The Equalizer 2 - DVD

DVD Start: 17.12.2018
FSK: ab 12 - Laufzeit: 116 min

The Equalizer 2 DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

In THE EQUALIZER 2 kehrt Denzel Washington zurück in einer seiner bekanntesten Rollen und ist zum ersten Mal in seiner Karriere in einer Fortsetzung zu sehen. Robert McCall kämpft mit unbeirrbarer Entschlossenheit für Gerechtigkeit für alle Ausgebeuteten und Unterdrückten – doch wie weit wird er gehen, wenn es sich dabei um jemanden handelt, den er liebt?

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sony Pictures Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Französisch (Dolby Digital 5.1)
Russisch (Dolby Digital 5.1)
Italienisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch, Dänisch, Estnisch, Finnisch, Holländisch, Italienisch, Lettisch, Litauisch, Norwegisch, Russisch, Schwedisch, Türkisch, Ukrainisch
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Sekunden bis zum Tod: Die Action-Szenen Antoines Blickwinkel: Die Besetzung NBA Fernsehtrailer* *Footage mit freundlicher Genehmigung von NBA Entertainment

DVD und Blu-ray | The Equalizer 2

DVD
The Equalizer 2 The Equalizer 2
DVD Start:
17.12.2018
FSK: 12 - Laufzeit: 116 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
The Equalizer 2 The Equalizer 2
Blu-ray Start:
17.12.2018
FSK: 16 - Laufzeit: 121 min.
The Equalizer 2 (4K Ultra HD) The Equalizer 2 (4K Ultra HD)
Blu-ray Start:
17.12.2018
FSK: 16 - Laufzeit: 121 min.

DVD Kritik - The Equalizer 2

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 7/10


Tödlicher Gleichmacher
„The Equalizer 2“ ist das erste Sequel überhaupt von Denzel Washington der es bislang immer abgelehnt hatte seine Filme fortzusetzen oder sich in Franchises zu tummeln. Das er hier sein Wort brach, wird nicht nur in den TV-Promos in den Specials selbstironisch angegangen, sondern ist nicht nur ein rein wirtschaftliches Kalkül den erfolgreichen Film fortzusetzen, denn wenn man sieht wie hier die Herangehensweise ist, so ahnt man was Denzel Washington gereizt hat zuzusagen. Denn seine Figur Robert McCall wird weiter ausgelotet was nicht nur einigen Sequelregeln zuwiderläuft, sondern auch keine reine Fortsetzung ist. Es ist halt eine weitere Geschichte mit demselben Helden. McCall ist ein Mann der niemanden an sich heranlässt und im Grunde nur ein Ersatzleben lebt und sich in das anderer einmischt. Er hilft auf seine brutale und effektive Art Zufallsbekanntschaften und hält sich ansonsten von den Menschen fern. Trotz seiner Zurückhaltung anderen gegenüber kann er der Gewalt nicht entfliehen.

Denzel Washington und Ashton Sanders in The Equalizer 2
Denzel Washington und Ashton Sanders in The Equalizer 2 © 2018 Columbia Pictures Industries, Inc. All Rights Reserved.
Im Grunde liegt hier eine Studie vor wie ein gewalttätiger Mann Situationen analysiert und dementsprechend reagiert. Er kann auch nur dort helfen, wo ihm die Gewalt eine Erfolgschance verspricht. In anderer Hinsicht ist er hilflos. Als seine einzige wirkliche Freundin getötet wird, wird McCall von seiner Vergangenheit eingeholt. Allerdings machen diese lange Exposition und der nähere Blick auf den (Anti-) Helden den Film recht zäh, da die eigentliche Handlung darüber vergessen wird. Vor allem die Motivationen der Schurken sind so nicht ganz nachzuvollziehen und der emotionale Aspekt das Denzel Washington gegen ehemalige Kollegen zu Felde ziehen muss, wird nicht weiter beachtet. Emotional ist und bleibt der Charakter ein Krüppel. Zwar taut McCall langsam auf und lässt mehr an sich heran, aber das macht seine Wut nur noch größer und gerät ihm nicht zum Vorteil. Aber die Actionszenen werden dadurch brutaler und intensiver. Generell ist gerade die Action sehr gut gemacht und enthält sich digitalem Schnickschnack und sind insgesamt herausragend und sehr spannend.

Denzel Washington in The Equalizer 2
Denzel Washington in The Equalizer 2 © 2018 Columbia Pictures Industries, Inc. All Rights Reserved.
Das macht die zähe erste Hälfte mehr als wett. Insgesamt ist die Inszenierung von Antoine Fuqua sehr geschickt mit vielen Überblendungen und Bildelementen die sich nach Schnitten spiegeln. So sieht man etwa rechts oben in einer Bar einige Lampen hängen und im nächsten Schnitt sind genau im selben Bildausschnitt Blätter zu sehen. Das kann aber leider nicht verhindern, dass die innere Reinigung des Helden durch physische Gewalt ein pures Klischee des Actionkinos ist. Diese radikale Form der Vergangenheitsbewältigung stellt ein grundlegendes Topos des Genres dar, aber hier will sie sich in ihrer Logik dem Zuschauer nicht wirklich erschließen. So ist der Film insgesamt zwar ein guter Actionfilm geworden, kann aber noch lange nicht mit dem ersten Teil mithalten und Denzel Washington wird sich vielleicht in seiner Meinung bestätigt fühlen, das er nicht wieder Sequels auftreten will.

Denzel Washington in The Equalizer 2
Denzel Washington in The Equalizer 2 © 2018 Columbia Pictures Industries, Inc. All Rights Reserved.
Das Bild und der Ton sind sehr gut und ohne Mängel. Die Extras hingegen sind leider nur Durchschnitt. Es gibt zwei recht kurze Featurettes über die Actionszenen und das Casting wobei beide nichts weiter als Werbemaschen sind welche Lust auf den Film machen sollen. Erstaunlicherweise lohnen sich da noch sehr viel mehr die TV-Promos welche sehr witzig sind obwohl die Selbstironie der NBA-Stars etwas verpufft, da sie hierzulande kaum bekannt sein dürften. Aber hier punktet auch die Selbstironie von Denzel Washington in seiner Ablehnung von Sequels.


Fazit:
Ein insgesamt rechter guter Actionfilm der allerdings unter einer zu langen Exposition, mangelnder Logik und einem zentralen Klischee des Genres leidet. Aber die Action ist wuchtig und generell geschickt inszeniert weswegen er sehenswert ist.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Sony Pictures Entertainment