Terror Eyes - Der Frauenköpfer - DVD

DVD Start: 30.01.2015
FSK: ab 18 - Laufzeit: 89 min

Terror Eyes - Der Frauenköpfer DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

In Boston geht ein mysteriöser Frauenköpfer um, der stets in Motorradmontur und Helm auftritt und seine Opfer mittels einer Machete enthauptet. Der Cop Judd Austin (Leonard Mann) findet samt Kollegen schon bald heraus, dass alle Frauen die gleichen Anthropologiekurse am Wendell College besucht haben, bei Professor Millett (Drew Snyder). Dort erfährt er, dass Millett offenbar nicht wählerisch war und mit so einigen Studentinnen geschlafen hat, seine Assistentin Eleanor (Rachel Ward) ist sogar schwanger von ihn. Es kommt zu weiteren Opfern, die alle mit Milletts Umfeld und vielleicht mit seinen Vorlesungen über die Kopfjäger aus Neuguinea zu tun haben...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / Maritim Pictures
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Englisch (Dolby Digital 2.0)
Bildformat: 1,33:1 (4:3 Vollbild)
Bonusmaterial:
Trailer

DVD und Blu-ray | Terror Eyes - Der Frauenköpfer

DVD
Terror Eyes - Der Frauenköpfer Terror Eyes - Der Frauenköpfer
DVD Start:
30.01.2015
FSK: 18 - Laufzeit: 89 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Terror Eyes - Der Frauenköpfer

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 5/10
Ton: | 4/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 5/10


Kopflos - „Terror Eyes“ ist ein ziemlich dummer Titel, der zudem wenig Sinn macht. Denn weder werden hier Augen terrorisiert, noch begehen sie Terror. Höchstens kann man das als Wortspiel nehmen, denn wenn man beide Begriffe schnell ausspricht ergibt das „terrorize“, also „terrorisieren“. Trotz allem ist der Film ein Slasherklassiker, der manchen unter dem Titel „Night School“ bekannt sein dürfte und aus dem Jahre 1981 stammt. Der macht zwar von der Story her nicht viel her, aber ansonsten vermag er zu überzeugen. Für eine klassische Krimigeschichte ist der Film etwas zu übersichtlich. Manche Spuren sind zu deutlich gelegt, als das sie richtig sein können und angesichts der Figurenanzahl ist die Möglichkeit dessen, wer wohl der Täter ist ziemlich eingegrenzt. Der Film bietet von der Geschichte her also weniger ein intelligentes „Whodunnit“, ist aber trotzdem sehr spannend geworden. Besonders die Spannungsszenen sind hervorragend ausgefallen und lassen einen wirklich gepackt zurück und auch die Morde haben ihren ganz eigenen Reiz und können immer mit einer guten Idee aufwarten. Letztere beide Aspekte erinnern hier auch sehr an die italienischen Giallos in der Prägung von so meisterhaften Regisseuren wie Mario Bava und Dario Argento. Die guten Ideen gehen hier auch mit einer teils expressionistischen Bildsprache einher, bei denen extreme Close-Ups mit schnellen Schnitten folgen. Zudem ist die schöne Hommage an „Psycho“ eine der besten und spannendsten Szenen des Films. Hier wird auch bewusst damit gespielt, dass man einen Mord im Hitchcockschen Sinne erwartet, denn einige Einstellungen werden eins zu eins aus dem Klassiker nachgestellt. Zudem wird hier auch der Ton effektvoll zur Spannungssteigerung eingesetzt. Das dann noch die junge und schöne Rachel Ward (in ihrer zweiten Rolle und in ihrem Kinodebüt) unter der Dusche steht tut sein Übriges dazu. Zudem ist die Szene mit den häufigen Schnitten, ohne überhastet zu werden, richtig gut getimt. Am Ende des Filmes gibt es dann sogar noch eine Parodie auf ein typisches Element des Slasherfilms, das schon in einem solchen Frühwerk des Subgenres wie hier effektvoll eingebaut werden kann. Rachel Ward ist allerdings die einzige die darstellerisch überzeugt und enthält sich auch gegen Ende jedes Overactings. Andere Figuren wie etwa die Cops und die Konstellationen sind eher Klischees. Dennoch ein guter Film, bei dem man halt manches in Kauf nehmen muss, bis es wieder besonders spannend wird. Allein das Spiel mit den Erwartungshaltungen wie in der Küche des Restaurants, die auch von dem großen Hitchcock hätte stammen können, ist sehr gut.

Dem Bild merkt man deutlich das Alter an und der Ton schwankt zu Beginn deutlich, wenn der Dialog zu leise ist. Später wird das besser und immerhin kommen die Soundeffekte klar und deutlich. Als Extra gibt es leider nur den Originaltrailer.

Leider überzeugt die Story nicht sonderlich, aber dafür gibt es zwei meisterhafte Szenen und sehr spannende Szenen und originell gestaltete Morde in bester Giallo-Tradition.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Alive / Maritim Pictures