The Code - DVD

DVD Start: 18.03.2010
FSK: ab 12 - Laufzeit: 100 min

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Inhalt

Unter den Kunstdieben gilt Keith Ripley (Morgan Freeman) als der Picasso seiner Zunft: Keiner kann ihm das Wasser reichen, wenn es darum geht, absolut spektakuläre Diebstähle unschätzbarer Kostbarkeiten zu orchestrieren. Doch für seinen ambitioniertesten Raubzug braucht er Hilfe.

Um zwei wertvolle Fabergé-Eier zu stehlen und damit seine Schulden bei einem mächtigen russischen Gangster abzahlen zu können, muss er einen Partner gewinnen. Gabriel Martin (Antonio Banderas) aus Miami ist genau der Richtige für den Job: Jung, hungrig, wagemutig unerschrocken – und erst einmal gänzlich uninteressiert an dem Angebot. Bis er Ripleys bildschöne Patentocher Alexandra (Radha Mitchell) kennenlernt und doch noch anbeißt. Ripley kann ja nicht ahnen, dass der junge Mann mit gezinkten Karten spielt und ganz andere Pläne hat...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Originaltrailer
Bildergalerie
Interviews mit Morgan Freeman, Antonio Banderas, Radha Mitchell, Robert Forster, Mimi Leder u.a.
Making of
zusätzliche Szenen
Kaufversion in O-Card

Video on demand - The Code

DVD und Blu-ray | The Code

DVD
The Code The Code
DVD Start:
18.03.2010
FSK: 12 - Laufzeit: 100 min.

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Blu-ray
The Code The Code
Blu-ray Start:
18.03.2010
FSK: 12 - Laufzeit: 100 min.

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DVD Kritik - The Code

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 7/10
Ton: | 5/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 6/10


Keith Ripley (Morgan Freeman) ist der beste Kunstdieb. Die Polizei jagt ihn bereits seit Jahrzehnten, aber jedes Mal, wenn sie es schaffen, ihn zu verhaften, ist er innerhalb kürzester Zeit durch seine Anwälte wieder auf freiem Fuß. In einer New Yorker Metro beobachtet Ripley Gabriel Martin (Antonio Banderas). Dieser stiehlt dort Diamanten des russischen Unternehmers Romanow. Ripley, der den Diebstahl einiger besonderer Reichtümer aus Romanows Sammlung plant, bietet ihm eine Zusammenarbeit an…

Eine Handlung, die sehr an die „Oceans“-Filme erinnert und dazu mit Banderas und Freeman eine hochkarätige Besetzung. Das klingt zwar nicht nach einem Pool voller Kreativität, dafür aber nach guter Unterhaltung. Regisseurin Mimi Leder („Deep Impact“, „Emergency Room“ (Serie)) gelang es jedoch nicht, eine logische, greifende und zugleich spannende Geschichte zu erzählen. Die aus dem Genre bekannten und daher erwarteten Aha-Effekte ergeben sich erst am Ende und wirken auch dann äußerst aufgesetzt und gezwungen. Ein Gefühl, dass da grade etwas äußerst Raffiniertes präsentiert wurde, bleibt aus. Das liegt daran, dass die Auflösung zwar so gesehen unvorhersehbar (wer ähnliche Filme schon kennt dürfte es aber stellenweise ahnen), aber eben auch nie zuvor angedeutet wird. Ein cleveres Drehbuch sieht anders aus. Auch sonst bietet „The Code“ einige Logiklücken und Filmfehler. Da stellt sich zum Beispiel die Frage, wie eine Pistole auf dem Dach einer Metro, die in voller Fahrt ist, unbewegt liegen bleiben kann. Aber auch zwischenmenschliche Verhältnisse sind in dem Thriller nicht immer schlüssig. Ripleys Patentochter Alexandra, gespielt von Radha Mitchell, wirkt durchgehend unnötig. Die Liebesgeschichte, die sich mit Gabriel ergibt, könnte plumper und platter nicht sein. Selten gab es in Filmen eine so unglaubwürdige Beziehung. Der Liebespart scheint einzig eingebaut, um den Zuschauer zu nerven. Immerhin bietet Alexandras Hintergrund, nämlich „Little Odessa“, das russische Viertel New Yorks, einen gewissen Charme. Kyrillische Schilder und ein Klub voller russischer Musik inklusive eines Katjuscha-Remix schaffen Slawenliebhabern kurzzeitig eine angenehme Atmosphäre.
Abgesehen davon ist „The Code“ sicherlich nicht schlecht. Hin und wieder funktioniert ein Witz, Freeman spielt seinen Charakter wie immer in einer sympathisch-weisen Art. Ob sich deswegen ein Kauf der DVD lohnt ist fraglich, sollte der Film aber im Fernsehen ausgestrahlt werden, könnte es sich durchaus lohnen, ihn mal anzuschauen.

Das Bild der DVD liegt in einer ordentlichen Schärfe und Farbqualität vor. Der Ton dagegen wird in seiner Atmosphäre durch einige Schnitzer geschwächt. So wechselt in der deutschen Synchronisation, in der ohnehin einige Stimmen nicht zu ihren Figuren passen, bei einigen Gesprächen zwischen Kleindarstellern, die auf Russisch ablaufen, in die O-Ton-Spur. Außerdem spricht die russische Alexandra in der deutschen Version teilweise mit auch für Nichtrussen hörbarem Akzent. Die Klubszenen hätten stimmungsvoller werden können, wenn die Musik lauter gewesen wäre.
Die Sonderausstattung des Silberlings ist passabel, hat allerdings den Makel, keine deutschen Untertitel zu bieten. Gute Englischkenntnisse sind beim viertelstündigen Making-Of ebenso wie bei den kurzen, aber zahlreichen Interviews mit Darstellern und Team Pflicht. Darüber hinaus liegen noch Trailer und zusätzliche Szenen bei. Dem Hauptfilm fehlt eine Funktion auf englische Untertitel.

Fazit
„The Code“ bietet durchschnittliche, nahezu gewaltfreie Gangsterunterhaltung, die nicht in Tempo, Witz und Cleverness an die Konkurrenz heranragt. Für Fans des Genres eventuell einen Blick wert.


by Bastian Gabrielli
Bilder © Ascot Elite




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