The Drug - Das Experiment - DVD

DVD Start: 13.01.2011
FSK: ab 16 - Laufzeit: 88 min

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Inhalt

Marblehead, Massachusetts im Jahre 1702: Elizabeth Armstrong wird von einer aufgebrachten Meute vor den Augen ihres Mannes und ihrer Tochter erhängt. Man wirft ihr vor, eine Hexe zu sein.
3 Jahrhunderte später: Das Haus der Armstrongs steht noch immer. Dr. Edward Wells, ein aufstrebender Biochemiker, und seine Frau Kim, Studentin der Naturmedizin, haben das Haus geerbt. Bei den Restaurationsarbeiten entdecken sie einen mit Brettern verriegelten Kellerraum, in dem sie neben einigen Antiquitäten auch einen seltsamen, silbernen Schimmel entdecken. Als der Schimmel zufällig in eine offene Wunde an Edwards Hand gelangt, verschwindet plötzlich der Schmerz.

Fasziniert von der Wirkung beginnt Edward zu forschen. Er ist davon überzeugt ein revolutionäres Medikament entwickeln zu können. Nachdem er einen Investor gefunden hat, stellt Edward ein Team zusammen und beginnt mit zahlreichen Tests – an sich selbst und dem Team. Die Wirkungen des Medikaments sind unglaublich: längere Ausdauer, bessere Konzentrationsfähigkeit, stärkere Emotionen bis hin zur Steigerung der Intelligenz. Doch die furchtbaren Nebenwirkungen will er nicht wahrhaben. Das Leben des gesamten Teams gerät völlig außer Kontrolle…

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: 3L Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Englisch (Dolby Digital 2.0)
Bildformat: 1,33:1 (4:3 Vollbild)
Bonusmaterial:
Trailershow

DVD und Blu-ray | The Drug - Das Experiment

DVD
The Drug - Das Experiment The Drug - Das Experiment
DVD Start:
13.01.2011
FSK: 16 - Laufzeit: 88 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - The Drug - Das Experiment

DVD Wertung:
Film: | 1/10
Bild: | 4/10
Ton: | 5/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 2/10


Keine Macht den Drogen
„The Drug – Das Experiment“, der auf dem Roman von dem Bestsellerautor Robin Cook basiert, ist eine amerikanische Fernsehproduktion von 2001, die jetzt in Deutschland auf DVD erscheint. Süchtig macht dieser Film aber nicht, sondern hat eher eine abschreckende Wirkung. So hat er etwa die deutlichen Limitierungen eines Fernsehfilmes. Bei der Massenszene merkt man deutlich den schwachen Ton. Die schwache Musik, weil sie zum Übertreiben neigt, kleistert jede Szene zu. Auch die schwachen Darsteller, unter ihnen Chad Lowe und Kelly Rutherford, vermögen in keiner Szene zu überzeugen. Das mag ja alles noch dem Geldmangel geschuldet sein oder den typischen Konventionen eines Fernsehfilmes. Aber auch das Drehbuch hat so manche Mängel. Die psychologischen Entwicklungen kommen mit dem Holzhammer und lassen jede diffizile Entwicklung vermissen. Da geschieht nichts schleichend, sondern abrupt und jeder sieht erstaunt aus der Wäsche. Charakterisierungen der Figuren kann man auch schon aus mehreren Kilometern Entfernung ausmachen. Das ist alles sehr Holzschnittartig und kommt aus der Mottenkiste eines Drehbuchworkshops für Autodidakten. Wenn man hinter den ganzen Effektwust schaut, bemerkt man auch schnell, dass die Drogenwirkung ziemlich unspektakulär ist (und langweilig gefilmt worden ist) und so gut wie jede andere Droge betreffen kann. Und das die Drogen die Persönlichkeit verändern, süchtig machen und nach einem anfänglichen Kick für einen großen Kater sorgen ist nun wirklich nichts Neues. Dementsprechend ist die Story, trotz einiger überflüssiger Elemente aus dem Horrorfilm, ziemlich banal. Das auch noch viele Fehler und mangelnde Anschlüsse vorkommen, lässt den Zuschauer zusätzlich verärgert zurück. Wie glaubhaft ist es wohl, dass eine Halskette dreihundert Jahre an derselben Stelle auf dem Kellerboden liegt, wenn bereits andere in dem Haus gewohnt haben? Der Handlungsstrang, in dem ein Unbekannter die frisch eingezogenen Mediziner terrorisiert, wird irgendwann komplett fallen gelassen. Auch der Konflikt zwischen Homöopathie und Schulmedizin wird nicht thematisiert, obwohl dieses das große Thema hätte werden können. Auch der Zusammenhang zwischen vermeintlicher Hexerei und früher Homöopathie wird nicht vertieft, sondern nur als Böse hingestellt und mit großer Arroganz verdammt. Eine zentrale Linie mit Pro oder Contra gegenüber einer bestimmten Medizinrichtung wird nicht klar. Und wo bleibt die Katze ab? Hat sie eher als die Menschen gemerkt, in was für einem Film sie verheizt wird und sich vom Acker gemacht? In einer Hinsicht ist der Film geschickt: er laviert sich um alle Themen herum und tritt in fast alle Fettnäpfchen. Alles wird angerissen und die Horrorelemente werden nur benutzt, um Sand in die Augen des Zuschauers zu streuen. Das ist dann nur was für Robin-Cook-Junkies. Alle anderen sollten einen großen Bogen um diesen Mist machen. Einen Punkt gibt es aber für eine hübsche Nebendarstellerin.

Abgesehen von einer Trailershow gibt es keinerlei Extras. Das Bild hat keine hohe Auflösung und den Ton möchte man angesichts der Dialoge eh am liebsten ausschalten.

Banal, peinlich, voller Fehler, Knallchargen, schlechter Dialoge. Das war nichts außer Zeitverschwendung.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © 3L Film