Some Kind of Hate: Von Hass erfüllt - DVD

DVD Start: 01.09.2016
FSK: ab 18 - Laufzeit: 79 min

Some Kind of Hate: Von Hass erfüllt DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Unnachgiebiges Mobbing hat Lincolns Leben in einen wahren Albtraum verwandelt. Aber schon bald lernt er wahren Terror kennen, da er auf eine einsame Reformschule für Teenager in Schwierigkeiten geschickt wird. Die Qualen, die Lincoln hier erleidet, sind noch viel schlimmer. Doch diesmal wird er beobachtet – vom Geist eines Mädchens, die vor Jahren in den Selbstmord getrieben wurde. Lincoln setzt den Geist frei – und damit eine racherfüllte und nicht zu stoppende, dunkle Macht.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Tiberius Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Deleted Scenes, Audiokommentare, Trailer

DVD und Blu-ray | Some Kind of Hate: Von Hass erfüllt

DVD
Some Kind of Hate: Von Hass erfüllt Some Kind of Hate: Von Hass erfüllt
DVD Start:
01.09.2016
FSK: 18 - Laufzeit: 79 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Some Kind of Hate: Von Hass erfüllt Some Kind of Hate: Von Hass erfüllt
Blu-ray Start:
01.09.2016
FSK: 18 - Laufzeit: 83 min.

DVD Kritik - Some Kind of Hate: Von Hass erfüllt

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 4/10
Ton: | 4/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 5/10


Geistermobbing
Die Grundidee von „Some Kind of Hate“ ist nicht schlecht da hier das Thema Mobbing unter Jugendlichen aufgegriffen wird. Gut, so neu ist es nicht. Erst letztens war in „Unfriend“ oder „Unknown User“ dieses das antreibende Thema, verband es aber mit sozialen Netzwerken im Internet. Hier geht es weitgehend handfester zur Sache. Der Held wohnt in einem dysfunktionalen Haushalt und wird auch in der Schule zum Außenseiter gestempelt und gemobbt. Some Kind of Hate: Von Hass erfüllt SzenenbildAls er sich eines Tages wehrt und seinen Peiniger verletzt, wird er in ein Camp für straffällig gewordene oder ansonsten auffällige Jugendliche gesteckt. Damit hat man ein Setting welches durchaus vielversprechend ist. Denn noch bevor der Horror losgeht, kann man hier die verschiedenen Täter- und Opferstrukturen beobachten.

Dachte man wenigstens. Denn leider werden Charakterisierungen für unnötig erachtet und so sind die Figuren einem herzlich egal. Was der Spannung abträglich ist. Zwei wichtige Nebenfiguren sind zudem reine Klischees wie man sie so gut wie in jedem Genrevertreter vorfinden kann. Stattdessen konzentriert man sich auf das zentrale Paar, was aber nicht ausreicht. Von den beiden überzeugt allein die Hauptdarstellerin Grace Phipps, wobei auch die Handlungen ihres Charakters nicht immer sonderlich logisch sind und einige abrupte Wandlungen durchmacht welche nur notdürftig erklärt werden. Dahingegen ist der schlurfende niedergedrückte Gang des Helden, dargestellt von Ronen Rubinstein, der ach so schwer an der Welt trägt, irgendwann nervig und lässt keine weiteren Facetten zu. Gut, man erwartet von den meisten Horrorfilmen keine elaborierten Darstellerleistungen. Aber das worauf es in dem Genre ankommt funktioniert auch nur bedingt. Leider begeht der Film den Fehler den Geist viel zu früh auftreten zu lassen was zu Lasten der Atmosphäre und der Spannung geht, da es so in den Slasherbereich rutscht und versucht wird Sympathie mit dem rächenden Geist herzustellen. Was letztlich zu einer Minderung der Bedrohung führt da so der Eindruck erweckt wird, dass alle Opfer ihr Schicksal verdient hätten. Es stellt sich hier einfach kein Grusel ein. Some Kind of Hate: Von Hass erfüllt SzenenbildStatt eines Geisterfilms in einer eh schon angespannten Situation, sprich: Erziehungscamp, gibt es einen übernatürlichen Slasher der einige gute Ideen hat der aber das Thema leider nur recht oberflächlich behandelt und weit mehr draus hätte machen können. Man kann sich den Film durchaus angucken ohne das Gefühl, Zeit verschwendet zu haben. Wenn man ihn aber nicht sieht, hat man auch nichts verpasst.

Der Ton ist recht unausgegoren und das Bild etwas blass. Für Filme von dem Verleih ist es aber doch recht erstaunlich, dass neben dem Trailer und einer Trailershow hier doch noch mal Extras vorkommen mit entfernten Szenen, denen man zusätzlich noch einen Audiokommentar zuschalten kann.


Fazit:
Gute Ansätze die leider in Klischees und entfallenden Charakterisierungen untergehen. Guter Durchschnitt.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Tiberius Film