Sterben will gelernt sein - DVD

DVD Start: 11.11.2010
FSK: ab 12 - Laufzeit: 88 min

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Inhalt

Nach dem Tod des Patriarchen einer chaotischen Familie, gerät dessen Begräbnis zum Familienzirkus. Leichenverwechslung, Erpressung, unsittliche Entblößung und eine Leiche, die nicht im Sarg bleiben will, machen das Chaos perfekt. Doch als alte Familienskelette aus dem Schrank taumeln, bricht die Hölle los. Leichnam tödlichen Tumult und Chaos aus.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sony Pictures Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Türkisch
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Extras, bei denen Sie sich totlachen! Erleben Sie urkomische Momente mit der Besetzung in Form von Gag-Reel, Entfallene Szenen, Hinter-den-Kulissen-Dokumentationen und Kommentar.

Video on demand - Sterben will gelernt sein

DVD und Blu-ray | Sterben will gelernt sein

DVD
Sterben will gelernt sein Sterben will gelernt sein
DVD Start:
11.11.2010
FSK: 12 - Laufzeit: 88 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Sterben will gelernt sein Sterben will gelernt sein
Blu-ray Start:
11.11.2010
FSK: 12 - Laufzeit: 92 min.

DVD Kritik - Sterben will gelernt sein

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 6/10


Das US-Remake der englische Komödie „Sterben für Anfänger“ wurde fast eins zu eins übernommen. Kennt man die Original-Version, müsste man sich eigentlich das Remake nicht angucken. Aber erst einmal zur Filmstory

Aarons (Chris Rock) Vater ist verstorben und der ältere Sohn übernimmt alle organisatorischen Aufgaben hinsichtlich der Beerdigung. Doch was das anbelangt, stellt sich vieles als schwieriger heraus als ursprünglich gedacht. Ob es die Leiche des Vaters ist, die erst vertauscht wird oder das Desinteresse seines etwas jüngeren aber erfolgreicheren Bruders Ryan (Martin Lawrence) oder seine Babywunschsüchtige Frau, die sich gerade in der Eisprungphase befindet und somit auch ihren Teil dazu beiträgt, Aaron an den Rand seiner Geduld zu bringen. Doch das alles ist nur der Anfang einer absolut chaotischen Trauerfeier, die in jedem nächsten Moment absurder zu werden scheint.

Wie bereits oben erwähnt ist dies die US-Version der englischen Komödie „Sterben für Anfänger“, die noch nicht so alt ist. Wenn man beide Filme eins zu eins vergleichen müsste, würde sich keine der beiden Komödien besonders hervorheben. Und immer wenn das der Fall ist, kann man eigentlich gleich beim Original bleiben. Ich bin bekanntlich kein Fan von Remakes weil mir da die Zweckmäßigkeit verloren geht, warum etwas Gutes, dass sich bewährt hat, noch mal an den Mann bringen muss, nur in neuer Optik?! Ich muss gestehen, dass ich auch bei dem Remake zwei, drei Mal laut aufgelacht habe und ich meine mich zu erinnern, dass ich bei dem Original auch nicht mehr auf meine Kosten gekommen war. Ich mag den englischen Humor aber dieser Film war nicht so stark, dass er zu meinen Favoriten zählen würde. Dem Remake jedoch, muss man es lassen, dass sie sich wenigstens eine Neuerung ausgedacht haben, die dadurch eine gewisse humoristische Frische mit sich bringt. Die Neuerung ist, dass die Familie im afroamerikanischen Milieu angesiedelt ist und dadurch entsteht bekanntlich eine bestimmte Art von Humor. Der Regisseur Neil LaBute (Lakeview Terrace) ist bekanntlich kein großer seiner Zunft, jeder der Wicker Man gesehen hat, weiß wovon ich rede. Das hundsüble Remake Wicker Man, war beinahe der letzte Sargnagel in Nicholas Cage Karriere. Anscheinend hat es sich der Regisseur zur Aufgabe gemacht, englische Filme zu remaken, die im Fall von Wicker Man sehr schlecht ausgefallen ist aber bei „Sterben will gelernt sein“ nicht wirklich ins Gewicht fällt. Zugegebenermaßen war es eine solide Arbeit. Zum Schauspiel, es ist fast alles da was Rang und Namen in der afroamerikanischen komödiantischen Schauspielliga hat. Ob es Chris Rock, Martin Lawrence oder Danny Glover ist, ein Jeder hat seinen Part in diesem Film. Ich persönlich fand, dass die Erwartung bei diesem Namen doch steigen aber was die komödiantische Note, der einzelnen Schauspieler anbelangt, diese nicht erfüllt wurden. Seltsamerweise war unter allen bekannten Komödianten, die hier mitwirken, der Lustigste ein eher nicht bekannter Komödiant, sprich James Marsden (Superman Returns), der mit seiner Gesangseinlage von Amazing Grace eindeutig die lustigste Szene, des Films sein Eigen nennen kann. Insgesamt gesehen war er, als versehentlich zugedröhnter Freund in Begleitung von Elaine (Zoe Saldana), die zentrale lustige Nummer in einer Komödie voller schwarzer Komödianten als weißer Nichtkomödiant, der lustigste Spieler in dem gesamten Film. Viel mehr gibt es zu diesem Film nicht zu sagen. Wenn man das Original gesehen hat, kann man dabei bleiben und müsste sich diesen Film nicht anschauen. Ich persönlich fand, dass James Marsden den Film mindestens um ein bis zwei Bewertungspunkte nach oben gebracht hat, sonst wäre der Film von einer durchschnittlichen Wertung auf einer noch schlechteren Position bei mir gelandet. Die Bildqualität war gestochen scharf, der Sound war gut und die Extras waren ausführlich und mehr als zufriedenstellend. Für Fans von Chris Rock oder Martin Lawrence eher enttäuschend, da Beide hier auf Autopilot fliegen.


by Marc Engel
Bilder © Sony Pictures Home Entertainment




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