Sky - Der Himmel in mir - DVD

DVD Start: 28.10.2016
FSK: ab 12 - Laufzeit: 99 min

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Inhalt

Romy (Diane Kruger) fühlt sich zum ersten Mal seit langer Zeit frei und offen für die Möglichkeiten, die vor ihr liegen. Während eines Urlaubs im Westen der USA hat sie Ihre Ehe nach einem heftigen Streit mit ihrem Mann (Gilles Lellouche) beendet und beschlossen die Reise allein fortzusetzen. Sie trampt durch die sonnendurchtränkten Wüstenlandschaften Nevadas ins bunte, schrille Las Vegas. In einem Casino lernt sie den rauen, einzelgängerischen Ranger Diego (Norman Reedus) kennen und verbringt eine leidenschaftliche Nacht mit ihm. Als sie eine Nachricht mit seiner Adresse erhält, begibt sie sich spontan auf den Weg zu ihm. In dem entlegenen Ort in der Wüste findet sie einen neuen Teil von sich selbst und etwas, nach dem sie sich lange schon gesehnt hat.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / Alamode
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Französisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Making Of
- Trailer

Video on demand - Sky - Der Himmel in mir

DVD und Blu-ray | Sky - Der Himmel in mir

DVD
Sky - Der Himmel in mir Sky - Der Himmel in mir
DVD Start:
28.10.2016
FSK: 12 - Laufzeit: 99 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Sky - Der Himmel in mir Sky - Der Himmel in mir
Blu-ray Start:
28.10.2016
FSK: 12 - Laufzeit: 103 min.

DVD Kritik - Sky - Der Himmel in mir

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 7/10


Selbstfindung
„Sky“ ist eine etwas merkwürdige Mischung und wohl dementsprechend etwas schwer zu vermarkten. Es wird oft die Liebesgeschichte betont, wobei diese zwar vorkommt, aber nicht zentrales Element des Filmes ist. Ebenso hoch ist der dramatische Anteil. Ähnlich wie der Titel „Sky“, also Himmel: mal bewölkt, das Drama, mal Sonnenschein, die Liebe. Aber beides ist auch nicht die zentrale Aussage oder Genrebildung. Sky - Der Himmel in mir Szenenbild

Vielmehr geht es hier um eine Selbstverwirklichungsgeschichte die sich hauptsächlich an Frauen richtet. Das hat jetzt nichts Chauvinistisches an sich, sondern da die Hauptperson eine Frau ist, werden sich die Geschlechtsgenossinnen sehr viel eher mit ihr identifizieren können. Die männlichen Charaktere bleiben hier oft eine Staffage, Projektionsfläche und in der Hinsicht ein McGuffin, weil sie erst einige Entwicklungen der Heldin anstoßen. Somit bleibt selbst die zentrale männliche Rolle, dargestellt von Norman Reedus („The Walking Dead“), Mittel zum Zweck. Es ist auch schon erstaunlich, dass er erst nach der Hälfte des Filmes auftritt. Zuvor sieht man Diane Kruger, die selten so gut war wie hier, mit ihrem französischen (Film-)Ehemann durch die USA reisen und allein schon die Bildsprache macht deutlich, dass es in der Ehe kriselt. Man braucht kaum die Dialoge, um zu merken, dass sie sich auseinander gelebt haben. So zeigt allein die kleine Sequenz, dass sich die Ehefrau nicht in Gegenwart des Mannes umziehen will, dass die Vertrautheit und das Vertrauen zwischen ihnen nicht mehr vorhanden sind. Von so kleinen Sequenzen lebt der Film und das ist schon gut gemacht. Schließlich haut die Heldin ab und lässt sich einfach treiben. Sie will nichts planen, sondern einfach frei sein und die nächsten Gelegenheiten ergreifen die sich ihr bieten. Als sie in Las Vegas einen One-Night-Stand hat, folgt sie dem Mann einfach in die Wüste und nistet sich dort ein. Und es kommt wie es kommen muss: man verliebt sich, aber das Drama wartet auch schon an der Ecke. Das klingt kitschiger als es ist. Zum einen sind die Motive gut herausgearbeitet und Diane Kruger spielt einfach gut. Zum anderen ist der Film teilweise zu nüchtern erzählt, als ob man ahnte, dass es in den Kitsch abzugleiten droht. Sky - Der Himmel in mir SzenenbildDie starke Bildsprache tut aber ihr Übriges und das sich treiben lassen ist nicht die Entfaltung an sich, sondern schlicht die Hoffnung. Hoffnung darauf, dass sich alles ändern möge, natürlich zum besseren, und den Schritt wagen die Möglichkeit dafür zu geben. Es ist dann allerdings ein Klischee wenn wieder einmal die Indianer als spirituelle Führer herhalten müssen, wird aber immerhin ironisiert. Nur die letzte Szene ist nicht sonderlich gelungen, denn, ohne zu viel zu verraten, wenn das die Erfüllung sein soll, dann ist das Ende doch sehr klischeehaft und konservativ ausgefallen. Aber beinhaltet immerhin wohl den größten Wunsch der Heldin. Eine Hoffnung die in Erfüllung geht.

Sowohl das Bild als auch der Ton sind gut. Neben dem Trailer gibt es noch ein interessantes Making Of mit erhellenden Interviews, die nicht nur gegenseitiges Lob darstellen, sondern auch den Entwicklungsprozess thematisieren.


Fazit:
Eine stark gefilmte und stark gespielte Selbstfindungsgeschichte, die manchmal leider etwas zu nüchtern erzählt wird und am Ende einige Klischees beinhaltet.


by Jons Marek Schiemann
Bilder © Alive / Alamode




Sky - Der Himmel in mir - Trailer



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