Summer '03 - DVD

DVD Start: 26.04.2019
FSK: ab 12 - Laufzeit: 92 min

Summer '03 DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Als Jamies Großmutter im Krankenhaus im Sterben liegt, hat die alte Dame für die ganze Familie noch einige Geheimnisse parat, die sie vor ihrem Tod jedem einzeln enthüllt - was bei allen Hinterbliebenen für großen Wirbel sorgt. Auch die 16-jährige Jamie, die sich ausgerechnet in dieser turbulenten Zeit zum ersten Mal so richtig verliebt, bleibt nicht verschont – als ob ein Teenager nicht schon von alleine genügend Sorgen und Probleme hat. Der Beginn eines unvergesslichen Sommers nimmt seinen Lauf...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,00:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Trailershow

DVD und Blu-ray | Summer '03

DVD
Summer '03 Summer '03
DVD Start:
26.04.2019
FSK: 12 - Laufzeit: 92 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Summer '03

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 8/10
Ton: | 7/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 7/10


„Summer ‘03“ ist 92 Minuten lang und in Deutschland ab 12 Jahren freigegeben. Es geht um die 16-jährige Jamie die gerade ihre Oma verloren hat. Kurz vor ihrem Tod redete sich die Oma nochmal alle Dinge von der Seele, die sie an ihren Kinder, Schiegertöchtern und Enkelkindern noch zu bemängeln hat. Zusätzlich bekommt Jamie von ihr den Rat, dass ein guter Blowjob sehr wichtig im Leben sei. Die kaputten Familienverhältnisse beschäftigen Jamie sehr und noch dazu verliebt sie sich Hals über Kopf in den Priesteranwärter Luke. Es beginnt ein Sommer voller neuer positiver und negativer Eindrücke für die junge Erwachsene.

Joey King and Kelly Lamor Wilson in Summer '03
Joey King and Kelly Lamor Wilson in Summer '03 © Universum Film
Der Spielfilm mit Joey King in der Hauptrolle ein schönes Drama. Narratives nichts Neues vermittelnd reiht sich ein intelligenter Moment an den nächsten an. Joey King weiß hierbei durch ihr Schauspiel zu überzeugen und verwandelt jede Szene in ihre Bühne. Die deutliche Kritik an der katholischen Kirche zieht sich wie ein roter Faden durch den Film.

Jaime wird mit allerlei Themen in Sachen Jungs, Liebe, Trauer und Party konfrontiert. Sie versucht dem ganzen Druck und dem Stress Einhalt zu gebieten, was ihr nicht immer gelingt. Der Zuschauer fiebert mit und muss des öfteren stocken, wenn sich im unscharfen Hintergrund das Elend für das Mädchen bereits ankündigt.

Paul Scheer and Joey King in Summer '03
Paul Scheer and Joey King in Summer '03 © Universum Film
Aber auch lustige Passagen kommen in diesem Film nicht zu kurz. Der meist unterschwellige Humor und die vielen realitätsfernen Szenen geben dem Ganzen die richtige Würze. Leider hat der Streifen von Regisseurin Becca Gleason ein großes Manko: Es wird die immer gleiche Geschichte erzählt. Die Stationen des Films könnten ebenso gut als ein Beispiel im Lehrbuch fungieren. Ohne jeglichen Versuch der Verschleierung wird eine typische Station nach dem anderen abgegrast und es ist keineswegs das Schwerste auf der Welt nach den ersten 20 Minuten das Ende zu erraten.

Alles in allem ist „Summer ‘03“ ein typischer Coming-Of-Age Streifen ohne narrative Neuheit. Jedoch schafft es Joey King diesen Film zu ihrem zu machen und zuckersüße, aber auch bittersüße Momente zu erzeugen. Geschichtlich keine große Neuheit, aber auf emotionaler Ebene vollkommen überzeugend.

Joey King in Summer '03
Joey King in Summer '03 © Universum Film
Bild
Die DVD kann mit ihren 720p-Auflösung nicht vollkommen überzeugen, weißt aber auch auf einem Ultra-HD-Fernseher ein solides Bild auf. Das Kamerateam hat eine gute Leistung abgeliefert und man kann sich auf melodische – ja fast schon träumerische – Bilder freuen.

Ton
Hier gibt es nicht viel zu berichten. Der Ton ist vernünftig abgemischt und zeigt keinerlei negativen Eigenschaften.

Extras
Auf der DVD sind keine Extras vorhanden. Lediglich eine Trailershow. Dies zählt für mich aber nicht, da man sich einen Trailer auch jederzeit im Internet anschauen kann.


Fazit:
Der Film macht nicht viel neu oder zeigt etwas innovatives, aber kann dennoch (v.a. emotional) überzeugen. Der perfekte Streifen für einen Mädelsabend für 16 – 20 Jährige.

by Jan Welsch
Bilder © Universum Film