Steve Austin Action Box - DVD

DVD Start: 25.01.2013
FSK: ab 18 - Laufzeit: 366 min

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Inhalt

Das gab es noch nie: 4 Steve Austin Filme in einer bulligen 22mm Box!
- Damage
- Hunt to Kill
- The Stranger
- Tactical Force

The Stranger
In diesem großartigen Actionfilm spielt Steve Austin einen Mann ohne Namen und Gedächtnis, der absolut nichts zu verlieren hat.

Damage
ist die action-geladene Geschichte von John Brickner, der auf Bewährung aus dem Gefängnis entlassen wird und unmittelbar in die Welt des illegalen Untergrund-Kampfes gerät ...

Hunt To Kill
Steve Austin spielt den U.S. Border-Patrol-Agenten Jim Rhodes: Geschieden, hart im Nehmen und um seine getötete Partnerin trauernd, während er mühevoll versucht, seine rebellische Tochter in den Bergen von Montana zu erziehen …

Tactical Force
Captain Tate (Steve Austin) führt mit seinem SWAT-Team in einem verlassenen Flugzeughangar eine Übung durch, als aus dieser Trainingssituation plötzlich lebensbedrohlicher Ernst wird.

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DVD Details

Medienanzahl: 4
Regionalcode: 2
Vertrieb: WVG Medien / Entertainment One
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Französisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Diverse Making ofs, Interviews

DVD und Blu-ray | Steve Austin Action Box

DVD
Steve Austin Action Box Steve Austin Action Box
DVD Start:
25.01.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 366 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Steve Austin Action Box

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 5/10


Ein Phänomen, dass sich bereits seit einigen Jahren immer wiederholt: Wrestler mit mehr oder weniger begrenztem schauspielerischen Talent entfliehen der Bühne des provokantesten und unwirklichsten „Sportes“ der Welt, um ihre Fähigkeiten als Darsteller in Hollywood an den Mann zu bringen.
Hulk Hogan, Dwayne „The Rock“ Johnson oder John Cena...die Liste ist lang und auch Steve Austin gehört seit knapp 8 Jahren zu diesem außergewöhnlichen Sammelsurium von Laiendarstellern.
In der 80er und 90er Jahren gab es sie noch, die sogenannten „Action-Ikonen“, also Schauspieler, die sich auf selbiges Genre spezialisiert hatten. Arnold Schwarzenegger, Sylvester Stallone oder Bruce Willis gehörten zur A-Liga, die B- und C-Liga waren mit „Größen“ wie Steven Seagal, Dolph Lundgren, Jean-Claude van Damme oder Michael Dudikoff ausgestattet. Die Zeit der Action-Ikonen ist mittlerweile im Grunde genommen vorbei, da sich junge Schauspieler nicht mehr auf ein Genre festlegen möchten. Zudem kommen die Muskelpakete der 80er und 90er langsam aber sicher in die Jahre und man mag ihnen den Part der „Ein-Mann-Armee“ nicht mehr so richtig abkaufen.
Auch wenn Stallones „Expendables-Experiment“ kommerziel gut anläuft, beschränkt sich der Kreis der Action-Darsteller immer mehr auf den B- und C-Movie Bereich. Steve Austin hat sich mittlerweile komplett dem Film-Geschäft verschrieben und kann mittlerweile auf eine recht umfangreiche Filmographie zurückblicken. Nun ist Die „Steve Austin Action Box“ mit vier seiner Filme erschienen.
Lohnt sich der Kauf für Freunde des aufwendigen Action-Kinos oder sollten lieber doch nur ausgewiesene Austin-Fans zugreifen?

Die Box enthält folgende Filme: „Damage“ (2009), „Hunt to kill“ (2010), „The Stranger“ (2010) und „Tactical Force“ (2011). Auf die Handlungen der einzelnen Filme soll im Folgenden nicht weiter eingegangen, da sie allesamt sowohl trivial als auch absurd sind. Im großen und ganzen lauft es immer auf dieselbe Formel hinaus: Austin + Action + unglaubwürdige Rahmenhandlung + 1-2 attraktive Frauen. Das Ergebnis ist zweifelsohne nur für Liebhaber anspruchsloser Action-Streifen genießbar. Alle anderen werden gar nicht wissen, worüber sie mehr den Kopf schütteln sollen: über die fehlende schauspielerische Leistung, die enorme Anzahl von Logiklöchern, den jederzeit vorhersehbaren Plot oder den unsympathischen Hauptdarsteller. Arnold Schwarzenegger war beileibe kein begabter Schauspieler und konnte überwiegend durch seine Körperlichkeit brillieren, allerdings verfügte er im Vergleich zu Austin über ein gewisses Maß an Charisma und Sympathie. Austin hingegen schleppt sich mit dem stets gleichen Gesichtsausdruck durch die Filme und versucht krampfhaft, den netten Gutmenschen von nebenan zu geben. Dieses Vorhaben ist in allen Filmen kläglich gescheitert, den körperliche Präsenz kann nun mal Ausdrucksstärke und ein facettenreiches Schauspiel nicht gänzlich ersetzen. Wenn besagter „Schauspieler“ dann auch noch dermaßen farblos erscheint wie in diesem Falle Steve Austin, ist die Darsteller-Ebene nicht mehr zu kitten. Dazu kommt, dass auch alle andere Rollen in den Filmen an talentbefreite Menschen vergeben wurden, die nur aufgrund ihrer optischen Erscheinung ausgewählt wurden. Vor allen bei den weiblichen Parts wurde ganz offensichtlich nur nach Augenmaß ausgewählt...konsequent und oberflächlich zugleich.

Alle Filme sind anspruchslose Action-Reißer. Die Handlung dient immer nur als Rahmen, in welchen sich Austin als Kämpfer mit Herz beweisen soll. Leider sind die Action- und Kampfszenen von sehr geringer Qualität. Sowohl die Kameratechnik als auch die Spezialeffekte lassen auf ein recht geringes Budget schließen, den Zuschauer von den Sitzen zu reißen vermag keiner der Filme, dafür sind die Wendungen und Entwicklungen einfach zu vorhersehbar und die Action-Sequenz werden immer großzügig angekündigt.

Die Filme liegen in ordentlicher Bild- und Tonqualität vor. Als Extras gibt es ein Making-Of zu „Damage“, Interviews zu „Tactical Force“, ein „Behind the Scenes“ zu „The Stranger“ und Trailer.

Fazit: Belangloses „Action Fast-Food“. Nur für Austin-Anhänger zu empfehlen.

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by Till Huber
Bilder © WVG Medien / Entertainment One