Slow Burn - Verführerische Falle - DVD

DVD Start: 06.05.2011
FSK: ab 12 - Laufzeit: 90 min

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Inhalt

Für den erfolgreichen Bezirksstaatsanwalt Ford Cole beginnt die aufreibendste Nacht seines Lebens, als seine Assistentin Nora Timmer einen Mann erschießt. Auch wenn sie angibt aus Notwehr gehandelt zu haben, könnte der Vorfall Coles Plan Bürgermeister zu werden empfindlichen Schaden zufügen. Als auch noch ein Fremder namens Luther Pinks bei der Polizei auftaucht und Noras Notwehr-Geschichte widerlegt, beginnt Cole zu begreifen, dass er kaum etwas über Noras Vergangenheit weiß. Ihm bleiben nur noch wenige Stunden um die Wahrheit ans Licht zu bringen - und um seine eigene Existenz zu retten!

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Koch Media Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen

DVD und Blu-ray | Slow Burn - Verführerische Falle

DVD
Slow Burn - Verführerische Falle Slow Burn - Verführerische Falle
DVD Start:
06.05.2011
FSK: 12 - Laufzeit: 90 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Slow Burn - Verführerische Falle Slow Burn - Verführerische Falle
Blu-ray Start:
06.05.2011
FSK: 12 - Laufzeit: 90 min.

DVD Kritik - Slow Burn - Verführerische Falle

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 6/10
Ton: | 6/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 5/10


Der erfolgreiche Bezirksstaatsanwalt Fort Cole (Ray Liotta) strebt das Amt des Bürgermeisters an und gibt deshalb gerade einem Journalisten ein Interview, als er aufgrund eines Mordes in das Polizeirevier gerufen wird. Dort staunt er nicht schlecht, als er sich seiner Assistentin (und Geliebten) Nora Timmer (Jolene Blalock) gegenüber steht, die aus Notwehr einen Mann (Mekhi Phifer) erschossen hat. Er hört sich ihre Geschichte an, die, sollte sie nach draußen gelangen, sein berufliches Ende bedeuten könnte. Da steht plötzlich ein Fremder (LL Cool J) im Flur und erzählt Noras Geschichte aus seiner Sicht, in der nicht nur ein erschossener Mann, sondern auch ein gefährlicher Gangsterboss, der wie ein Geist immer wieder verschwindet, eine Rolle spielen. Fort Cole hat nur eine einzige Nacht Zeit, die Geschehnisse aufzuklären, bis seine Existenz vor dem Aus steht.

Verschachtelte Geschichten, bei denen alle verdächtig sind und ständig neue Erzählstränge dazu kommen, um der Story neue Sichtweisen zu geben, sind grundsätzlich gar nicht schlecht. Das Problem hierbei ist nur, dass man es als Regisseur auch schaffen muss, all diese Erzählstränge unter einen Hut zu verlieren und diese dabei auch noch spannend zu erzählen. Dies gelingt Wayne Beach, der bei „Slow Burn“ Regie führte, nicht so ganz und die Story um einen ermordeten Mann und den Rattenschwanz, den dieser Mord mit sich zieht, wirkt durch die vielen Wendungen und Twists manchmal etwas undurchsichtig.

Kommen wir zu den (leider eher mittelmäßigen) Schauspielern. Ray Liotta als Staatsanwalt ist gar nicht mal so schlecht, wobei seine Mimik etwas eingeschränkt ist. Recht sympathisch wirkt hingegen der Rapper LL Cool J, der einen (nicht rappenden) undurchsichtigen Typen spielt, der plötzlich im Revier auftaucht. Die komplette Fehlbesetzung, da sie vollkommen unglaubwürdig spielt, ist Jolene Blalock, die bisher nur Auftritte in TV-Serien und –Filmen hatte. Sie ist Fort Coles Assistentin Nora und ist für die Gangster der Stadt zuständig, da sie angeblich „schwarz“ ist. Das beweist sie durch das ständige Wedeln mit ihren Rastazöpfen und entsprechendem Slang. Das Groteske dabei ist, dass sie so schwarz ist wie zuletzt Michael Jackson. Was diese Rolle sollte, bleibt dem Zuschauer völlig unklar. Zudem spielt so, ob dunkelhäutig oder nicht, total unsympathisch und man ist eigentlich nicht wirklich an ihrem Schicksal interessiert. Selbst die wirklich bösen Buben des Filmes kommen sympathischer und interessanter rüber.

Das vorliegende Rezensions-Exemplar ist eine reine Presse-DVD auf der nur der Spielfilm in deutscher Sprache zu finden ist, so dass keine Angaben über eventuelle Extras gemacht werden können. Ton und Bild sind über die meiste Zeit des Filmes ganz in Ordnung, wobei das Bild oftmals recht schwarz ist, was nicht nur allein daran liegen kann, dass der Film größtenteils in der Nacht bzw. im Morgengrauen spielt.

Fazit: Ganz ordentlicher Thriller für zwischendurch, der allerdings keinen zweiten Blick wert ist.

by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Koch Media Home Entertainment