Territories - DVD

DVD Start: 07.10.2011
FSK: ab 18 - Laufzeit: 91 min

Territories DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Fünf Teenager kehren nach einer Hochzeit aus Kanada mit dem Auto in die Vereinigten Staaten zurück. Inmitten eines riesigen Waldgebietes werden sie plötzlich auf der Straße von einer US-Grenzpatrouille angehalten. Die zwei Polizisten wirken skeptisch und suchen solange bis sie im Gepäck eines der Jungen ein Päckchen Marihuana finden. Sofort ziehen sie ihre Waffen und zwingen die Jugendlichen, sich in einer Reihe aufzustellen und Fragen wie bei einem Terroristen-Verhör zu beantworten. Als Tom einen Asthma-Anfall bekommt und die Polizisten nicht erlauben, seine Medizin aus dem Auto zu holen, eskaliert die Situation komplett. Erst jetzt wird den fünf Freunden klar, dass sie in eine Situation geraten sind, aus der sie vielleicht nicht mehr lebend herauskommen…

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Trailer

DVD und Blu-ray | Territories

DVD
Territories Territories
DVD Start:
07.10.2011
FSK: 18 - Laufzeit: 91 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Territories Territories
Blu-ray Start:
07.10.2011
FSK: 18 - Laufzeit: 95 min.

DVD Kritik - Territories

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 7/10


Seine Leinwandpremiere erfuhr der Horrorfilm „Territories“ im Rahmen des diesjährigen Fantasy Filmfestes in verschiedenen deutschen Großstädten. Andere Gelegenheiten ihn im Kino zu sehen, wird es offenbar nicht geben, denn der Film erscheint bereits im Oktober im Verleih von Universum Film auf DVD und Blu-ray.

In „Territories“ will eine Gruppe von Freunden in den kanadischen Wäldern die Grenze zwischen dem französischen Teil Kanadas und der USA überqueren und wird dabei von zwei vermeintlichen Grenzpolizisten aufgegriffen. Was mit einer harmlosen Kontrolle beginnt - „Sie haben ein kaputtes Rücklicht“ - ufert bald aus und endet mit dem Tod eines Mannes. Die verbleibenden Freunde müssen orangefarbene Häftlingskleidung anziehen und werden – mit einem Sack über den Kopf – tief in die Wälder geführt. Als sie auch noch in Käfige gesteckt werden, wird ihnen schnell klar, dass ihnen noch weit aus schlimmeres als das bereits erlebte bevorstehen wird.

Regisseur Olivier Abbou feierte mit „Territories“ sein Kinofilmdebüt und lieferte sogleich einen an den Nerven zerrenden Gänsehautfilm ab. Die beiden sadistischen Hauptdarsteller Roc LaFortune und Sean Devine, die alleine im Wald wohnen und sich zur „Belustigung“ eine kleine Folteranlage neben das Haus gebaut haben, spielen überzeugend. Dabei schafft es Olivier Abbou sogar, ihnen eine menschliche Seite zu geben. Das bedeutet zwar nicht, dass sie dadurch Verständnis beim Zuschauer (außer wohl bei Sadisten) erlangen können, es zeigt aber auch, dass sie aus mehr als nur „dem Bösen“ bestehen. Bei den mehr oder weniger gezeigten Folterungen kommen natürlich Gedanken an die Foltergefängnisse Abu Ghraib oder Guantanamo hoch. Letzteres wird auch explizit genannt, spielt es doch im Leben eines der Sadisten eine Rolle.

Sollte der Film reale Foltermethoden dargestellt haben, erscheint es mir unmöglich, dass die Gefolterten nach so einer Tortur ein normales Leben führen können. Gerade dieser Gedanke macht den Film fast unerträglich. Wir sehen, wie schnell die jungen Menschen an den Methoden der beiden Männer zerbrechen, ebenso schnell begehen sie Verrat an ihren Freunden – doch wer würde das in solch einer Situation wohl nicht tun? Regisseur Abbou zeigt zwar nicht allzu viel blutiges, doch die psychische Folter geht ebenfalls – wenn nicht sogar mehr - an die Nieren. Und als plötzlich Rettung in Sicht ist, ist doch allen, die öfter solche Filme sehen, klar, dass auch hierbei am Ende nichts Gutes herauskommen kann. „Territories“ ist durch und durch eine Qual.

Bei dem vorliegenden Rezensionsexemplar handelte es sich um einen Vorab-Screener, also um eine Kopie ohne Extras. Die Bildqualität war trotzdem ganz in Ordnung, wobei der Film oft im Dunklen spielt und das Bild eh düster war.

Der Ton hinkte leider etwas hinterher. Manchmal war er einfach zu dumpf und ich musste die Lautstärke hochstellen, um das Gesagte zu verstehen. Da der Film nur eine englische Tonspur hatte und die zwei Folterer zum Teil etwas undeutlich sprachen, waren einzelne Worte auch gar nicht zu verstehen. Dies wird sicherlich auf der Kauf-DVD behoben sein, zumal die deutsche Tonspur meist etwas „klarer“ scheint. Doch auch ohne alles zu verstehen, schaffte es „Territories“, eine unangenehme Spannung zu erzeugen.

Fazit: Gänsehaut erzeugender Thriller und eindeutig nichts für zartbesaitete Menschen.

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by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Universum Film