eine (sehr lange) Deleted Scene und den Trailer. Ein paar Extras mehr hätten sicher nicht geschadet.

Fazit: Wer ein ungewöhnliches Filmerlebnis mit skurrilen Charakteren sucht, ist mit „The Future“ nicht schlecht beraten. Die ruhige Grundstimmung des Films wird aber nicht jedermann ansprechen.

by Silke Meyer
Bilder © Alive AG / Alamode