The Amazing Spider-Man - DVD

DVD Start: 08.11.2012
FSK: ab 12 - Laufzeit: 131 min

The Amazing Spider-Man DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

THE AMAZING SPIDER-MAN™ erzählt die Geschichte von Peter Parker (ANDREW GARFIELD), einem High School Schüler und Außenseiter, der als kleiner Junge von seinen Eltern verlassen worden ist und seitdem von seinem Onkel Ben (MARTIN SHEEN) und Tante May (SALLY FIELD) aufgezogen wird. Wie die meisten Teenager, versucht Peter herauszufinden, wer er ist und wie er zu der Person geworden ist, die er heute ist. Außerdem findet er seine erste High School Liebe, Gwen Stacy (EMMA STONE). Gemeinsam kämpfen die beiden um Liebe, Hingabe und Geheimnisse. Als Peter einen mysteriösen Aktenkoffer entdeckt, der einst seinem Vater gehört hat, fängt er damit an, Nachforschungen anzustellen, weil er verstehen will, warum seine Eltern damals so plötzlich verschwunden sind. Seine Recherchen führen ihn direkt zu Oscorp und dem Labor von Dr. Curt Connors (RHYS IFANS), dem ehemaligen Partner seines Vaters. Nachdem Spider-Man sich auf einen Kollisionskurs mit Connors Alter Ego The Lizard begeben hat, muss Peter einige lebensverändernde Entscheidungen treffen, wie er seine Kräfte einsetzt. Und er formt sein Schicksal, ein Held zu sein.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sony Pictures Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Türkisch (Dolby Digital 5.1)
Italienisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Türkisch, Italienisch, Finnisch, Dänisch, Norwegisch, Schwedisch
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Entfallene Szenen
- Audiokommentar der Filmemacher mit Marc Webb, Avi Arad und Matt Tolmach
- Stunt-Proben
- Die Oscorp-Archive – Kunst-Galerie der Produktion

DVD und Blu-ray | The Amazing Spider-Man

DVD
The Amazing Spider-Man The Amazing Spider-Man
DVD Start:
08.11.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 131 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
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Blu-ray Start:
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FSK: 12 - Laufzeit: 136 min.

DVD Kritik - The Amazing Spider-Man

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 8/10


Es stellt sich schon die Frage warum so bald nach der „Spider-Man“ Trilogie von Sam Raimi mit dem aktuellen „Amazing Spider-Man“ ein Reboot in die Kinos, und nun auf die DVDs, kam. Weder sind die Tricks veraltet, noch bedarf es bei der Story eine wirkliche Neuinterpretation. Gut, „Amazing“ liegt viel eher an den Comics als die originalen Spinnenfilme. So kann Peter Parker nicht von selbst sein Netz verschießen, sondern entwirft wie in den Comics die dazugehörigen Düsen. Ebenso ist wie in den Comics Gwen Stacy die erste Freundin von Parker und nicht Mary Jane. Im Gegensatz zu den ersten Filmen ist auch der später ermordete Onkel, Ben Parker, wichtiger als Tante May, welche in den Comics immerhin zu dem zentralen Mythos gehört. Hier kommt sie um einiges zu kurz und ihre Trauer um ihren Mann wird überhaupt nicht thematisiert. Ansonsten ist die Verfilmung typisch für die Comics. Parker ist zwar ein Außenseiter, aber es kommt überhaupt nicht zur Sprache, dass er ein Nerd sei und ewig gehänselt wird. Sein Erwachen der Fähigkeiten ist auch weiterhin eine Metapher für die Adoleszenz und das körperliche Reifen. Hinzu kommt aber die Suche nach dem eigenen Ich. Was auch typisch für die Teeniezeit ist. Wer bin ich? Wo komme ich her? Wo will ich hin? So ist die Abnabelung von Onkel und Tante als Elternersatz selbstverständlich und die Suche nach den Spuren seines verstorbenen Vaters führt Parker in die Vergangenheit. Dieses ist ein zentrales Thema und löst erst die Gefahr durch die Echse aus. Was weiterhin typisch für die Reifung ist, ist die Übernahme von Verantwortung. Parker als Spider-Man muss erst lernen, dass seine Fähigkeiten nicht für die persönliche Rache eingesetzt werden dürfen, sondern dafür, die Menschen der Stadt zu beschützen. Insofern ist der Film hoch moralisch. Was den Film und die Kämpfe dabei sehr spannend macht, ist das Spider-Man noch sehr unerfahren ist und mit seinen Kräften experimentiert. So wird man dann auch das Gefühl nicht los, dass ein körperlich so starker Gegner wie die Echse hier der falsche Schurke ist. Schließlich kann Spider-Man ihn in keiner Szene wirklich besiegen und braucht Hilfe. Ein weiterer Hinweis darauf, dass trotz großer Kräfte Solidarität nötig ist. Die pathetische Hilfe von Bauarbeitern weist ebenso darauf hin: wenn man anderen hilft, wird einem auch geholfen. Aber hier ist auch die Zivilcourage und das Feiern der Alltagshelden New Yorks zu finden, welche nach dem 11. 9. zu der amerikanischen Ikonographie gehört. Das macht alles recht spannend aber auch sehr zäh, da die Action doch etwas zu kurz kommt. Das ist der Struktur eines Reboots geschuldet. Man erzählt lang und breit die Vorgeschichte, welche schon bekannt ist, und schiebt alle Actionelemente nach hinten. Wenn sie endlich vorkommen, sind sie zwar sehr gut, aber die teilweise eingesetzte subjektive Kamera hat mehr etwas von einem Videospiel denn von einem innovativen Regieelement. Das alles ist zwar auch toll gespielt, Andrew Garfield überzeugt mit seiner Präsenz, Emma Stone ist immer gut, Martin Sheen auch und Rhys Ifans ist ein hervorragender Schurke, aber leider gibt es einige Drehbuchschwächen und Logikfehler. Zum einen ist der psychische Wandel des Schurken viel zu abrupt und zum anderen sind die Entwicklungen nicht immer offensichtlich. Was passiert denn überhaupt näher mit den infizierten Polizisten? Werden sie wirklich zu Echsen? Es wäre spannend und bombastisch gewesen, Spider-Man gegen eine ganze Horde von Echsen antreten zu lassen. Trotz einiger Schwächen ist der Film gelungen und macht trotz einiger Zwiespältigkeit Lust auf mehr. Und mehr wird es geben. Schließich gibt es nicht wenige Hinweise auf den Grünen Kobold, der schon der Schurke im ersten Film von Sam Raimi war. Und wer den Abspann abwartet, bekommt auch einen Einblick in mögliche Hintergründe, die in den Folgefilmen eine Rolle spielen könnten. Hoffentlich läuft dann auch das Drehbuch etwas runder.

Der Ton und das Bild sind sehr gut und lassen kaum Wünsche offen. Der Audiokommentar von Regisseur Marc Webb (bei dem Nachnamen ist er ja prädestiniert für „Spider-Man“) und den Produzenten ist sehr gut ausgefallen und beleuchtet wirklich die Szenen und warum sie sind wie sie sind. Dann gibt es noch entfallene Szenen, interessante und witzige Stuntproben (etwa wenn ein Stuntman mit einem Schaumstoffschwanz kämpft), sowie ein Archiv mit Konzeptzeichnungen zu dem Film. Auf der Bonusdisk gibt es „nur“ ein zwanzigminütiges Making Of, welches den Schwerpunkt auf den Schurken legt und detailliert die Entstehung und die Designs beleuchtet. Das ist durchaus interessant ausgefallen. Leider ist hier ansonsten nichts anderes enthalten und keine Menüauswahl möglich.

Trotz einiger Drehbuchlücken und zu abrupter Entwicklungen ein spannendes und unterhaltsames Reboot. Es dauert zwar etwas bis die Action wirklich vorkommt, aber die Metaphern für die Adoleszenz sind gelungen und der Film ist sehr gut gespielt. Das macht Lust auf mehr, aber mit anderen Superheldenfilmen wie etwa „Avengers“ oder „Iron Man“ kann der Film nicht ganz mithalten.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Sony Pictures Home Entertainment