Skyline - DVD

DVD Start: 12.05.2011
FSK: ab 16 - Laufzeit: 89 min

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Inhalt

Nach einer durchzechten Partynacht wird eine Gruppe von Freunden mitten in der Nacht von einem unheimlichen blauen Licht geweckt. Nicht nur in L.A., sondern auch in anderen Großstädten weltweit, werden Menschen wie Motten von diesem Licht angezogen, nur um sich kurz darauf scheinbar in Luft aufzulösen. Jarrod (Eric Balfour), seine Freundin Elaine (Scottie Thompson) und deren Clique entdecken schnell das Geheimnis des furchterregenden Lichts: Eine gigantische extraterrestrische Streitmacht droht, in rasantem Tempo die gesamte menschliche Bevölkerung vom Erdboden zu saugen. Während sich die Welt immer schneller auflöst, beginnen ein Wettlauf gegen die Zeit und ein Kampf gegen das Ende der Menschheit.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Entfallene Szenen
- Oliver in Lobby
- Terry & Candice in Closet
- Jarrod & Elaine Paintings
- Extended Cache
- Ray Extended Party Scene
- Painting Scene
- Candice & Oliver in Kitchen

Alternative Szenen
- Candice Sorry
- Oliver’s Backstory

Pre-Visualisierung
- Pool Escape
- Rooftop Rescue

Audio Bonus:
- Audiokommentar von Greg & Colin Strause (Regisseure, Produzenten)
- Audiokommentar von Liam O'Donnell & Joshua Cordes (Autoren)

Video on demand - Skyline

DVD und Blu-ray | Skyline

DVD
Skyline Skyline
DVD Start:
12.05.2011
FSK: 16 - Laufzeit: 89 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Skyline Skyline
Blu-ray Start:
12.05.2011
FSK: 16 - Laufzeit: 89 min.

DVD Kritik - Skyline

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 7/10


Galaktische Staubsauger
In „Skyline“ herrscht wahrer interplanetarischer Frühjahrsputz. Nachdem einige riesige Lichter auf die Erde fielen und manche Menschen in seinen Bann zogen und veränderten, verschwinden diese Taschenlampen zunächst und dann tauchen Raumschiffe und Aliens auf, die halb organisch und halb mechanisch sind. Die Raumschiffe saugen Menschen in sich und durch die Lüfte, um abscheuliches mit ihnen anzustellen. Gehässig ausgedrückt waren die Lichter zu Beginn die Taschenlampen, welche die dunklen Ecken ausleuchteten (die Menschen) und jetzt kommen die Staubsauger, welche den Dreck (die Menschen) entfernen. Es ist schleierhaft, ob „Skyline“ überhaupt den Anspruch hatte, dem Genre der Science-Fiction neue Elemente abzugewinnen. Dafür ist der Film aber von vorneherein nicht originell genug. Zu deutlich sind die Ähnlichkeiten zu anderen Filmen. Kurz gefasst ist „Skyline“ eine Mischung aus „Independence Day“ und „Krieg der Welten“ (in der Fassung von Steven Spielberg). Ein bisschen „Cloverfield“ kommt noch hinzu. Wie die Raumschiffe aus den Wolken kommen und später von den Armeeflugzeugen angegriffen werden, ist eindeutig von „Independence Day“ beeinflusst und teilt sich manchmal schon fast die Bilder. Noch deutlicher wird das mit „Krieg der Welten“. Nicht nur die Viecher erinnern manchmal an die Tripods (und andere sogar noch an „Matrix 2 und 3“, womit noch ein Baukastenelement gefunden ist), sondern auch die langen Arme mit den Lichtern, die in die Wohnungen kommen, um Menschen zu finden. Ein Schelm wer an die Szene auf dem Bauernhof denkt wo während des „Krieg der Welten“ Tom Cruise sich mit Tim Robbins kabbelt. Nur war es da sehr viel spannender. Was aber an „Skyline“ besonders und interessant ist, ist die gewählte Perspektive. Der Angriff wird nur aus der Sicht von normalen Personen geschildert und nicht aus Militärperspektive oder von Wissenschaftlern. Das ist auch der Aspekt der manchmal an „Cloverfield“ erinnert (von dem aber nicht der Inszenierungsstil stammt): Alltagspersonen geraten in eine Katastrophe und müssen versuchen, sich zu retten und zu fliehen. Das erspart einem den Patriotismus und Heroismus wie in „Independence Day“. Leider haben die Macher die Story vergessen und es zudem, für diesen Film fatal, versäumt, ihren Charakteren ein deutliches Profil zu verschaffen. Die Effekte und die Maske sind aber sehr gut gelungen und liefern immerhin einen Schauwert. Allerdings ist schon der Anfang des Filmes ein großer Fehler. Erst ist es schön, dass der Film direkt in das Geschehen einsteigt, nur um dann ein paar Stunden zurück zu springen. Das nimmt die Spannung komplett raus, da man ja weiß, was in einer halben Stunde passieren wird und es einem komplett egal ist, was bis dahin passiert. Der Anfang ist also komplett überflüssig und es wird fast eine halbe Stunde dauern, bis der Zuschauer wieder ein echtes Interesse entwickelt. Gegen Ende wird es dann auch richtig interessant. Nur dann kommt der Abspann. Hier wird deutlich auf eine Fortsetzung geschielt, was aber schon wieder recht ärgerlich ist.

Als Extras gibt es zwei sehr gute Audiokommentare von den Regisseuren und Produzenten Greg und Colin Strause und den Autoren Liam O`Donnell und Joshua Cordes. Den entfallenen und alternativen Szenen kann wahlweise ein Kommentar zugelegt werden. Dasselbe gilt für das Feature „Pre-Visualisierung“. Hier ist es auch zu empfehlen, da ansonsten keinerlei Ton vorhanden ist. Manche Szenen, die fast identisch so im Film zu sehen sind, sind hier rein PC arrangiert zu sehen, um das spätere Filmen zu erleichtern. Ganz nett. Leider haben alle Audiokommentare keine deutschen Untertitel, was das Vergnügen doch etwas schmälert. Dann gibt es noch viele typische Interviews und Trailer. Das Bild und der Ton sind aber exzellent.

Eine gute Perspektive eine weltumspannende Bedrohung aus der Sicht von Otto Normalverbraucher zu erzählen. Leider gibt es kaum eine Story und keine Charakterisierungen die mehr als Schablonen sind. Viele Filmzitate ergeben noch keinen guten Film und das Interessanteste passiert erst am Ende.


by Jons Marek Schiemann
Bilder © Universal Pictures




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