The Frankenstein Theory - DVD

DVD Start: 23.05.2014
FSK: ab 16 - Laufzeit: 83 min

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Inhalt

Professor John Venkenheim hat eine Theorie: Er ist der festen Überzeugung, dass der klassische Roman Frankenstein auf einer wahren Begebenheit beruht - er glaubt, Frankensteins Monster existiert wirklich. Zusammen mit einer Filmcrew macht er sich auf den Weg an den nördlichen Polarkreis, den letzten vermuteten Aufenthaltsort des grausamen Monsters. Während der intensiven Recherchen offenbart sich mehr und mehr der wahre Kern von Venkenheims Theorie - ein tödlicher Albtraum beginnt.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / Mad Dimension
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer

DVD und Blu-ray | The Frankenstein Theory

DVD
The Frankenstein Theory The Frankenstein Theory
DVD Start:
23.05.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 83 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
The Frankenstein Theory The Frankenstein Theory
Blu-ray Start:
23.05.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 87 min.

DVD Kritik - The Frankenstein Theory

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 8/10
Ton: | 9/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 5/10


Lass den Mythos ruhen - Nicht schon wieder ein Found-Footage-Film. So langsam ist dieser Stil wirklich ausgelutscht und es müsste jedem Filmemacher mittlerweile klar sein, das eine Benutzung dieses Stils schon sehr gut begründet sein sollte, denn allein als Spielerei oder als Kostenersparnis kann es nicht mehr hinhalten. Dafür ist es mittlerweile schon viel zu sehr Mainstream. In „The Frankenstein Theory“ ist das zwar gut begründet, es wird ein Dokumentarfilm gedreht, begeht dabei aber doch einige Fehler. Für den Zuschauer ist es zwar sehr angenehm, dass die Kameraführung sehr ruhig ist und auch die üblicherweise eingebauten Bildfehler wie etwa Rauschen und Knacken nicht vorhanden sind, daran leidet aber etwas die Glaubwürdigkeit. Zudem ist der Kameramann während des ganzen Films so gut wie nie existent. Er spricht nicht, wird nicht angeredet, gibt keinerlei Kommentar ab, sondern ist nur mal im Spiegel zu sehen. Da vergisst der Zuschauer zwar den benutzten Stil, aber die Glaubwürdigkeit nimmt immer weiter ab. Hier ist der Stil nicht nötig und hätte genauso im normalen dramaturgischen Sinne umgesetzt werden können. Warum also sich den Film antun? Die Grundidee ist gut und kann dem alten Frankensteinmythos durchaus eine Art frischen Anstrich geben. Doch allein: es bleibt bei dieser einen Idee und andere inhaltliche Aspekte kommen nicht vor. Ein Wissenschaftler hat die Theorie das es Frankensteins Monster wirklich gegeben hat, ja das es sogar noch lebt, und macht sich mit einem Filmteam auf, das Monster zu finden. Was keine gute Idee ist. Findet zumindest das Monster. Das war es auch schon mit der Handlung. Das Team ist voneinander genervt, stapft in den schneebedeckten Weiten Kanadas herum und ohne einen zentralen Anhaltspunkt dafür zu bekommen landen sie im Monsterrevier. Das ist alles sehr vorhersehbar und nicht nur ist die Handlung so verlaufen wie man es erwartet, sondern auch die Reihenfolge in der die Charaktere das zeitliche segnen. Natürlich wird im Genre jeder der etwas widerlegen will eines besseren belehrt. Natürlich wird derjenige der etwas Schlimmes beweisen will, bestätigt. Beide sind am Ende nicht gut dran und das gehört zum unabänderlichen Klischee des Horrorfilms. Die einzige Spannung die dann hier entsteht ist die Erwartung das Monster zu sehen. Man achtet selber auf die Bildhintergründe um des Monsters ansichtig zu werden, denn darum geht es hier schließlich. Und als es dann das erste Mal kurz auftaucht wird der Moment filmdramaturgisch verschenkt. Was sollte das denn? Und sehen wird man es erst im Finale. Und das ist wahrlich grauenerregend und das Beste am ganzen Film. Allein die Soundeffekte können da Schrecken auslösen und wissen die Fantasie des Zuschauers so sehr zu reizen, das man das was da geschieht wirklich nicht mehr sehen will. Und die letzte Einstellung ist sehr perfide. Man achte nämlich darauf, was das Monster in seiner Hand hält und welche Implikationen das mit sich bringt. Hier sei nur das Stichwort „Lange Einsamkeit“ genannt. Abgesehen von dem Schluss ist also alles Klischee und Vorhersehbar, so das man den Film zwar durchaus angucken kann, aber auch nichts verpasst wenn man es nicht tut.

Das Bild ist für einen found-footage-Film erstaunlich gut und hat kein Grieseln oder Streifen oder sonstige Elemente die gerne bei diesem Stil benutzt werden. Auch der Ton kann überzeugen und vor allem die Soundeffekte können punkten. An Extras gibt es leider nicht mehr als den obligatorischen Trailer und eine Trailershow.

Der Found-Footage-Stil ist zwar begründet aber überflüssig und nur das Finale kann in diesem Film überzeugen der voller Klischees ist und damit ziemlich vorhersehbar abläuft. Das verhindert leider den Aufbau von Spannung.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Alive / Mad Dimension