The Dead Outside - DVD

DVD Start: 09.12.2010
FSK: ab 16 - Laufzeit: 84 min

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Inhalt

Schottland im Jahr 1 nach einer verheerenden Seuche, die nahezu die gesamt Menschheit ausgerottet hat. Fast alle, die überlebt haben sind geistesgestört, denn die Seuche hat direkt das Gehirn angegriffen. Nur wenige sind verschont geblieben.

Auf einer einsamen Farm treffen April (Sandra Louise Douglas), ein 16-jähriges Mädchen, und Daniel (Alton Milne), der seine Frau und seine Hoffnung verloren hat, aufeinander. Zuerst misstraut jeder dem anderen, denn die Geisteskrankheit ist nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten jedoch beschließen sie, sich gemeinsam den Gefahren zu stellen. Denn nicht das Virus ist die größte Gefahr, sondern etwas, das viel näher und sehr viel greifbarer ist ...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Eurovideo
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Wendecover, Trailer

DVD und Blu-ray | The Dead Outside

DVD
The Dead Outside The Dead Outside
DVD Start:
09.12.2010
FSK: 16 - Laufzeit: 84 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
The Dead Outside The Dead Outside
Blu-ray Start:
09.12.2010
FSK: 16 - Laufzeit: 87 min.

DVD Kritik - The Dead Outside

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 5/10
Ton: | 5/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 5/10


Ein Kammerspiel mit Zombies
„The Dead Outside“ ist ein ungewöhnlicher Zombiefilm und allein schon in dieser Hinsicht einen Blick wert. Er vermeidet nämlich ziemlich alle Klischees. Mit dem Preis, das die Zombies relativ selten vorkommen. Es geht vielmehr darum, wie die Überlebenden psychisch mit ihren Erlebnissen fertig werden. Und das ist zutiefst pessimistisch gelöst. Durch die traumatischen Erfahrungen suchen die Figuren zwar Nähe, fürchten sie aber auch. Wenn sie wieder jemanden an sich heranlassen, können sie ihn wieder an den Virus verlieren. Und das möchten sie nicht. Zudem sind sie geprägt von einem tiefen Misstrauen ihren Mitmenschen gegenüber. Mit dem Resultat das sie eigentlich immer lügen und mindestens die Hälfte verschweigen. Das ist natürlich in Zeiten wo man aufeinander angewiesen ist, um die Bedrohung zu meistern, kein sonderlich effektiver Weg. Egoismen herrschen vor und jeder hat nur das Eigenwohl im Auge. Diese pessimistische Sichtweise und beklemmende Atmosphäre wird durch die Filmsprache ziemlich gut unterstützt. Die Farben sind fast gänzlich entfernt und die karge Landschaft wirkt zusätzlich bedrohlich. Alle Lichtquellen sind zurückgenommen und es wird in den Nachtszenen nur spärlich die Szenerie beleuchtet. Das wirkt umso realistischer und beklemmender und sorgt für einen großen Teil der Spannung, weil man eben wenig sieht. Leider ist in diesen Szenen der Nachteil des relativ schlechten Tones deutlich. Allein schon die Schüsse haben keinen Wumms und klingen eher nach Sektkorken. Aber die psychologische Dynamik und die Figurenkonstellation weiß zu überzeugen und bringen einen Zombiefilm abseits aller Klischees zutage. Vor allem die ausdrucksstarke Sandra Louise Douglas weiß zu überzeugen, obwohl sie den unsympathischsten Charakter spielt. Aber ihre Darstellung eines Teenagers unter posttraumatischen Stress und in einer dauerhaft feindlichen Umgebung ist beeindruckend. Richtiges Tempo und Action nimmt der Film allerdings erst gegen Ende auf.

Wie schon erwähnt, ist der Ton nicht sonderlich berauschend, wobei es wohl weniger der technischen Ausstattung, sondern dem Originalton geschuldet ist. Bei dieser Low Budget Produktion war wohl nicht viel drin. Das Bild ist dann auch manchmal zu dunkel und etwas grieselig, aber es passt zu der Handlung. Der Audiokommentar ist recht erhellend, aber leider nur im Originalton und ohne deutsche Untertitel vorhanden. Der starke schottische Akzent der Regisseurin macht ihn sehr schwierig zu folgen. Auch das Making Of leidet unter diesem Aspekt. Es ist aber genauso interessant. Vor allem wenn man erfährt, dass das Haus, in dem der Film zu 95 Prozent spielt, nur für zwei Wochen zur Verfügung stand. Hut ab, vor dieser gelungenen Leistung unter solchen Umständen. Trailer gibt es auch noch.

Ein Zombiefilm abseits aller Klischees und ohne viele Zombies. Er ist mehr ein psychologisches Kammerspiel, aber nicht weniger spannend. Tempo und Action kommen erst gegen Ende auf und dürften für manchen den Zugang ziemlich erschweren.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Eurovideo