Swimming Pool - Der Tod feiert mit - DVD

DVD Start: 09.04.2010
FSK: ab 18 - Laufzeit: 95 min

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Inhalt

Das Abi ist geschafft, jetzt kann das wahre Leben anfangen. Doch bevor Gregor und seine Freunde aus der International High School Prag über die ganze Welt verstreut werden, wollen sie noch einmal gemeinsam die Party ihres Lebens feiern. Dazu brechen sie nachts in ein öffentliches Schwimmbad ein. Aber was wie die Nacht der Nächte beginnt, wird zu einem verzweifelten Kampf ums Überleben. Ein maskierter Killer ist auf der Party und beginnt eine gnadenlose Jagd auf die Jugendlichen, durch die Gänge und Hallen der Anlage...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Interviews/Statements d. Schauspieler (OmU)
Audiokommentar vom Regisseur/Kameramann
Filmdokumentation (OmU)
B-Roll (OmU)
"Teamfilm" (OmU)
Storyboard
Produktions-Skizzen
Bilder d. Drehortvorbesichtigung
Auszug aus dem Drehbuch

DVD und Blu-ray | Swimming Pool - Der Tod feiert mit

DVD
Swimming Pool - Der Tod feiert mit Swimming Pool - Der Tod feiert mit
DVD Start:
09.04.2010
FSK: 18 - Laufzeit: 95 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Swimming Pool - Der Tod feiert mit

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 5/10
Ton: | 6/10
Extras: | 9/10
Gesamt: | 6/10


Abiturprüfungen in einer Prager internationalen Schule – die Schule ist ergo beendet, klar, dass jetzt gefeiert wird. Doch für diesen besonderen Anlass soll auch eine besondere Location her: Ein Schwimmbad. So brechen ein dutzend feierwütiger Teenager nachts dort ein. Allerdings stellt sich bald heraus, dass einer von ihnen andere Pläne hat: Zwei der Jugendlichen sterben und die Jag auf die übrigen beginnt...

Ein Teenie-Horror-Film! Lange scheint es her zu sein, als dieses Genre mit Filmen wie „Scream“ oder „Ich weiß was du letzten Sommer getan hast“ die Kinos beherrschte. Und genau aus dieser Epoche stammt auch „Swimming Pool“, der jetzt auf DVD veröffentlicht wurde. Die Beschreibung lässt dabei schon erahnen, dass es sich hierbei um einen klassischen Horrorfilm dieser Zeit handelt: Eine Gruppe Teenager, ein verrückter Mörder, wenig Tiefgang, viele Tote. Und genau das ist das Kinodebüt von Regisseur Boris von Sychowski aus dem Jahre 2001 auch. Wer also schon mit „Scream“ nichts anfangen konnte, kann hier direkt aufhören, weiter zu lesen. Wem allerdings solche Filme zusagen, dem wird auch dieser gefallen. Streng hielt sich von Sychowski an die Vorgaben des Genres, mit allen Vor- und Nachteilen. Und das Drehbuch macht daraus auch keinen Hehl: Schon die Anfangsszene, in der eine junge Frau, allein in einem riesigen Haus, ermordet wird, ist nicht nur zufällig dem Beginn von „Scream“ sehr ähnlich (inklusive Telefon), sondern ein bewusstes Zitat. Auch im späteren Handlungsverlauf werden Kenner des Genres immer wieder Anspielungen auf andere, frühere Vertreter des selbigen finden. Die Konsequenzen aus den wenigen Innovationen, die die Produktion vorweisen kann, sind nur zu logisch. „Swimming Pool“ ist stellenweise sehr spannend, stellenweise sehr blutig, stellenweise sehr dümmlich, stellenweise unglaubwürdig. Insgesamt bieten die soliden Schauspieler, die soliden (sehr zweckdienlichen) Dialoge und solide Handlung eine, Überraschung, solide Unterhaltung. Mehr verhindern viele Logiklücken, Filmfehler, unglaubwürdige Reaktionen der Figuren (Oh, er ist tot) und die teilweise schwer beizubehaltende Übersicht: Zwar sind insgesamt rund zehn Jugendliche nicht zuviel, doch werden diese kaum vorgestellt und bleiben austauschbar. Das ist insofern blöd, dass es auch schwer fällt, sich ihre Namen zu merken. Wenn dann später spekuliert wird, wer der Mörder sein könnte, rächt es sich, bei den Namen nicht streng aufgepasst zu haben. Ansonsten bleibt anzumerken, dass die Schauspieler für ihre Rollen zu alt sind. Sie sollen durchgehend Abiturienten spielen, haben aber alle die 20 Jahre schon deutlich überschritten. Ein kleines Atmosphäreminus. Einige seiner Schwächen kann der Streifen durch das interessante Setting im Schwimmbad, das gut in Szene gesetzt ist, sowie einem hohem Tempo, das stets bei Laune hält, ausgleichen.
Insgesamt verbindet also „Swimming Pool“ die Stärken und die Schwächen des Genres und ist ein Teenie-Horror-Film, wie er im Buche steht.

Die Bildqualität der DVD ist akzeptabel, wird aber von einer leichten Unschärfe begleitet. Mit dem Ton verhält es sich ähnlich, hier ist stellenweise die Filmmusik zu aufdringlich, zu hervorstechend, zu orchestral.
Punkten können die Extras des Silberlings: Neben einigen Werbetrailern, dem eigentlichen Trailer, zahlreichen (aber kurzen) Interviews mit Schauspielern und Regisseur und einem kurzen Einblick hinter die Kulisse bietet das Bonusmaterial einen sehr gelungenen Audiokommentar von Regisseur und Kameramann, der optional zum Hauptfilm eingeschaltet werden kann. In sehr sympathischer und humorvoller Weise erläutern die beiden interessante Hintergrundinformationen und bieten viele, sehr unterhaltsame Einblicke in die Produktion.
Insgesamt lässt sich mit dem Kommentar mehr Spaß haben, als mit dem Film selbst, was vor allem daran liegt, dass beide selbst sehr viel Spaß mit ihrem Film haben. Sehr löblich und auf jeden Fall eine Empfehlung!

Fazit
Wie „Scream“, nur einen Tick blutiger. Ein durch und durch solider Vertreter seines Genres. Für Fans dieses einen Blick wert.

by Bastian Gabrielli
Bilder © Universum Film