The Baytown Outlaws - DVD

DVD Start: 06.12.2012
FSK: ab 18 - Laufzeit: 95 min

The Baytown Outlaws DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Im ihren Sohn aus den Fängen Ihres Ex-Mannes Carlos (Billy Bob Thornton) zu befreien, heuert Celeste (Eva Longoria) die drei schießwütigen Oodie-Brüder an. Doch Drogenboss Carlos lässt sich nicht so einfach abziehen und eine hitzige Jagd beginnt. Der vermeintlich harmlose Auftrag entwickelt sich zu einem blutigen Kampf, den nicht mal der Oodie-Clan sich hätten träumen lassen. Denn plötzlich sind Ihnen sexy Bondage-Killerinnen, durchgeknallte Menschenjäger und der korrupte Sheriff auf den Fersen…

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Französisch (Dolby Digital 5.1)
Polnisch (Dolby Digital 5.1)
Italienisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
D, GB, DK FIN, N, IS, I, PL, S
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Making-of

DVD und Blu-ray | The Baytown Outlaws

DVD
The Baytown Outlaws The Baytown Outlaws
DVD Start:
06.12.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 95 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
The Baytown Outlaws - Steelbook (Limited Edition) The Baytown Outlaws - Steelbook (Limited Edition)
Blu-ray Start:
06.12.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 99 min.

DVD Kritik - The Baytown Outlaws

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 6/10


Auf Tarantinos Spuren - „Baytown Outlaws“ ist ein kleiner dreckiger Film, der sich ganz im Sinne der klassischen Grindhouseproduktionen versteht. Den meisten wird der Begriff spätestens nach dem Double Feature von Quentin Tarantino („Death Proof“) und Robert Rodriguez („Planet Terror“) geläufig sein. Dieses Regiedebüt kann gleich mehrere Eigenarten des Subgenres (wenn man es denn als solches bezeichnen will) in sich vereinen. Zum einen der wechselnde Stil (ab und an werden Comicpanels eingeblendet) was aber mit dem glatten Bild und dem satten Ton kontrastiert, viel Blut, etwas Erotik, schräge Charaktere und widersinnige Situationen. Man merkt dem Film deutlich an, dass Quentin Tarantino zu den Einflüssen gezählt werden muss (der im Übrigen wieder stark von den Grindhousefilmen der 70er zehrt). Aber wie es häufig so ist: das Vorbild kann nicht erreicht werden. Das betrifft vor allem die Dialoge und die unerwartet ausbrechenden Gewaltexzesse. Die Texte erreichen nur selten die Qualität des Vorbilds obwohl sie szenenweise durchaus glänzen können. Die unerwartet ausbrechende Gewalt kommt eigentlich nur bei dem Oberschurken des Films, klasse: Billy Bob Thornton, zum Tragen. Ansonsten bahnen sich die Kämpfe und Schießereien deutlich an. Immerhin schafft es der Film die, hüstel, Helden des Filmes im Laufe der Zeit immer sympathischer werden zu lassen. Zu Anfang nerven sie noch ziemlich, aber die Handlung des Filmes lässt die Figuren einen Wandel mitmachen und sie reifen deutlich, was sie spannender und für den Zuschauer angenehmer machen. Generell sind die schrägen Charaktere die größte Stärke des Filmes. Seien es nun die psychopathischen Brüder, der Oberschurke, der Sherriff oder der ATF-Agent. Alle Charaktere besitzen eine eigene Zeichnung, nur Eva Longoria („Desparate Housewives“) ist nur ein hübsches Füllsel, welche die Handlung in Gang bringt, dann aber ziemlich unwichtig ist. Aber auch die Nebencharaktere sind sehr gut. Vor allem die Mörderhuren hätte man gerne länger und öfter gesehen, aber auch die Straßenpiraten oder Indianerbiker haben Kultstatus. Aber hier liegt auch das Grundproblem des Filmes: er hat viel Potential, wobei alles etwas mehr hätte sein können. Mehr hiervon, mehr davon, mehr von den Charakteren, mehr Mut, mehr Witz, etc. Manches bleibt im Laufe etwas unklar, etwa wie die Beziehung zwischen dem Schurken und dem Vormund des entführten Jungen genau aussieht. Aber es geht hier ja nicht um intellektuelle Fähigkeiten oder Herausforderungen, sondern einfach darum, dass man gemeinsam ein Bier öffnet und mit seinen Freunden Spaß hat. Den hat man in diesem kleinen dreckigen Film. Er ist ziemlich ordentlich, aber leider hat er das Potential nicht voll ausgeschöpft. Vielleicht gibt es ja noch ein Spin-Off, welches Nebencharaktere näher beleuchtet. Zu wünschen wäre es. So bekommt man den Eindruck eines kleinen Snacks, der nicht satt macht, aber den Appetit schürte.

Der Ton und das Bild sind gut. Neben einem interviewlastigen Making Of gibt es noch den Kinotrailer. Dann wird der geneigte Zuschauer aber etwas verwirrt, denn hinter dem Menüpunkt Trailer verbirgt sich nicht direkt ein Trailer, sondern vielmehr der dem Film zugrundeliegende Kurzfilm. Aber angesichts des generell verwirrenden Menüs überrascht es dann aber doch nicht so sehr.

Ganz im Sinne des Grindhousekinos ist der Film dreckig und gemein und kann vor allem mit seinen schrägen Charakteren punkten. Aber ganz ausgeschöpft wurde das Potential dann doch nicht, da einerseits das Geld und andererseits der Mut fehlten.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Universal Pictures