The Courier - DVD

DVD Start: 29.03.2012
FSK: ab 18 - Laufzeit: 91 min

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Inhalt

Jeffrey Dean Morgan ist "The Courier". Ein Mann, der es sich zum Prinzip gemacht hat, keine Fragen zu stellen und immer pünktlich zu liefern.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Paramount Home Entertainment / Constantin Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS 5.1)
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Hinter den Kulissen (ca. 22,5 Min.), Darsteller-Informationen

DVD und Blu-ray | The Courier

DVD
The Courier The Courier
DVD Start:
29.03.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 91 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
The Courier The Courier
Blu-ray Start:
29.03.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 95 min.

DVD Kritik - The Courier

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 6/10


Der Comedian macht Ernst: Jeffrey Dean Morgan, vor drei Jahren einer der Superhelden in Zack Snyders genialer Comic-Verfilmung „Watchmen - Die Wächter“, mimt in „The Courier“ den titelgebenden Unterwelt-Zusteller. Typ knallharter Einzelgänger mit Spürnase. Zuverlässig, wortkarg, neutral, ohne Interesse für die Fracht (Transporter-Glatze Jason Statham lässt grüßen!). Schnittwunden behandelt er in Rambo-Manier mit Klebstoff selbst oder lässt sich von seinem Ziehvater Stitch (Mark Margolis) ohne Betäubung zusammenflicken. Soweit, so normal. Schluss mit dem Boten-Business as usual ist, als ein FBI-Agent (Deutschlands glückloser Hollywood-Export Til Schweiger in einer weiteren blassen Rolle) auftaucht und den Kurier für einen ganz besonderen Job anheuert: Er soll innerhalb von zweieinhalb Tagen einen Koffer an einen gewissen Evil Sivle liefern. Und der gehört, wie es der Name nahe legt, nicht zu den Guten.

Die Suche nach dem ominösen Empfänger, dem in Louisiana ein tödlicher Ruf vorauseilt, treibt die Handlung der DVD-Premiere „The Courier“ an. Dabei lebt der Thriller des niederländisch-palästinensischen Regisseurs Hany Abu-Assad („Paradise Now“) vor allem dank der Präsenz Jeffrey Dean Morgans. Ob er nun, wie es Abu-Assad in den Extras behauptet, der Steve McQueen der heutigen Zeit ist, sei dahingestellt. Fakt ist: Der 45-Jährige ist eine coole Sau und gibt hier sicher eine Empfehlung für weitere Hauptrollen-Angebote ab. Überhaupt schickt Regisseur Abu-Assad in seinem US-Debüt eine illustre Darstellerriege ins Bleigewitter. Mickey Rourke („The Wrestler“) etwa gibt den geheimen Strippenzieher im Hintergrund und zeigt sich geschmacksresistent: Zum Finale zwängt er sich ins Elvis-Kostüm. Josie Ho („Contagion“) bringt als taffe Anna die zarte Seite des Kuriers zum Vorschein. Und das Killer-Pärchen Capo (Miguel Ferrer/Lili Taylor), das über Folter philosophiert und dabei mit einer Knoblauchpresse fiese Dinge anzustellen weiß, könnte direkt dem Tarantino-Universum entsprungen sein. Beide sind mit ihren Eskapaden auch wohl für die FSK 18 verantwortlich.

Leider überzeugt die Story von „The Courier“, der sich als laut Regisseur als eine Hommage an die Actionthriller der 1970er Jahre versteht, nur bedingt. Sie wirkt an manchen Stellen wenig plausibel und bleibt auch nach dem finalen Twist samt erhellenden Flashbacks recht unglaubwürdig. Zudem mangelt es den Dialogen an Coolness, Originalität und Witz, wie überhaupt dem ganzen Plot ein Schuss Ironie gut getan hätte.

Die Extras bestehen neben Trailern aus einem 22minütigen Blick hinter die Kulissen. Der bietet allerdings kaum mehr als die obligatorischen gegenseitigen Lobhudeleien aller Beteiligten. Am Dolby-Digital-Ton gibt es nichts zu meckern. Er fängt die Shootouts in New Orleans ebenso überzeugend ein wie die ruhigen Momente. Gleiches gilt für die Bilder aus dem Süden der USA, im Speziellen aus dem auch nach Hurrikan Katrina immer noch lebendigen New Orleans. The Big Easy lives!

by Florian Ferber
Bilder © Paramount Home Entertainment / Constantin Film