Shark Night - DVD

DVD Start: 27.04.2012
FSK: ab 16 - Laufzeit: 87 min

Shark Night DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Wildes Flirten, hemmungsloses Feiern und jede Menge Fun: Für Sara und ihre College-Freunde soll es das ultimative Party-Sommerwochenende im Ferienhaus ihrer Eltern auf einer kleinen Insel im Morris Salzwassersee, Louisiana werden. Die Stimmung ist ausgelassen, der See lockt und die Freunde stürzen sich mit ihren Wake-Boards ins Wasser. Doch die Partylaune sinkt schnell, als College-Footballstar Malik (Sinqua Walls) bei einem seiner übermütigen Stunts stürzt und wenig später an Land taumelt - mit einem abgerissenen Arm. Unter Schock machen sich die Freunde in einem kleinen Motorboot auf den Weg zum Krankenhaus Richtung Festland. Erst auf dem See wird ihnen klar: Es war kein Unfall. Unter ihnen lauert das Grauen. Im Wasser wimmelt es von monströsen, mordlustigen Haien, die sie in Sekundenschnelle in Stücke reißen werden. Was als perfider Racheplan einheimischer Jugendlicher rund um Saras Ex-Freund begonnen hat, wird für die Clique zum verzweifelten Kampf ums Überleben…

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Interviews mit Cast & Crew
- B-Roll
- Trailer

DVD und Blu-ray | Shark Night

DVD
Shark Night Shark Night
DVD Start:
27.04.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 87 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Shark Night Shark Night
Blu-ray Start:
27.04.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 91 min.
Shark Night 3D Shark Night 3D
Blu-ray Start:
27.04.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 91 min.

DVD Kritik - Shark Night

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 7/10


Bissiger Ausflug
Ab dem 27.04.2012 wird es bissig. Dann beginnt die lange „Shark Night“ und einige Collegestudenten werden dann in 3D (nur auf BD) um einiges an Gewicht erleichtert, wenn diverse Fischis an ihnen rumknabbern. Das heißt natürlich nicht, dass diese Studenten etwaige Pfunde zu viel hätten. Ganz im Gegenteil. Sie sind jung, knapp bekleidet, weil sie es sich leisten können, und generell sehr knackig. Was eben auch die Haie finden. Bei einem Tierhorrorfilm kann man natürlich keine ausgefeilte Story erwarten. Tiere haben nun mal selten einen tiefschichtigen Charakter und auch deren Anwendung ist eingeschränkt. Natürlich muss ein Film mit Haien im oder am Wasser spielen. Somit kann inhaltlich nicht viel variiert werden. Und so unterscheidet sich der Film eigentlich nur von den anderen Vertretern des Tierhorrorfilms bzw. der Hai-Sparte dadurch, dass er in 3D gedreht worden ist. Solch ein Film lohnt sich vor allem als Partyfilm, wenn man gerade mit seiner Clique geschwommen war und nun mit einem Kasten Bier Spaß haben und sich angenehm gruseln will. Auch wenn das Thema immer nur leicht variiert werden kann, so punktet der Film immerhin mit einer sehr glaubwürdigen Erklärung, warum die Haie in dem See sind. Während sich viele Filme auf Mutationen stürzen, sei es nun durch Unfälle oder Experimente und damit eine ökologische Botschaft vermitteln, so ist sie hier sehr glaubwürdig und mit Profitgier und Medienkritik angenehm anders angereichert. Nur schade, dass eine zusätzliche Motivation eines der Schurken eingeführt worden ist. Man brauchte wohl dringend ein zwischenmenschliches Element, welches aber mehr störend als erhellend ist. Aber da die Charakterisierungen der Figuren ansonsten so flach sind wie das Ufer des Sees, musste wohl unbedingt etwas dramatisches Potential eingebaut werden. Was aber nicht funktioniert. Dennoch: der Film hat einige sehr beeindruckende Aufnahmen und ein hohes Tempo. Auch sind manche Szenen sehr spannend geraten, so dass der Film durchaus Spaß macht. Leider sind aber noch andere Stellen im Drehbuch sehr seicht ausgefallen, was aber die Optik ausgleicht. Aber das manche Haie sichtbar CGI-animiert sind, ist angesichts des technischen Aufwandes kaum entschuldbar.

Das Bild ist wahrlich exzellent und kann mit satten Farben und einer ungeheuren Schärfe punkten. Da merkt man wohltuend die Tiefenschärfe der ursprünglichen 3D Version, die weniger auf Effekte, sondern auf die Tiefenwahrnehmung setzte. Und von der ist gar nicht mal so viel in der normalen Version verschwunden. Und auch der Ton ist fett. Die Extras können da aber nur bedingt mithalten. Das Making Of ist eine typische PR-Veranstaltung, wobei besonders der Regisseur von allen Seiten so stark gelobt wird, als ob er mit einem Ingmar Bergmann gleichzusetzen wäre. „Fake Sharks“ behandelt die Tricks und das ist sehr interessant und das lohnenswerteste Extra. Der „Survival Guide“ zeigt noch mal die Highlights des Filmes (den also vorher ansehen) und liefert erstaunliche Fakten zu den Haien. Die vielen Interviews sind nicht nur kurz, sondern auch die übliche PR. Erstaunlicherweise haben sie im Gegensatz zu den anderen Extras keine deutschen Untertitel. Dann gibt es noch den Trailer und einen Musikclip.

Seichtes Drehbuch, flache Charaktere und ein aufgepfropftes zwischenmenschlich dramatisches Element gehört zu den Schwachpunkten des Filmes, der nichts anderes will, als gute Unterhaltung zu bereiten. Das gelingt ihm durch einige gute Aufnahmen, spannende Szenen und vor allem durch die hervorragende technische Ausstattung.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Universum Film