The Children - DVD

DVD Start: 18.03.2010
FSK: ab 18 - Laufzeit: 81 min

The Children DVD Cover -> zur DVD Kritik

Preisvergleich

alle Preise inkl. MWST

-> alle DVD zum Film

Inhalt

Die Weihnachtsfeiertage. Die Familien von Elaine und Cloe feiern ein friedvolles Familienfest mit Schlittenfahren, Kinderlachen und heißem Kakao in einem abgeschiedenen Landhaus. Doch die Harmonie wird gestört als die Kinder eines nach dem anderen auf mysteriöse Weise krank werden.

Die Symptome sind Husten, Übelkeit und eine gesteigerte Bösartigkeit der Kinder. Teenagerin Casey erkennt die Gefahr, doch die Eltern wollen ihr nicht glauben. Ein verzweifelter Kampf ums Überleben beginnt ...

-> mehr Info zum Film mit Trailer, Cast & Crew

DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen

Video on demand - The Children

DVD und Blu-ray | The Children

DVD
The Children The Children
DVD Start:
18.03.2010
FSK: 18 - Laufzeit: 81 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - The Children

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 7/10


Im Moment scheinen Kinder zumindest in der Welt des Films zu den Angst einflößendsten und gleichzeitig mörderischsten Figuren zu gehören, die unsere schöne Erde bevölkern, denn auch in „The Children“, wird ernsthaft vor Augen geführt, welche Schattenseiten das Erziehen von Kindern haben kann – und das auf beeindruckende Weise.

So zieht dieser Film seine gesamte Kraft aus der Tatsache, dass er nicht wirklich dazu steht oder gar von Anfang an vermuten lässt, worauf der Film hinauslaufen wird, denn durch die scheinbare Idylle zweier Familien, die zusammen die Weihnachtstage feiern wollen, kommt es im ersten Viertel des Films zu einer Ablenkung von der eigentlichen Handlung. Der Zuschauer wird zwar hierbei nicht gerade an der Nase herumgeführt, sondern stets durch den äußerst geschickten Einsatz der Kamera und der Musik auf das Zentrum des Films, nämlich die Kinder, hingewiesen. Doch wer wie in anderen Horrorfilmen einen Virus erwartet, der die Kinder bereits ab der 5. Minute zu schonungslosen Tötungswerkzeugen werden lässt, wird angenehm überrascht sein über „The Children“.

Das Geheimnis hinter dem überraschenden-guten Werk ist somit nicht etwa eine überaus leicht vorhersehbare und simpel gestrickte Geschichte, bei der man sofort in den ersten Minuten merkt, wohin die Reise gehen soll, sondern glänzt dieser Film mit einer derartig intensiven Spannung, die sich ganz langsam aufbaut. Kommen einem die Kinder zu Beginn des Films noch recht sympathisch vor, misstraut man ihnen als Zuschauer mit der Zeit immer mehr. Glücklicherweise macht Regisseur Tom Shankland („Going Down“) hierbei nicht den Fehler und verwandelt die Kinder optisch sowie von ihren Handlungen her zu Untoten, Gefühlslosen und vollkommen entstellten Schatten ihrer selbst, sondern allein durch die Tatsache, dass sich die Kinder kaum verändern und dennoch so grausam werden, lässt einen das Blut in den Adern gefrieren. Somit entkommt er auch gleichzeitig der Bedrohung der Beliebigkeit, denn hätte er die Kinder einfach in Zombies verwandelt, dann wäre „The Children“ ein Horrorfilm nach Schema F geworden.

Ein weiterer großer Pluspunkt in diesem Werk ist die äußerst düstere Atmosphäre, die allerdings nicht durch die typischen Horror-Schock-Angst-Elemente erschaffen wird, sondern durch die Mimik und dem Zusammenspiel der überzeugenden Charaktere. Ihr übriges tut hierbei die Musik, die nur in relativ wenigen Momenten vorhanden ist, doch scheinbar wie ein Dirigent des Todes immer wieder Nadelstiche in das vor Spannung schneller schlagende Herz der Zuschauer setzt. Großes Lob gilt hierbei dem Zusammenspiel dieser Komponenten, denn man hätte es sich auch leicht machen können, indem man einfach auf typische Schockeffekte setzt und die Musik in diesen Momenten einfach lauter macht. Darauf wurde größtenteils verzichtet und diese simple Komposition des Films hat dadurch viel mehr Spielraum zu wirken.

Einziges Manko jedoch ist die Tatsache, dass der Film gegen Ende hin dennoch nicht vor dem einen oder anderen typischen „Kopfschüttel-Moment“ nicht gefeilt ist, in dem der Zuschauer sich wirklich über die Handlung eines oder mehrerer Akteure aufregt, da sie entweder von purer Naivität oder Dummheit nur so tropft. Glücklicherweise sind diese Szenen auf 1-2-malige „Ausrutscher“ begrenzt, sodass das gesamte Vergnügen nicht beeinträchtigt wird.

Dennoch erfolgt hierfür ein Punkt Abzug und auch für die wenigen Überraschungen/ Wendungen sowie für die etwas zu kurz gerate Laufzeit von 80 Minuten wird jeweils ein weiterer Punkt der Gesamtwertung entfernt. Das soll jedoch nicht den Eindruck mindern, denn bei „The Children“ handelt es sich um ein außergewöhnlich gutes Werk seines Genres und wenn Kinder immer auf derartig hohem Niveau morden, kann die Periode der Kinder-als-Täter gerne noch ein wenig länger anhalten.


by Sven Hensel
Bilder © Ascot Elite




Von Interesse: