Terror 5 (uncut) - DVD

DVD Start: 26.05.2017
FSK: ab 18 - Laufzeit: 75 min

Terror 5 (uncut) DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Eine Gruppe von Freunden zieht sich auf einer Party einen brutalen Snuff-Film rein. Zu spät merken sie, dass der wahre Terror bereits neben ihnen sitzt.
Die Todesopfer eines Bauunglücks steigen aus ihren Gräbern, als der Unfall von den Verantwortlichen vertuscht werden soll. Herman und Gabriela haben ein geheimes Date in einem Sex-Motel, doch hinter dem Spiegel über dem Bett wartet eine blutige Überraschung auf sie.
Das und mehr passiert in einer Nacht in fünf grausamen und bizarren Geschichten, die auf urbanen Legenden beruhen.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / Donau Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Spanisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Making Of

DVD und Blu-ray | Terror 5 (uncut)

DVD
Terror 5 (uncut) Terror 5 (uncut)
DVD Start:
26.05.2017
FSK: 18 - Laufzeit: 75 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Terror 5 (uncut) Terror 5 (uncut)
Blu-ray Start:
26.05.2017
FSK: 18 - Laufzeit: 78 min.

DVD Kritik - Terror 5 (uncut)

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 5/10
Ton: | 4/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 4/10


Großstadtmärchen
„Terror 5“ bekommt schon mal vorab einen Exotenbonus da er aus Argentinien stammt, wobei ja nicht viele Genrebeiträge ihren Weg bis zu uns finden. So spielt auch ein Stück weit die Neugier auf einen argentinischen Horrorfilm eine Rolle, warum man sich „Terror 5“ gönnt. Manchmal hat man ein Erweckungserlebnis indem eine mutige Geschichte und ein formaler Stilwille zu finden sind. Manchmal. „Terror 5“ gelingt es zunächst einmal relativ schnell seinen Exoten-Bonus aufzubrauchen. Dabei ist der Beginn ja nicht schlecht. Gut, die Referenz auf die 1980er Jahre ist mehr eine Verbeugung denn handlungsrelevant wenn ein junger Mann auf seinem Motorrad durch die Straßen rast und ein Make-Up wie ein Musiker der Rock-Gruppe Kiss trägt. Dann startet ein Episodenfilm.

Das nimmt man in Kauf, denn dieses Format hat nicht nur einige schlechte, sondern auch viele gute Horrorfilme hervorgebracht. Aber sie stehen immer im Schatten der Spielfilme. Während das kurze Format in der Literatur als Königsdisziplin gilt, weil es so schwer ist, ist es filmisch gesehen nicht auf der gleichen Höhe anzusiedeln. Auch wenn es genauso schwer ist, gelungene Kurzfilme zu schaffen die nicht nur eine Geschichte erzählen sondern auch noch Spannung zu entwickeln hoffen. Hier beruft man sich auf einige Großstadtlegenden, wobei man die Klischees wie etwa die Alligatoren in der Kanalisation gut vermeiden kann. Leider will man formal herausstechen und erzählt nicht jede Episode für sich, sondern verteilt die Segmente ohne einen inhaltlichen Zusammenhalt oder einer Rahmenerzählung. Sprich: man erzählt ein bisschen was von einer Geschichte, wechselt zu einer anderen und dann wieder zu der nächsten Ebene. Der Zuschauer verliert zwar nicht dabei den Überblick, aber der ewige Wechsel führt dazu, dass keine intensive Spannung aufkommt. Die ständigen Unterbrechungen verhindern eine dramaturgische Steigerung welches damit zu Lasten der Spannung geht. Da die jeweilige Episode immer wieder abbricht, werden auch die Spannungskurven abgebrochen und am Ende ist einem das Schicksal aller Figuren egal. Diese Wechsel führen übrigens auch zu dem Kuriosum, das eine Episode gar nicht wieder aufgegriffen wird und nie einen Abschluss erfährt. Was geschieht mit den Schülern die ihre Lehrer quälen? Wie kam es dazu und wie wird es aufgelöst? Das erfährt keine Antwort. Generell wird hier vieles auch nur angedeutet und das hat durchaus seinen Reiz wenn sich manches nicht direkt erschließt. Wenn man aber die formale Spielerei außer Acht lässt, sind die Geschichten aber doch recht vorsehbar. Offenbar basieren die Geschichten auf urbanen Legenden und es wäre schön gewesen, wenn man mehr mit den Alltagsängsten des Publikums gespielt hätte. Aber so wie es hier präsentiert wird, bekommt man leider keine Angst. Etwas weniger stilistische und formale Spielereien hätten hier durchaus gut getan.

Der Ton und das Bild sind okay. Sie sind zwar ohne größere Mängel, aber doch etwas blass ausgefallen und etwas körnig. Man merkt, dass offensichtlich mit einer Videokamera aufgenommen worden ist. Als Extras gibt es leider nur den Trailer und eine Trailershow.


Fazit:
Leider verhindert die formale Spielerei eine durchgängige Dramaturgie und macht somit auch jegliche Spannung zunichte. Es gibt interessante Ansätze, aber leider verpuffen die Stories im Nichts.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Alive / Donau Film