The Attack - DVD

DVD Start: 08.11.2013
FSK: ab 16 - Laufzeit: 100 min

The Attack DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Bei einem Selbstmordattentat in Tel Aviv sterben 17 Menschen. Unter ihnen ist auch die Arztgattin Sihem Jaafari. Ihr Mann Amin (ALI SULIMAN) steht noch unter Schock, als die Polizei ihn mit unfassbaren Anschuldigungen konfrontiert: Sihem (REYMONDE AMSELLEM) war angeblich kein Opfer, sondern Täterin – sie hat die Bombe selbst gezündet. Wütend weist Amin die absurden Vorwürfe zurück. Da erhält er posthum einen Brief von seiner Frau, in dem sie alles bestätigt. Amin ist erschüttert: Wie konnte er so lange glücklich mit einem Menschen zusammenleben, den er so wenig kannte? Verzweifelt stellt sich Amin der grausamen Wahrheit und fährt ins palästinensische Grenzgebiet: Er muss die fanatischen Drahtzieher finden, die seine Frau rekrutiert haben. Auf seiner Suche nach Antworten bringt sich Amin in lebensgefährliche Situationen – und stößt auf Fragen, die er nie zu stellen gewagt hatte.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film / Senator Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Hebräisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer

DVD und Blu-ray | The Attack

DVD
The Attack The Attack
DVD Start:
08.11.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 100 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
The Attack The Attack
Blu-ray Start:
08.11.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 104 min.

DVD Kritik - The Attack

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 6/10


Fremde Wesen - Schon wieder ein Film über Terrorismus? Muss das wirklich sein? Ja. Denn nach all den Actionthrillern und Effektorgien, die Terroristen meist nur als Kugelfang einfügten in Ermangelung eines anderen Feindbildes, ist doch die ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema in letzter Zeit etwas in Vergessenheit geraten. Vor allem da „The Attack“ kein Actionfilm oder ein Thriller ist, sondern ein Drama. Was zusätzlich neugierig macht, ist die Tatsache, dass der Film nicht nur in Israel spielt, sondern dort auch produziert worden ist. Somit sind die Filmemacher per se schon sensibilisiert, denn sie leben schließlich in einem Land, in dem der Terror und die Bedrohung dadurch allgegenwärtig ist. Und so ist die Herangehensweise an das Thema nicht unbedingt überraschend. Es wird die Frage gestellt, wie jemand zu einem Terrorakt verführt werden kann und wie die Hinterbliebenen und Angehörigen damit umgehen. Hier geht es um einen Ehemann, dessen Ehefrau einen Selbstmordanschlag verübt hat. Für den Protagonisten stellt sich nun die Frage ob er seine Frau überhaupt richtig gekannt hat und macht sich auf die Spurensuche, um herauszufinden, was sie dazu bringen konnte. Es sind schwierige Fragen, die der Film stellt und so ist es einerseits verständlich, andererseits aber auch sehr enttäuschend, dass keine Antworten gegeben werden. Oft bleibt der Film etwas stecken und vor allem das Spiel des Hauptdarstellers ist oft allzu zurückhaltend und macht es dem Zuschauer damit recht schwer, sich in die Emotionen mit hineinzufinden und diese ebenso zu erleben. So ist der nüchterne Erzählton einerseits für die Reflektion über die Motive und Handlungen gelungen, aber auf der emotionalen Ebene eher hinderlich. Zudem geht das ziemlich auf die Kosten der Glaubwürdigkeit. Die ewige Frage, ob man den anderen Menschen, Partner, Familienangehörigen oder Kollegen wirklich kennt, kann hier nur wieder angerissen werden. Aber die Tatsache, dass man in den anderen Menschen oft nur etwas hinein projiziert, was man in ihm sehen will, wird hier immerhin kurz angesprochen. Immerhin, und das muss man dem Film wirklich zu Gute halten, ist die Sichtweise sehr differenziert und es wird vermieden, ein Schwarz-Weiß-Schema aufzubauen. Dazu gehört auch die Überlegung, wie man wohl dem Teufelskreis der Gewalt entfliehen kann. Hier gibt es zum Glück keine Klischees, aber leider auch wieder keine Antworten. Aber er regt immerhin zum Nachdenken an und das ist angesichts des oft vorkommenden Schwarz-Weiß-Denkens schon einmal sehr viel Wert.

Der Ton und das Bild sind sehr gut, aber leider gibt es als Extras nur eine Trailershow, was angesichts des Themas sehr enttäuschend ist.

Ein Drama, das stellenweise etwas zu nüchtern daher kommt und es so dem Zuschauer nicht erlaubt, sich direkt emotional zu beteiligen. Ebenso enttäuschend ist es, das keine Antworten gegeben werden, aber immerhin wird zum Nachdenken angeregt.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Universum Film / Senator Home Entertainment