The Devil's Rock - DVD

DVD Start: 22.03.2012
FSK: ab 18 - Laufzeit: 97 min

The Devil's Rock DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Am Vorabend des 6.Juni 1944, dem D-Day, sollen zwei Neuseeländische Spezialeinheiten deutsche Geschützstellungen ausschalten und zudem Hitlers Streitkräfte abseits der Normandie in Gefechte verwickeln. Doch Captain Ben Grogan (Craig Hall) und sein Team stoßen auf etwas viel Schlimmeres. Scheinbar ist es dem Dritten Reich gelungen, sich mit den Mächten der Finsternis zu verbünden. Die Soldaten sehen sich plötzlich dämonischen Kräften ausgesetzt mit deren Hilfe die Nazis den Krieg doch noch für sich entscheiden wollen...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: dtp entertainment AG
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Trailer, Trailershow, Bildergalerie

DVD und Blu-ray | The Devil's Rock

DVD
The Devil's Rock The Devil's Rock
DVD Start:
22.03.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 97 min.

zur DVD Kritik
The Devil's Rock - Director's Cut The Devil's Rock - Director's Cut
DVD Start:
05.11.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 83 min.
Blu-ray
The Devil's Rock The Devil's Rock
Blu-ray Start:
22.03.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 101 min.
The Devil's Rock - Director's Cut The Devil's Rock - Director's Cut
Blu-ray Start:
05.11.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 86 min.

DVD Kritik - The Devil's Rock

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 9/10
Ton: | 10/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 7/10


Dämonische Nazis
Manchmal wird man doch noch überrascht und entdeckt in dem Low-Budget-Bereich eine wahre Perle. Wenngleich so ein Film nicht unbedingt zu den besten des Genres gehören muss, so kann er doch Leuchtturmartig aus seinem Segment herausragen. Und so ein Film ist „The Devil`s Rock“. Die neuseeländische Produktion hat zwar eine recht obskur wirkende Ausgangslage, ist sich aber dessen bewusst und reiht sich in die Pulptradition und des Trashfilmes ein. So ist eines der zentralen Themen des Filmes die Suche der Nazis während des Zweiten Weltkrieges nach einer übernatürlichen Waffe. Dieses Element ist ja nicht so neu, schließlich wurde damit schon sehr in „Hellboy“ gespielt (sowohl im Comic als auch im Film und damit zitieren beide eine längere Pulptradition). Die Story ist zunächst etwas überschaubar: zwei englische Soldaten kommen auf eine Insel, um eine deutsche Bunkeranlage zu sabotieren. Doch in diesem Bunker geschehen grauenhafte Dinge. Durch Schreie neugierig geworden, gehen die beiden Saboteure in den Komplex hinein und werden mit dämonischen Kräften konfrontiert. Das hat was von „The Bunker“, „Deathwatch“, „Saw“ und „Der Exorzist“. Der Film wird zu einem kleinen fiesen Kammerspiel, was stellenweise durchaus blutig ausfällt. Der Body Count ist aber nicht sonderlich hoch, was kaum auffällt, aber das ist ein Beispiel für das niedrige Budget. Zum einen sind sehr wenig Darsteller zu sehen und zum anderen ermöglichen die sehr seltenen Locationwechsel ein sehr ökonomisches Vorgehen. Das Make Up ist allerdings nicht immer sonderlich gelungen. Die Gore- und Bluteffekte sind zwar hervorragend, aber die Maske des Dämons könnte direkt aus den 1980ern stammen. Aber das ist wohl beabsichtigt und eine liebevolle Verbeugung vor dieser Dekade des Horrorfilmes (die bei weitem nicht jedermanns Geschmack ist). Der Film macht also keinen Hehl aus dem Trashfaktor. Aber er ist um einiges spannender als sonstige aus dem Bereich. Da sorgen nicht zuletzt die Soundeffekte und die Lichtgebung für. Die langen Gänge des Bunkerkomplexes sind so tief, dass das Licht sie nicht durchdringen kann. So sehen sowohl die Protagonisten als auch die Zuschauer nicht sonderlich tief in den Gang hinein, sondern die Dunkelheit verschluckt alles. Der Ton, häufig Windgeräusche die auch Atem sein könnten, und die Musik im Niedrig-Frequenz –Bereich sorgen für eine klaustrophobische und unangenehme Stimmung. Hier hat man aus den wenigen Mitteln wirklich das optimale herausgeholt. Das Psychoduell zwischen dem englischen Soldaten und dem SS-Offizier ist fies und gemein und hat mit den Folteraspekten durchaus etwas von „Saw“. Und blutig geht es auch zur Sache. Die Exorzismusaspekte sind bisweilen etwas störend, können aber durch einige Wendungen überzeugen. Der kleine Film erfindet das Genre also nicht neu, da er sich bewusst mit Zitaten und Anlehnungen einordnet, gerät aber zu einem atmosphärischen, spannenden und mit Wendungen versehenen Genrestück.

Leider können die Extras nicht mit dem exzellenten Ton und dem sehr guten Bild mithalten. Es gibt nämlich nur den Trailer, eine Trailershow und eine Bildergalerie.

Endlich mal wieder ein gelungener Film aus dem Low-Budget-Bereich. Klein, fies, blutig, spannend und voller Genreanleihen. Aus geringen Mitteln wurde hier das Optimum herausgeholt, wobei sowohl das Licht, die Kamera, die Soundeffekte und sogar die Darsteller überzeugen.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © dtp entertainment AG