The Fire Dragon Chronicles - DVD

DVD Start: 03.05.2010
FSK: ab 12 - Laufzeit: 90 min

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Inhalt

Seit seine Eltern bei einem Ork-Angriff ums Leben kamen, kümmert sich der neunjährige Darius um seinen jüngeren Bruder Kendrick. Darius wächst zu einem mächtigen Krieger heran, doch nun droht eine neue Gefahr, weitaus brutaler und tödlicher als die Orks: Das Land gerät in Panik durch Berichte von blutigen Drachenangriffen. Da erinnert sich Darius an eine Prophezeiung seiner Mutter, dass in ihrer Blutlinie ein mächtiger Drachenjäger zu finden sei. Er glaubt, dass es sich dabei um Kendrick handelt und will ihn zur Burg von Ocard bringen, wo er ausgebildet werden soll. Doch der Weg ist lang und gefährlich - und sie treffen dabei nicht nur auf neue Freunde, sondern auch auf weitere gefährliche Feinde...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: NewKSM
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Behind The Scenes, Interview mit dem Trickzeichner, Interview mit der Besetzung, Trailer, Biographien, Bildergalerie

DVD und Blu-ray | The Fire Dragon Chronicles

DVD
The Fire Dragon Chronicles The Fire Dragon Chronicles
DVD Start:
03.05.2010
FSK: 12 - Laufzeit: 90 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
The Fire Dragon Chronicles The Fire Dragon Chronicles
Blu-ray Start:
03.05.2010
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Blu-ray Start:
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DVD Kritik - The Fire Dragon Chronicles

DVD Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 4/10
Ton: | 6/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 3/10


Gefräßiger Drache
In dieser DVD-Veröffentlichung ist der Drache wirklich gefräßig. Nicht nur verspeist er so manche Darsteller, sondern auch einen großen Teil des Budgets. Und das merkt man dem Film an allen Ecken und Enden an. Ein großer Einsparpunkt war das Drehbuch. Es strotzt nur so von lieblos aneinander geklatschten Klischees ohne jede Spur von Ironie. Die Dialoge sind hauptsächlich Phrasen, wo man allein bei deren Hören Euros in ein Phrasensparschwein werfen will. Dann hätte man sich auch halbwegs überzeugende Darsteller leisten können. Aber nein. Nicht nur vermögen sie überhaupt nicht zu überzeugen, sie haben auch keinerlei Ausstrahlung oder Charisma. Innovativ ist an diesem Film überhaupt nichts. Die ganze Struktur und der innere Aufbau folgen dem klassischen Aufbau einer Ritter- bzw. Fantasysaga. Eine Zweckgemeinschaft macht sich auf die Suche nach etwas, um eine Bedrohung zu meistern. Einer wächst widerstrebend über sich hinaus und wird zum Helden. Angeleitet wird er von einem älteren Weisen, der natürlich im Laufe des Filmes den Abgang macht. Der tapfere Begleiter, der mürrische Krieger, die schöne Frau, der komische Sidekick und der intragruppale Gegner. Alles da. Böse Magier und Orks gibt es auch noch. Das alles ist nur für Hardcorefans interessant, die wirklich alles aus dem Fantasygenre goutieren wollen. Neue Fans wird das Genre mit „The Fire Dragon Chronicles“ allerdings nicht gewinnen. Die Wandlung des Helden gerät zu abrupt. Und peinlich. Die Kleidung wird vom Drachen verbrannt und der Held zeigt seine Muskeln (wo kommen die auf einmal her? Wurde das Fett mit verbrannt?) und steht wie ein Phönix aus der Asche auf und macht innerhalb von wenigen Minuten aus dem Drachen ein Echsenfilet. Der Showdown ist allzu kurz geraten, was aber vorrangig dem geringen Budget geschuldet zu sein scheint. Man hatte einfach kein Geld mehr für die aufwendigen Szenen mit dem (CGI-)Drachen. An peinlichen Szenen soll es das aber noch nicht gewesen sein. Wie kann jemand ohne Schrammen und gebrochenen Rippen rumlaufen, wenn gerade ein Drache auf ihn getreten ist? Und wenn des Helden Bruder seine Maid küsst, dann läuft die Musik derart zu Hochform auf, dass, sobald sich die Lippen treffen, sogar die Becken knallen. Das ist so übertrieben und peinlich, dass man hier sogar lieber Fahrstuhlmusik gehört hätte. Das Ende und der Anfang des Filmes sind immerhin recht ordentlich geraten. Der erste Drachenangriff wird effektiv nur durch den Ton erzählt und die ersten zwei Kämpfe sind ziemlich gut choreografiert. Aber dann passiert eine laaaaange Zeit: nichts. Die Protagonisten laufen im Wald herum, finden ein Dorf (das im Übrigen nur aus Zelten besteht. Mussten die Darsteller etwa auch noch ihre eigenen Privatzelte mitbringen?) und irgendwann kommt dann der Drache. Und wer nicht schon längst eingeschlafen ist, kann noch ein Kämpfchen genießen.

Das Bild hat leichte Farbschwankungen, aber der Ton ist okay. Das Behind the Scenes ist sehr kurz und nur bedingt informativ. Das Interview mit dem Animationsdesigner hingegen ist gut und seine Begründung warum er den Drachen so schuf ist sehr interessant. Die Interviews mit den Darstellern sind nichts besonderes, aber stellenweise sehr anekdotenhaft lustig. Weiter gibt es noch Trailer, Biografien und eine Bildergalerie.

Das war nichts. Das Budget für den Drachen ließ nichts anderes mehr zu. Und der Drache ist das einzig Gute an dem Film. Sollte man liegen lassen, da der Film zum größten Teil einfach langweilig ist.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © NewKSM