Silent Hill: Revelation - DVD

DVD Start: 18.04.2013
FSK: ab 16 - Laufzeit: 91 min

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Inhalt

Schon seit Jahren sind Heather (Adelaide Clemens) und ihr Vater Harry (Sean Bean) auf der Flucht, um gewissen dunklen und geheimen Mächten immer einen Schritt voraus zu sein. Eine Flucht, die Heather jedoch nie ganz versteht und über die Harry nie spricht. Am Abend ihres 18. Geburtstags, nachdem sie von schrecklichen Alpträumen geplagt wurde, stellt sie auf einmal fest, dass ihr Vater verschwunden ist. Dies und einige andere Erkenntnisse lassen sie tief in ihrem Inneren daran zweifeln, die Person zu sein, die sie jahrelang geglaubt hatte zu sein. Die Suche nach Harry führt sie nach Silent Hill und somit immer tiefer in dessen dämonische Welt. Kann sie die Gefahr abwenden, für immer dort gefangen zu sein?

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Concorde Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Making-of: „Silent Hill“ in 3D; Audiokommentar von Regisseur Michael J. Bassett; Entfallene Szenen (mit zuschaltbarem Audiokommentar von Regisseur Michael J. Bassett); Die Kreaturen von Silent Hill; Die Schauspieler; Bei den Universal Hollywood Horror Nights; Deutscher und Original US-Kinotrailer; Programmtipps, Wendecover

Video on demand - Silent Hill: Revelation 3D

DVD und Blu-ray | Silent Hill: Revelation

DVD
Silent Hill: Revelation Silent Hill: Revelation
DVD Start:
18.04.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 91 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Silent Hill: Revelation Silent Hill: Revelation
Blu-ray Start:
18.04.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 94 min.
Silent Hill: Revelation 3D (Blu-ray 3D) Silent Hill: Revelation 3D (Blu-ray 3D)
Blu-ray Start:
18.04.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 94 min.

DVD Kritik - Silent Hill: Revelation

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 10/10
Ton: | 8/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 7/10


Unheimliche Rückkehr - Auf „Silent Hill Revelation“ konnte man mehr als neugierig sein. Obwohl dieses durchaus mit gemischten Gefühlen versehen war. Der erste Teil konnte überzeugen und vermochte dem Zuschauer wahrlich Angst einzujagen und wer das Spiel nicht kannte, konnte sich auf einige Überraschungen gefasst machen. Das da die Story recht übersichtlich war, konnte man angesichts der entworfenen und gestalteten Welt gut verschmerzen. Die Fortsetzung nun ist ebenso bildgewaltig und dementsprechend sehr faszinierend. Für diese Besprechung lag nicht die 3D-Fassung vor, aber man kann auch so erahnen, welche Wucht die Tiefeneffekte hatten. Denn der Regisseur legte da weniger Wert auf die reinen Effekte, welche sich schnell abnutzen, sondern auf die Tiefenwirkung, um den Zuschauer besser in diese bildnerischen Abgründe zu ziehen. Auch was die Story angeht ist man als Zuschauer beruhigt. Denn es wird tatsächlich eine erzählt. Dabei schließt sie an den vorhergehenden Film an, obwohl es Fans der Spiele verwirren wird, dass nicht der zweite, sondern der dritte Teil der Spielreihe verfilmt worden ist. Das gerettete Mädchen ist nun fast 18 Jahre alt und mit ihrem Vater immer auf der Hut und auf der Flucht vor der Sekte, welche in Silent Hill das Sagen hat. Und diese wollen das Mädchen, weil nur durch sie der neue Gott beschwört werden kann. Visionen plagen Heather und als ihr Vater entführt wird, muss sie mit einem neuen Bekannten nach Silent Hill. Und wer dort wartet, weiß der Zuschauer. Und letzteres ist auch das große Problem des Films. Er ist nicht überraschend. Man kennt nun die Welt und die Monster und weiß um die Hintergründe. Der Reiz des Neuen ist dahin. Man freut sich zwar über die alten Monster, vor allem die Krankenschwestern bekommen eine längere Szene, und es gibt ein paar mehr. Aber die Grundzüge sind alle bekannt. Da können auch die Stars wie Sean Bean, Malcolm McDowell, Carrie Anne Moss und Deborah Kara Unger nicht helfen, dass alles zwar sehr faszinierend anzusehen ist, aber alles im erwarteten Bereich abläuft. Was aber nicht heißen soll, das der Film langweilig sei. Nein, er ist sogar recht spannend. Aber es wirkt alles etwas mühsam und man spürt die Anstrengung der Macher, allem noch etwas Besonderes abzutrotzen. Eigentlich ist es kein Wunder, dass man den Film in 3D verwirklichte, da hier alles durch die Optik lebt. Mit seinen Effekten und den guten Darstellern kann der Film auch gut unterhalten. Was allerdings etwas irritiert ist, das Adelaide Clemens, der Star des Films, sehr an Michelle Williams erinnert. Kurz: die Story ist mau, aber die Optik toll.

Das Bild und der Ton sind hervorragend. Allerdings ist der Dialog im Vergleich zu den exzellenten Soundeffekten etwas zu leise geraten. Aber das Bild lässt keine Wünsche offen und selbst auf der 2D Version erahnt man die Kraft der Tiefeneffekte. Die Extras können da leider nicht so ganz mithalten. Der Audiokommentar des Regisseurs ist zwar gelungen hat aber leider keine deutschen Untertitel. Die anderen Extras sind meistens sehr kurz und schon deswegen unbefriedigend, da sie so nicht in die Tiefe gehen können. Zudem sind sie sehr werbelastig, wie man es bei US-Produktionen mittlerweile kennt und erwartet. Das Making Of über die 3D Herstellung ist zwar sehr interessant, aber auch sehr oberflächlich. Am interessantesten sind dann die erweiterten und entfernten Szenen. Das Special über die Darsteller ist leider überflüssig und beleuchtet nur, die meist nicht vorhandenen, Entwicklungen der von den Stars verkörperten Charaktere. Am neugierigsten ist man über die Betrachtung der Monster, aber auch hier enttäuschen die Kürze und die Oberflächlichkeit. Und das letzte Feature ist absolut überflüssig, da sie eine reine Werbung für eine Attraktion in einem amerikanischen Freizeitpark ist. Dort hat man nämlich die Unterstadt von Silent Hill komplett als Geisterbahn aufgebaut. Ach ja, Trailer gibt es natürlich auch noch.

Technisch einwandfrei kann der Film vor allem durch seine Optik faszinieren. Es wird zwar auch eine Story erzählt und Spannung herrscht auch vor, aber angesichts dessen, das alles schon bekannt ist, bekommt der Film einen etwas bemühten Anstrich.


by Jons Marek Schiemann
Bilder © Concorde Home Entertainment