The Cold Light of Day - DVD

DVD Start: 04.10.2012
FSK: ab 16 - Laufzeit: 90 min

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Inhalt

Darauf hat sich die ganze Familie gefreut: Die Shaws sind aus den USA angereist, um einen gemeinsamen Segeltörn vor Spaniens Küste zu unternehmen. Doch was wie ein Traumurlaub beginnt, wird rasch zu einem lebensgefährlichen Alptraum, als Sohn Will (Henry Cavill) nach einem Landausflug auf die gemietete Segelyacht zurückkehrt und statt seiner Familie nur Blutspuren und Indizien für einen Kampf vorfindet. Außer sich vor Sorge bittet Will die örtliche Polizei um Hilfe, aber die scheint in die Vorfälle sogar verwickelt zu sein. Bevor sie auch Will in ihre Gewalt bringen kann, taucht wie aus dem Nichts dessen Vater Martin (Bruce Willis) auf und kommt ihm zur Hilfe. Ganz offensichtlich wurden die restlichen Familienmitglieder von Geheimagenten entführt, die es auf eine Aktentasche abgesehen haben, die sich im Besitz von Martin befindet. Das erfährt Will von einer mysteriösen CIA-Agentin (Sigourney Weaver), die sich als Kollegin seines Vaters ausgibt und ihm ihre Hilfe anbietet. Will traut ihr nicht, muss aber feststellen, dass sein Vater nicht nur wie er selbst als Unternehmensberater arbeitet, sondern eine Doppel-Existenz führt, deren zweites Leben eine Tätigkeit für die amerikanische Botschaft und den US-Geheimdienst einschließt. Was hat Martin zu verbergen? Will bleiben weniger als 21 Stunden, um eine Verschwörung aufzudecken, anderenfalls drohen die Entführer mit der Ermordung der Gekidnappten ...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Concorde Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Interviews mit Cast & Crew, B-Roll, Trailer

DVD und Blu-ray | The Cold Light of Day

DVD
The Cold Light of Day The Cold Light of Day
DVD Start:
04.10.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 90 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
The Cold Light of Day The Cold Light of Day
Blu-ray Start:
04.10.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 94 min.

DVD Kritik - The Cold Light of Day

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 6/10


Wenn Superstars in vermeintlich kleinen Filmen mitspielen, muss dass per se kein schlechtes Zeichen sein. Low Budget ist schließlich kein Menetekel für einen drohenden Karriereabsturz. Im Gegenteil, mit einem bekannten Namen der ambitionierten Arbeit eines Nachwuchs-Regisseurs zu mehr Aufmerksamkeit zu verhelfen, ist vielmehr ein hehres Anliegen. Doch manchmal reichen selbst zwei unbestrittene Action-Ikonen der Kinogeschichte nicht aus, ein Werk wirklich zu vergolden. Denn dem Franzosen Mabrouk El Mechri, der vor vier Jahren Jean-Claude van Dammes ironische Nabelschau „JCVD“ inszenierte, gelingt es in „The Cold Light of Day“ trotz Unterstützung der Hollywood-Größen Sigourney Weaver und Bruce Willis nicht, einen wirklich überzeugenden Thriller abzuliefern. Dazu hechelt seine Story zu angestrengt auf ausgetreten Pfaden Großmeistern des Genres wie Alfred Hitchcock hinterher.

Schon die Eröffnung haut kaum vom Hocker: Familie Shaw trifft sich zu einem Segeltörn am spanischen Meer. Der ältere Filius Will (Neu-„Superman“: Henry Cavill) hat wegen seiner bankrotten Firma eigentlich andere Dinge im Kopf und ist nicht richtig bei der Sache, das Verhältnis zu seinem Erzeuger Martin (Willis) wirkt belastet (Achtung: Vater-Sohn-Konflikt!). Als Will dann nach einem Landgang aufs Boot zurückkehrt, ist alles verwüstet und seine Angehörigen sind verschwunden. Die Polizei scheint korrupt und als Daddy, der angebliche Kultur-Attaché, dann auch noch plötzlich auftaucht und Will aus einer prekären Lage boxt, gerät die Welt des jungen Mannes endgültig ins Wanken. Wem kann er noch trauen? Wer ist Martin wirklich?

Fragen über Fragen, deren Auflösung der Zuschauer von „The Cold Light of Day“ nur bedingt entgegenfiebert. Dabei hat Mabrouk El Mechri die Suche nach der Wahrheit keineswegs dilettantisch gefilmt und er gibt dem Action-Fan mit Schießereien, Prügeleien und Verfolgungsjagden Zucker. Aber der Plot wirkt insgesamt zu unselbständig, ist zu unspektakulär und dünn, um wirklich zu fesseln. Außerdem: Diffuse Bedrohungsszenarien, in denen ein unschuldiges Individuum in die Schusslinie korrupter Geheimdienste gerät und sich gegen einen unfassbaren Gegner wehren muss, um seine Liebsten zu retten, sind in der Thriller-Geschichte ein ausgefranster Hut – inklusive MacGuffin, hier übrigens ein Aktenkoffer. Und während Sigourney Weaver an ihrer undurchschaubaren Rolle offensichtlich Spaß hat, könnte Hauptdarsteller Henry Cavill in Sachen Charisma bis zu seinem Auftritt als Mann aus Stahl gerne noch etwas zulegen.

Die DVD-Zugaben dominieren Interviews (alle deutsch untertitelt) mit den Beteiligten. Unter anderem schwärmt Henry Cavill davon wie es ist, wenn Ellen Ripley Jagd auf einen macht und die angesprochene „Alien“-Heroine Sigourney Weaver verrät, dass sie ihrem Mann während der Dreharbeiten simste, wie sie mit der Uzi auf Menschen schoss. Ebenfalls zu Wort kommen Bruce Willis, Veronica Echegui (Lucia), der Regisseur und Produzenten. Weitere Extras: Trailer, B-Roll.

„The Cold Light of Day“ geht als mittelprächtiger Old-Fashion-Thriller durch und punktet vor allem bei den Sets mit seinem für ein internationales Publikum noch relativ unverbrauchten Schauplatz Madrid – wobei das DVD-Bild das mediterrane Flair ansprechend transportiert. Ein paar mehr eigene Ideen und Impulse hätten der ganzen Rettungsaktion aber sehr gut getan. Und den Familienkonflikt, in den Extras mehrfach thematisiert, bitte nicht zu hoch hängen.


by Florian Ferber
Bilder © Concorde Home Entertainment