The Dark Below - DVD

DVD Start: 02.06.2017
FSK: ab 16 - Laufzeit: 83 min

The Dark Below DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Die Meeresbiologin Olive wird bei einem Tiefseetauchgang von einer riesigen, unbekannten Kreatur angegriffen. Wieder an der Oberfläche stellt sie fest, dass sie, von ihr selbst unbemerkt, ein geheimnisvolles Ei mit sich gebracht hat, aus dem ein unbekanntes Wesen schlüpft. Olive versteckt es fortan im Keller – mit blutigen Folgen: Die Kreatur beginnt zunehmend Besitz von der jungen Frau zu ergreifen bis Olive schließlich alles für das Wesen tun würde und sämtliche Grenzen überschreitet...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / Mad Dimension
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Trailer

DVD und Blu-ray | The Dark Below

DVD
The Dark Below The Dark Below
DVD Start:
02.06.2017
FSK: 16 - Laufzeit: 83 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
The Dark Below The Dark Below
Blu-ray Start:
02.06.2017
FSK: 16 - Laufzeit: 86 min.

DVD Kritik - The Dark Below

DVD Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 3/10
Ton: | 5/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 2/10


Ei, ei, Monsterchen
Viele Schriftsteller fühlen sich sehr geschmeichelt, wenn sich Kulturschaffende auch anderer Medien von ihnen inspiriert fühlen. Einer der einflussreichsten dürfte H. P. Lovecraft sein, der sogar testamentarisch verfügte, dass andere Autoren mit seinen Schöpfungen weitere Geschichten und Romane schreiben dürfen, ja, sogar sollen. Kein Wunder, dass sich auch Filmemacher immer wieder seiner Geschichten annahmen. Und so gut wie immer scheiterten, da Lovecraft, wie auch Poe, sehr auf die Psychologie Wert legten und das Grauen meist nur in der Fantasie stattfinden ließ. Was sich mit einer Bebilderung nicht gut verträgt.

Aber das Menschen unter den Einfluss des Bösen geraten, von Göttern aus alten oder anderen Welten, ist ein Kernthema von Lovecraft und das ist auch das Thema des Horrorfilms „The Dark Below“. Eine arrogante Wissenschaftlerin testet einen neuen Unterwasseranzug und taucht tiefer als sie sollte. Dabei trifft sie ein Meeresungeheuer welches ihr ein Ei in den Anzug pflanzt. Warum sie das nach Auffinden einfach mitnimmt ist unklar und stellt sich im Nachhinein als sehr schlechte Idee heraus. Sowohl für die Charaktere im Film als auch für den Zuschauer. Das Ei reagiert empfindlich auf Licht und nachdem das kleine Monsterchen geschlüpft ist, packt die Frau es in ein Aquarium. Warum ein Lebewesen aus der Meerestiefe in einem Aquarium ohne Wasser überleben soll, bleibt wohl das Geheimnis des Drehbuchautors. Für eine angeblich intelligente Frau ist es wohl auch keine Überraschung, dass das Babymonster zur Ernährung Blut braucht. Da werden halt mal die Feinde, reale und eingebildete, an das Vieh verfüttert. Das ist nicht neu und ein sattes Klischee. Man möchte also so gerne in der Tradition von Lovecraft stehen, macht aber nur deutlich, dass dafür ein Mindestmaß an Intelligenz vonnöten ist. Oder gute Darsteller. Denn den Wandel des Charakters kann man anscheinend nur verdeutlichen, indem man der Schauspielerin immer dickere Tränensäcke als Make-Up verpasst. Was deutlich eine Notlösung war, denn mehr als einen Gesichtsausdruck beherrscht die Heldin nämlich nicht. Was natürlich für einen Film fatal ist, dessen Hauptaugenmerk darauf liegt wie sich die Hauptperson unter dem Einfluss dieses Monsters verändert. Neben einer Story die pures Klischee ist und nicht immer sonderlich viel Logik besitzt, verschafft das billige Monster welches sichtbar eine Plastikpuppe ist, dem Film immerhin ein bisschen Trashflair. Die wenigen blutigen Effekte dagegen sind recht gut gelungen, machen aber den Mangel an Spannung, an Atmosphäre und Glaubwürdigkeit nicht wett. Somit dürfte der Film allenfalls für Trashfans interessant sein, wobei auch hier die mangelnde Ironie viele abschrecken dürfte. Zeitverschwendung.

Das Bild ist sehr ausgeblasst und teilweise läuft es auch nicht sonderlich rund. Die blassen Farben sorgen auch dafür, dass die Konturen nicht recht scharf sind. Der Ton ist akzeptabel. Die Extras nicht, denn sie bestehen nur aus einem Trailer und einer Trailershow.


Fazit:
Zeitverschwendung. Das schlechte Drehbuch und die billigen Tricks werden nur noch durch die schlechte Hauptdarstellerin getoppt die es nicht vermag den charakterlichen Wandel darzustellen.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Alive / Mad Dimension