Sharkansas Womens Prison Massacre - DVD

DVD Start: 09.06.2016
FSK: ab 16 - Laufzeit: 81 min

Sharkansas Womens Prison Massacre DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Als bei einem Fracking-Unfall versehentlich die Erdkruste auseinanderreisst, öffnet sich durch das Loch eine Wasserstraße in einen tief unten gelegenen unterirdischen mysteriösen Ozean. Urplötzlich bahnt sich eine uneinschätzbare Gefahr bahnt sich den Weg an die Erdoberfläche. Gigantische prähistorische Haie gelangen durch das Wasser in das Zentrum der sumpfigen Arkansas Bayou. Dieses ist sehr zum Nachteil einiger hünscher weiblicher Gefangener, die dort in den Sümpfen arbeiten müssen, denn sofort beginnt ein Blutbad, dass alle Vorstellungen übertrifft. Es scheint, dass nur der Tod der einzige Ausweg für die Frauen ist...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Tiberius Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Trailer

DVD und Blu-ray | Sharkansas Womens Prison Massacre

DVD
Sharkansas Womens Prison Massacre Sharkansas Womens Prison Massacre
DVD Start:
09.06.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 81 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Sharkansas Womens Prison Massacre Sharkansas Womens Prison Massacre
Blu-ray Start:
09.06.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 84 min.

DVD Kritik - Sharkansas Womens Prison Massacre

DVD Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 4/10
Ton: | 6/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 3/10


Haisassa
„Sharkansas Women`s Prison Massacre“. Der Titel sagt eigentlich schon alles. Das Wortspiel mit dem US-amerikanischen Bundestaat Arkansas und der Verknüpfung des Wortes „Shark“, also Hai, gibt schon den Ort und das Thema vor. Frauen sind hier offensichtlich das bevorzugte Menü auf der Speisekarte und der Zusatz Massacre lässt den Trashfan hoffen. Und in der Tat liegt hier Trashfilm vor bei dem man genau das bekommt was man erwartet. Sharkansas Womens Prison Massacre SzenenbildEs gibt Haie, knapp bekleidete Frauen und viel Rumgerenne und hungrige Viecher. Da aber der Film für das amerikanische Fernsehen gedreht worden ist, gib es kaum blutige Szenen. Schon zu Beginn ist man überrascht, das bei den ersten Opfern abgeblendet wird. Man könnte es als spannungssteigernde Maßnahme sehen aber auch später halten sich die Haiattacken in Grenzen. Abgesehen von einigen dekorativ herumliegenden Körperteilen gibt es so gut wie nichts Blutiges zu sehen. Für ein Trashvergnügen fehlt also die notwendige Härte und damit der Wille etwas Wildes zu tun. Auch sind die zu sehenden Überreste schlecht gemachte CGI-Tricks, die man heutzutage nicht mal in billigen Videospielen durchgehen lassen würde. Vor allem aber fehlt dem Film die notwendige Ironie, um ihn zu einer kleinen Perle zu machen. Alles wird bierernst erzählt und selbst das haarsträubendste in einem Tonfall erzählt, als ob man eine wissenschaftliche Vorlesung besucht. Dabei hat man alles was hier gezeigt wird einfach schon 1000-mal gesehen. Hier stammt einfach alles aus dem Fundus des Monsterfilms, dem Tierhorror und Trashfilm. Frackingmethoden sprengen eine Bresche in einen unterirdischen See in dem auch Haie aus der Ur-zeit zu Hause sind und die sich nun auf den Weg machen, neues Land und Futter zu entdecken. So weit, so gut geklaut. Auch die Idee, dass diese Haie im Boden schwimmen können ist nicht innovativ und gab es schon in vergleichbaren Schrott wie „Sand Sharks“ und „Snow Sharks“. Wer nun meint, dass der Film dadurch spannender werden würde, das die Viecher nicht auf das Wasser beschränkt sind, irrt sich gewaltig. Hier gibt es keine eigene geschweige denn eine gute Idee. Alles hat man schon mal gesehen und so stellt sich schnell eine gepflogene Langeweile an. Immerhin hat man(n) weibliche Vorzüge zu sehen die dekorativ in die Kamera gehalten werden wobei nur zwei der Darstellerinnen wirklich hübsch sind. Es ist natürlich schon amüsant, dass die Gefängnisbekleidung aus knappen Shorts und engen T-Shirts zu bestehen scheint. Daran kann man sich gewöhnen. Erst recht wenn die Damen ihr Wasser in der Hitze nicht dazu nutzen es zu trinken, sondern es über ihre eh schon knappe Kleidung gießen. Das ist aber bei weitem nicht das peinlichste, sondern gehört noch eher zum amüsanten. Sharkansas Womens Prison Massacre SzenenbildDie Dialoge sind absolut dämlich und auch auf Sorgfalt legte man keinen Wert. So gibt es viele peinliche Anschlussfehler. Da pflügte etwa ein Hai durch den Asphalt und in der nächsten Einstellung ist nichts mehr von den Straßenschäden zu sehen. Vielleicht hat er ja sogar seinen eigenen Müll gefressen. Und das Talent, denn darstellerisch ist hier eine Nullzone. Auch wenn es zwei bekanntere Namen gibt: Traci Lords guckt permanent an der Kamera und an ihrem Gesprächspartner vorbei und die einstmals hoch gehandelte Dominique Swain ist endgültig auf dem absteigenden Ast und sieht jetzt schon erschreckend verbraucht aus.

Das Bild ist leider etwas matschig und der Ton bestenfalls durchschnittlich. Als Extras gibt es nur Trailer und eine Trailershow.


Fazit:
Das war nichts. Zwar gibt es die üblichen Zutaten für ein Trashvergnügen, aber dem Film fehlen die Härte und die Ironie. Vor allem aber die Ideen und alles hat man schon 1000-mal gesehen, so dass sich schnell die Langeweile einstellt.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Tiberius Film