The Mermaid - DVD

DVD Start: 17.11.2017
FSK: ab 16 - Laufzeit: 90 min

The Mermaid DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Der stinkreiche Immobilienhai Liu Xuan will das geschützte Delfinreservat in der Quingluo-Bucht plattmachen. So sehen sich die Meeresbewohner gezwungen, ihre Unterwasserwelt mit allen Mitteln zu verteidigen. Angeführt von Eight – halb Mann, halb Oktopus – beauftragen sie Shan, die schöne Meerjungfrau, den fiesen Playboy zu ermorden. Ausgerüstet mit den tödlichen Waffen der See, aber nicht allzu großem Talent für ihre Aufgabe, macht sich Shan daran, Liu Xuan zur Strecke zu bringen.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / capelight Pictures
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Mandarin (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Kinotrailer
Erstauflage mit hochwertiger O-Card!

DVD und Blu-ray | The Mermaid

DVD
The Mermaid The Mermaid
DVD Start:
17.11.2017
FSK: 16 - Laufzeit: 90 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
The Mermaid The Mermaid
Blu-ray Start:
17.11.2017
FSK: 16 - Laufzeit: 94 min.
The Mermaid (2D & 3D Limited SteelBook) The Mermaid (2D & 3D Limited SteelBook)
Blu-ray Start:
17.11.2017
FSK: 16 - Laufzeit: 94 min.

DVD Kritik - The Mermaid

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 10/10
Ton: | 8/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 4/10


Umweltschutz in China
Der Film „The Mermaid“ ist von seiner Thematik her recht überraschend. Natürlich ist das Thema Meerjungfrau nicht gerade neu und schon seit der Antike, mit den Sirenen in der Odyssee, Bestandteil der Welt der Sagen und Märchen. Aber hier stehen die Meerjungfrau und ihre Verwandtschaft für die heile Natur. Und das ist umso überraschender da schließlich China, und um einen chinesischen Film handelt es sich hier, einer der größten Umweltsünder überhaupt ist. So startet der Film mit Aufnahmen von Fabriken welche die Abgase in die Luft leiten, Rohren aus denen dreckiges Wasser in einen Fluss fließt, ölverschmierte Vögel und Meerestiere die in Massen geschlachtet werden. Kommt hier etwa eine Selbstkritik des chinesischen Staates zum Vorschein?

Octopus (Show Lo)  und Meerjungfrau Shan (Yun Lin)
Octopus (Show Lo) und Meerjungfrau Shan (Yun Lin) © capelight Pictures
Es wäre zu wünschen da so ein Wandel in der Mentalität unterstellt werden könnte und der Umweltschutz zur Staatsdoktrin werden könnte. Natürlich ist das nicht der Fall. Leider. Stattdessen wird dieser unbestreitbare und reale Missstand nicht dem Staat und der Gesellschaft angelastet, sondern den gierigen Individuen die dafür verantwortlich sind Chinas Natur zu zerstören. Der eingeführte Schurke ist sehr egoistisch, arrogant, einzig am Geld interessiert, denkt man könne für Geld alles kaufen und behandelt seine Angestellten sehr schlecht. Er ist ein Zerrbild des Raubtierkapitalismus und so skrupellos das selbst ein Konkurrent sich ihm zu Füßen wirft als er von dessen Plan erfährt. Das schafft natürlich eine Kritik am Raubtierkapitalismus und seinen Vertretern, was dann den Film ideologisch konform macht und eine Problematik auf den individuellen Sektor verschiebt und so den Staat aus der Verantwortung entlässt. Dieser mächtige reiche Schnösel will eine bestimmte Bucht aufschütten lassen, um dort bauen zu können. Doch dort leben Meermenschen und sie wollen das verhindern, indem sie den Wirtschaftsboss ermorden. Doch die für diese Aufgabe auserkorene Meerjungfrau ist nicht nur unfähig, sondern verliebt sich auch noch in ihren Feind. Allein schon die grobe Inhaltsangabe lässt erahnen wie hier der Fisch schwimmt. Natürlich geht es um eine Läuterung welche vor allem durch die Liebe und das Erkennen anderer Lebensumstände eingeläutet wird. Ganz ohne Bestrafung geht es hier aber nicht, da der männliche Anti-Held zu überzeichnet ist. So muss eine symbolische Auferstehungsszene her.

Liu Xuan (Chao Deng) und Shan (Yun Lin)
Liu Xuan (Chao Deng) und Shan (Yun Lin) © capelight Pictures
Ganz kann er also über seine Sünden nicht hinweg gehen und muss büßen. Das klingt nach Drama und Liebesfilm, ist aber vielmehr eine Komödie die, durchaus typisch für Asien, ziemlich überdreht ist. Die Albernheit kann einen durchaus nerven und dürfte viele befremden. Dazu kommen noch die Vorhersehbarkeit der Handlung und die kitschigen Elemente welche vor allem durch die Kameraführung, den Musikeinsatz und die Farben hergestellt wird. Aber es gibt auch einige Glanzpunkte. So sind die wenigen Actionszenen sehr gelungen und fantasievoll. Zudem gibt es eine wunderbare Slapstickszene, wenn die Meerjungfrau bei ihren diversen Versuchen den Gegner zu ermorden scheitert. Und die Darstellerin der weiblichen Schurkin, Yuqi Zhang, ist ein wahrer Blickfang da sie eine wunderschöne Frau ist. Aber diese Elemente reichen leider nicht aus, um den Film zu einem guten zu machen.

Halb Mensch, halb Oktopus
Halb Mensch, halb Oktopus © capelight Pictures
Sowohl das Bild als auch der Ton haben keine größeren Mängel. Vor allem das Bild kann überzeugen und ist sehr scharf und besitzt satte Farben. Die Extras sind hingegen recht mau. Es werden nur mehrere Trailer und Teaser geboten sowie ein Musikvideo. Eine Trailershow gibt es natürlich auch.


Fazit:
Albern, überdreht und die Aussage ist verlogen und hoch ideologisch. Einige gute Szenen und eine schöne Darstellerin reichen da leider nicht aus.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Alive / capelight Pictures