Sharktopus - DVD

DVD Start: 16.02.2012
FSK: ab 16 - Laufzeit: 86 min

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Inhalt

Kultfilm-Legende Roger Corman lässt in SHARKTOPUS die irrwitzigste und brutalste aller Kreaturen auf die Monsterfilmwelt los! Eine Bestie halb weißer Hai und halb Riesenkrake macht sich auf eine mörderische Fress-Orgie quer durch den Golf von Mexiko. Der SHARKTOPUS verschlingt sexy Beach-Babes in knappen Bikinis, vollbusige Schönheiten in noch knapperen Bikinis und überhaupt jede hübsche Maid, die nicht bei Drei nicht aus dem Wasser ist. Eric Roberts (THE EXPENDABLES) bleibt als Wissenschaftler Nathan Sands nur noch wenig Zeit um die Bestie zu stoppen, bevor der blutgetränkte Strand nur noch aus Leichenteilen besteht...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sunfilm
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer

Video on demand - Sharktopus

DVD und Blu-ray | Sharktopus

DVD
Sharktopus Sharktopus
DVD Start:
16.02.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 86 min.

zur DVD Kritik
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FSK: 16 - Laufzeit: 88 min.

DVD Kritik - Sharktopus

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 5/10


Frutti di Mare
Um es gleich vorweg zu sagen: der Film „Sharktopus“ stammt aus der Ideenschmiede von Roger Corman. Da weiß man ja gleich, was man zu erwarten hat. Manche mögen jetzt schon aufzuhören zu lesen, andere aber erst recht bei den Zeilen bleiben. Man weiß schließlich, was man an Roger Corman hat. Elaborierte Filmkunst sucht man hier vergebens, sondern man hat Trash der gehobeneren Art vor sich. Diese Produktion hat dann auch alles, was man von einem billigen Trashfilm erwarten kann: hölzerne Darsteller (der Auftritt in „The Expendables“ hat Eric Roberts offensichtlich keinen Karrierekick gegeben), billige Tricks aus dem Computer, die aufgrund des scharfen Bildes umso deutlicher zu sehen sind, Dialogsätze aus dem Textbaukasten, die man alle schon tausend, wenn nicht sogar Millionen mal schon gehört hat. So gut wie jeder Satz ist ein Klischee, was aber schon direkt wieder Spaß machen kann. Auch der Storyverlauf ist in dieser Form mindestens seit den 1950er Jahren bekannt, als der Monsterfilm seine Geburt erlebte und schon damals im Klischee erstarrte. Wie gesagt: alle genannten Elemente dürften reinste Trashfans schon in Entzücken versetzen. Sie können also auf ihre Kosten kommen. Und das nicht nur wegen des absurden Monsters, was immerhin eine schöne Idee ist, einen Hai mit einem Oktopus zu kreuzen. Aber können auch die Oktopussis außerhalb des Wassers atmen? Ein Hai nicht, also wie bekommt es hier dieses Fischi hin, ab und zu auf einen Snack an Land zu gehen? Natürlich gibt es hier auch noch viele attraktive Frauen in knapper Kleidung, die sich anstatt zu schauspielern oft nur in Modelpose werfen. Aber hey, der Film spielt immer in Strandnähe oder auf dem Wasser. Und da es natürlich in Mexiko, dem Schauplatz, recht warm ist (und billig zu drehen), ist die Kleidung immer recht knapp. In schöner Weise gibt es da einen guten Dialog. Als ein etwas schmieriger Typ einer Frau fasziniert in den Ausschnitt sieht, den sie übrigens vorher eben für diesen Zweck noch gerichtet hat, sagt sie: „Hey, das sind nur Brüste. Die springen nicht raus und fangen an zu tanzen.“ Was diesen Film aber noch über den sonst üblichen Kram aus dem Trashsegment heraushebt, sind zwei ganz besondere Szenen. Kein Film, der auch nur im entferntesten im Wasser spielt und dann auch noch mit einem Hai zu tun hat, kommt ohne Einstellungen aus, die schon in „Der weiße Hai“ von Steven Spielberg benutzt worden sind. Vor allem die Angriffsszenen eines Hais auf Schwimmer sind mittlerweile schon so oft kopiert worden, dass es ein Klischee geworden ist. Auch hier kommt das genau so natürlich vor. Aber: der Angriff läuft in die Leere. Durch die Anwendung des inszenatorischen Klischees wird der Zuschauer geschickt in die Irre geführt. Später kommt dann noch ein herrlich selbstironischer Dialog vor, als ein Radiomoderator nicht an die Kreatur glauben will und alle Merkmale eines Monsterfilmes, inklusive der Zweifel des Helden, aufzählt. Diese Elemente kommen ja auch hier alle vor. Seine Dialogpartnerin sagt dann, dass sie solche Filme sehr gerne ansieht, woraufhin der Moderator sagt, dass sie auch schon fasziniert Frozen Burritos in der Mikrowelle beobachtet hat. So eine Form der Selbstironie sollten mehr Filme aufweisen! Um das auf die Spitze zu bringen, hat Roger Corman höchstpersönlich einen Cameo. Er beobachtet wie eine Frau von dem Monster angegriffen wird. Anstatt zu helfen, überprüft er stattdessen eine gefundene Goldmünze auf Echtheit. Ein schöner Seitenhieb auf den Produzenten.

Der Ton ist sehr gut und auch das Bild ist gut. Abgesehen von einer Trailershow gibt es leider keine weiteren Extras.

Die Hochglanzoptik und einige schöne, sehr selbstironische, Szenen heben den Film aus der Schmiede von Roger Corman über das sonstige Niveau des Trashfilms. Ansonsten alles wie gehabt und wie seit 60 Jahren bekannt. Nur für Fans interessant.


by Jons Marek Schiemann
Bilder © Sunfilm




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