Sweet Karma - A Dominatrix Story - Uncut - DVD

DVD Start: 25.05.2012
FSK: ab 18 - Laufzeit: 76 min

Sweet Karma - A Dominatrix Story - Uncut DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Abby Lombard war neun Jahre alt, als ihr Vater von einer Domina ermordet wurde. Über die Jahre hinweg hat Abby erfolglos versucht diesen tragischen Vorfall zu verarbeiten. Nun beschließt die junge Frau, ihrem Kindheitstrauma auf eine radikalere Art und Weise zu begegnen. Als tödlicher Racheengel begibt sie sich im Bondage- und SM-Milieu von Los Angeles auf die Suche nach der Mörderin ihres Vaters. Abby versinkt in einer Welt, wo Lust und Schmerz fließend ineinander übergehen. Im Namen der Rache wird sie zum personifizierten Tod.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: WVG Medien / Splendid
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen

DVD und Blu-ray | Sweet Karma - A Dominatrix Story - Uncut

DVD
Sweet Karma - A Dominatrix Story - Uncut Sweet Karma - A Dominatrix Story - Uncut
DVD Start:
25.05.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 76 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Sweet Karma - A Dominatrix Story - Uncut Sweet Karma - A Dominatrix Story - Uncut
Blu-ray Start:
25.05.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 76 min.
Sweet Karma - A Dominatrix Story in 3D - Uncut Sweet Karma - A Dominatrix Story in 3D - Uncut
Blu-ray Start:
25.05.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 76 min.

DVD Kritik - Sweet Karma - A Dominatrix Story - Uncut

DVD Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 4/10
Ton: | 5/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 3/10


Rache in Lack
Nachdem in “Sweet Karma” eine junge Frau auf Zuhälter losging, um ihre Rache zu bekommen, geht es nun in “Sweet Karma-A Dominatrix Story” einer Domina an den Kragen. Als eine direkte Fortsetzung ist der Film allerdings nicht zu sehen. Im Original heißt er schlicht „Justify“ und abgesehen davon, dass die Heldin Karma heißt und eine Rache vollzieht, gibt es keinerlei direkte Bezugnahmen zu dem ursprünglichen Film. Immerhin ist die Story vielversprechend. Aufgrund des inhaltlichen Umrisses erwartet man einen Gang in die SM-Szene und Sex und Gewalt. Leider hält der Film rein gar nichts von seinen Versprechungen. Auch schon der Hinweis „Uncut“ täuscht, da hier so gut wie nichts zu schneiden wäre. Die Versprechungen sind also hohl. Weder gibt es eine voyeuristische Gewaltorgie, noch eine verstörende Reise in menschliche Abgründe, wie etwa in dem Klassiker „Cruising“, bei dem Al Pacino durch seine verdeckten Ermittlungen im Homosexuellenmilieu seinen Charakter ändert. Leider gibt es auch kein Psychogramm einer Rache wie in „Die Fremde in mir“. Auch eine Milieustudie wie in „Hardcore-Ein Vater sieht rot“, in der George C. Scott seine Tochter im Rotlichtmilieu sucht, findet hier nicht statt. Stattdessen gibt es in „A Dominatrix Story“ schwache Darsteller, die schlecht synchronisiert worden sind, die sich redlich in einem langweiligen und unglaubwürdigen Film bemühen. Die ganze erste Hälfte des Filmes widmet sich den Neurosen der Heldin. Das ist zwar okay, da es schließlich um die psychischen Auswirkungen des Mordes an ihrem Vater geht, den sie rächen will. Da wird psychologisch gesehen eine gute Begründung geliefert. Leider nervt das auf Dauer nur noch und man schüttelt unwillkürlich den Kopf über diese Frau. Dass sie offenbar unter einem Elektra-Komplex leidet und eine psychosexuelle Beziehung zu dem imaginären Vater aufgebaut hat, wird nicht ausgearbeitet. Die Idealisierung des toten Vaters führt zu einem unerfüllbaren Männerbild, was es ihr unmöglich macht, mit einem Mann zusammenzukommen. Das wird immerhin thematisiert, aber nur anhand einer einzigen Szene wird die Unmöglichkeit einer Bindung gezeigt. Das könnte man alles noch hinnehmen, wenn es nicht die riesigen Drehbuchlücken geben würde. Woher hat Karma denn ein Videoband, das den Mord an ihrem Vater zeigt? Woher hat sie die Adressen der Beteiligten? Warum glaubt der Schurke, dass die gefangene Karma ihm vergibt und bindet sie sofort los? Warum glauben Leibwächter ihren Boss beerben zu können? Das alles im Verbund ergibt einen unglaubwürdigen Film. Mit Sex und Gewalt hätte man ihn aufpeppen können, aber weder gibt es Gewaltorgien noch Erotik. Einfach gesagt: der Film ist schlicht langweilig. Und dann ist er noch so prätentiös auf Skandal gebürstet, was er aber zu keinem Zeitpunkt einlösen kann. Misslungen.

Der Ton ist okay, das Bild leider sehr blass und körnig. Abgesehen von einer Trailershow gibt es leider keinerlei Extras.

Riesige Drehbuchlücken, kein Sex, kaum Gewalt, nervige Charaktere, schlechte Darsteller, miese Synchronisation: so gut wie alles an dem Film ist misslungen. Psychologisch ist der Film zwar teilweise glaubwürdig, aber seine Achillesferse besteht woanders: er ist schlicht langweilig.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © WVG Medien / Splendid