The Bunnyman Massacre - DVD

DVD Start: 08.03.2013
FSK: ab 18 - Laufzeit: 83 min

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Inhalt

Legende oder wahre Geschichte? Entscheide selbst! Ein Psychopath, der "Bunnyman", streift durch einen abgelegenen Landstrich Kaliforniens. Er lauert ahnungslosen Durchreisenden auf, um sie mit seiner Kettensäge zu malträtieren, übel zu foltern und - als Höhepunkt des Undenkbaren - zu verspeisen. Schlechter Scherz, Gruselgeschichte oder wahres Grauen?

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive AG / Infopictures
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Audiokommentar
- Dokumentation
- Featurette
- Szenen
- Hinter den Kulissen
- Interview mit dem Bunnyman

DVD und Blu-ray | The Bunnyman Massacre

DVD
The Bunnyman Massacre The Bunnyman Massacre
DVD Start:
08.03.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 83 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
The Bunnyman Massacre The Bunnyman Massacre
Blu-ray Start:
08.03.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 84 min.

DVD Kritik - The Bunnyman Massacre

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 5/10
Ton: | 5/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 4/10


Osterhorror - Im Grunde ist dieses ein idealer Horrorfilm zu Ostern. Wobei die Feiertage hier keine Rolle spielen. Aber dass der Slasher in einem Häschenkostüm herum meuchelt, kann man schon als ironischen Kommentar verstehen. Ein Häschen als Schurke? Gibt es selten. Zu groß ist da der Niedlichkeitsfaktor, als das diese mümmelnden Stummelschwänzchen angsteinflößend sein könnten. Aber eben dieser Kontrast bietet doch einen gewissen Schauder. Aber abgesehen von „Donnie Darko“ oder „Wallace und Gromit gegen das Riesenkaninchen“ sind Häschen als Gegner nicht bekannt. Außer es gibt einen Film der extra für Möhren gedreht worden ist. Im Grunde kann man also einen Film der „The Bunnyman Massacre“ heißt nicht sonderlich ernst nehmen. Dann erstaunt es allerdings etwas, dass sich der Film selber durchaus ernst nimmt. Somit erinnert das Kaninchen eher an ein anderes. Ähnlich wie der weiße Hase Alice in der berühmten Erzählung in das Wunderland brachte, ist es hier vielmehr ein Hase der den Zuschauer in das Horrorland bringt. Der bezieht dann seine parodistischen Töne vor allem auf den Horrorfilm der 1970er, führt diese Linie aber leider nicht konsequent durch. Auf jeden Fall kommen sehr viele Zitate vor. Da wäre zu Beginn etwa „Duell“, das legendäre Debüt von Steven Spielberg, wenn ein Laster aus unerfindlichen Gründen ein anderes Fahrzeug auf einsamen Landstraßen bedrängt. Es kommt aber auch in erheblichem Maße das „Texas Chainsaw Massacre“ vor. Nicht nur die ganze Struktur, die seitdem in jedem gefühltem zweiten Horrorfilm kopiert worden ist, erinnert an den Klassiker, sondern auch andere Teile. Da hätte man eine verrückte Familie von Kannibalen, die Reisende fängt, quält und verspeist und vorzugsweise Kettensägen schwingt. Im Gegensatz zu den Klassikern und aufgrund der inkonsequenten Verfolgung der Parodie, ist dieser Film leider ziemlich langweilig geworden, da man rein gar nichts Neues sehen kann und sich der Gimmick mit dem Hasenkostüm bald totgelaufen hat. Zudem ist der Film ziemlich schlecht gespielt, was leider für eine Low-Budget-Produktion gerade im Horrorsegment schon üblich ist. Zudem ist der Film schlecht geschnitten und der Cutter konnte keine Dynamik einbringen. Ein anderer Cutter hat dann auch noch einige blutige Szenen entfernt. Der Mangel an Effekten ist teilweise aber auch dem Geldmangel geschuldet, da bei einigen Gewaltszenen deutlich weggeblendet wird. Außerdem, auch das leider üblich für eine Low-Budget-Produktion, ist die Synchronisation ziemlich mäßig ausgefallen. Was dem ganzen aber einen gewissen Trashcharme verleiht, sind die idiotischen Charakterhandlungen, wenn die Figuren in Schwierigkeiten geraten. Eine Figur meckert und jammert ständig über die Entscheidungen der anderen, bringt aber keine eigenen Lösungen ein und versäumt es, in einer Szene dem Schurken den Garaus zu machen. Zudem ist es erstaunlich, dass eine junge Frau ihren Freund im Angesicht des Mörders weg schickt, aber selber nicht wegrennt. Selbst schuld, kann man dann nur in der folgenden Szene sagen. Man kann das als Parodie verstehen. Aber dafür nimmt sich der Film leider selber zu ernst. Als ob er nicht gewusst habe, was er eigentlich wolle.

Die gelungenen Extras behandeln hauptsächlich die Schwierigkeiten einen Independentfilm zu drehen. Da geht die Kamera kaputt und ein ganzes Extra behandelt diesen Umstand was alles ziemlich interessant macht, da mal andere Perspektiven und Themen eingenommen werden. Auch der Audiokommentar behandelt hauptsächlich die Schwierigkeiten. Leider haben die Extras keine deutschen Untertitel. Das gefakte Interview mit dem Schurken ist aber recht witzig. Dann gibt es noch entfernte Szenen, ein „Hinter den Kulissen“, ein Interview mit dem Regisseur und natürlich Trailer. Wie es sich für eine Low-Budget-Produktion gehört, sind das Bild und der Ton relativ dürftig.

Die parodistischen Elemente werden leider nicht ausgearbeitet und konsequent weitergeführt, so dass der Film keine klare Linie hat. Und als eigenständiger Horrorfilm funktioniert er dann nicht, da er zum einen an seinen Limitierungen scheitert und zum anderen nicht weiß was er will.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Alive AG / Infopictures