Terra X: Expedition - DVD

DVD Start: 25.05.2012
FSK: ab 12 - Laufzeit: 140 min

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Inhalt

In drei spannenden Folgen begibt sich der charismatische Schauspieler Robert Atzorn auf die Spuren von Forschern, deren Entdeckungen die Welt bewegten. Mutige Männer, die ihrer Zeit oft weit voraus waren und deren Werk zum Teil erst heute vollständig gewürdigt wird: Alfred Wegener, Johann-Ludwig Burckhardt oder Georg Forster. Sie widmeten ihr Leben der Entdeckung von Orten und Landschaften, denen noch heute der Reiz des Magischen anhaftet: die zauberhafte Inselwelt der Südsee, das kalte Herz der Arktis oder die geheimnisvollen Tempel Ägyptens. Ziele wurden verfolgt ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit. Keine Gefahr war ihnen zu groß, kein Weg zu weit und der Tod war ihr ständiger Begleiter.
1. Expedition ins ewige Eis - Alfred Wegener
2. Expedition in die Wüste - Johann Ludwig Burckhardt
3. Expedition in die Südsee - Georg Forster

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive AG / Studio Hamburg
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo)
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Interview mit Robert Atzorn zu Dreharbeiten - Trailershow

DVD und Blu-ray | Terra X: Expedition

DVD
Terra X: Expedition Terra X: Expedition
DVD Start:
25.05.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 140 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Terra X: Expedition

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 6/10
Ton: | 7/10
Extras: | 2/10
Gesamt: | 6/10


Wer weiß eigentlich, dass einige Deutsche an großen Expeditionen teilgenommen haben? Wie zum Beispiel an der Vermessung des Grönlandeises, der Entdeckung der legendären Stadt Petra oder der Expedtion von James Cook zum Kontinent Terra Incognita Australis? Auf dieser DVD werden drei deutsche (eigentlich ist einer Schweizer) Entdecker vorgestellt, die inzwischen nur noch wenige kennen. Zu Unrecht.
Alfred Wegener war Begründer einer der wichtigsten Theorien, die heute in den Schulbüchern gelehrt werden: der Kontinentalverschiebung. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts publizierte Wegener diese Theorie, aber in der Geschichte der Erdkunde ist er schon wieder verschollen. Zusammen mit anderen Wissenschaftlern macht er sich 1930 auf eine Epedition nach Grönland, um dort das Eis zu vermessen. Allerdings sind er und seine Mitstreiter auf das Wetter und die Bedingungen nicht ausreichend vorbereitet und Wegener stirbt im Eis.
Johann Ludwig Burckhardt wird zu Beginn des 19. Jahrhunderts von der britischen African Association angeheuert, um die Quelle des Nigers zu entdecken, allerdings unter Tarnung. Aber anstelle der Quelle entdeckt er in Jordanien die Steinstadt Petra (Filmfans kennen sie aus dem Abenteuerfilm Idiana Jones und der letzte Kreuzzug) sowie den Tempel von Abu Simbel. Insgesamt lebt er fast 8 Jahre als indischer Scheich im Orient.
Georg Forster reist zu Beginn der 70er Jahre des 18. Jahrhunderts gemeinsam mit seinem Vater unter James Cook in die Südsee. Er benennt, zeichnet und katalogisiert ungefähr 500 Pflanzen und Tiere in Neuseeland. Forster gilt als Begründer der Völkerkunde, da er die Maori studierte und ihre Lebensart in seinen Schriften festhielt.

Die einzelnen Dokumentationen sind etwa 40 Minuten lang. Keine langatmigen Erzählungen, sondern ausreichend, um eine Schulstunde zu füllen, oder um am Abend seine Allgemeinbildung zu erweitern. Die Berichte ist aus verschiedenen Modi zusammengesetzt. So gibt es Nachstellungen der Expeditionen, die kombiniert werden mit Auschnitten aus den Aufzeichnungen der Entdecker, die über ihre Reisen genauestens Buch führten. Dank der ausführlichen Filmaufnahmen während der Grönland-Expedition, konnte im Fall Wegener noch Originalmaterial hinzugefügt werden, die die Strapazen der Fahrt verdeutlichen. Aztorns Spurensuche, indem er an die Orte der Expeditionen reist, sowie die Unterstützung durch Experten sind informativ und hauchen den Dokumentationen mehr Leben ein. Punktabzug gibt es für die Animationen; mit der heutigen Technik wäre mehr möglich gewesen. Das große Manko liegt jedoch im dritten Modi: der Erzählung und dem Kommentar. Robert Atzorn (langjähriger Tatort-Kommissar) wirkt in der Rolle des Vermittlers unnatürlich und seine Sprache gestellt. Leider wurde versucht aus seiner Rolle eine Art "Geschichtsdetektiv" zu machen, der mit kriminalistischer Spurensuche den Charakter der Figuren ergründet. In seinen Kommentaren wirken die Entdecker wie überhöhte und romantisierte Figuren, deren Taten nicht kritisch hinterfragt werden müssen. Vielmehr werden sie als moderne Menschen dargestellt, die sich mit heutigen politischen Themen auseinandergesetzt haben.
Zu den mageren Extras zählt eine Werbe-Trailershow sowie ein fünfmüntiges, mitgeschittenes Fernsehinterview mit Robert Atzorn. Wirklich informativ oder erhellend ist keines von beiden. Einen Pluspunkt gibt es für die vorhandenen Untertitel.

Fazit: Wer etwas kritisch mit dem Kommentar von Atzorn umgeht, findet auf dieser DVD drei gute Dokumentationen zu wenig bekannten Entdeckern.

by Doris Rombach
Bilder © Alive AG / Studio Hamburg