Shark Attack - Sie lauern in der Tiefe! - DVD

DVD Start: 26.02.2010
FSK: ab 18 - Laufzeit: 87 min

Shark Attack - Sie lauern in der Tiefe! DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Nach einem Seebeben rast ein tödlicher Tsunami auf die Küste des kalifornischen Tourismus-Idylls Malibu zu. Niemand ahnt jedoch, dass eine weitaus größere Gefahr inmitten der riesigen Flutwelle lauert. Durch einen Riss auf dem Meeresboden entkommt ein hungriger Schwarm menschenfressender Urzeit-Haie den Tiefen der See. Für die zahlreichen Touristen und die Rettungsschwimmer Doug, Chavez, Barb und Heather (Peta Wilson) wird der sonnige Sommertag zur Hölle auf Erden. Gefangen in der Rettungsstation und dem Terror der prähistorischen Bestien ausgesetzt, beginnt ein dramatischer Kampf auf Leben und Tod. Welche Spezies wird überleben?

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: WVG Medien
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Trailer

DVD und Blu-ray | Shark Attack - Sie lauern in der Tiefe!

DVD
Shark Attack - Sie lauern in der Tiefe! Shark Attack - Sie lauern in der Tiefe!
DVD Start:
26.02.2010
FSK: 18 - Laufzeit: 87 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Shark Attack - Sie lauern in der Tiefe!

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 4/10
Ton: | 6/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 4/10


Alltag am Strand Malibus in Kalifornien: Die Sonne scheint, junge Frauen im Bikini dösen vor sich hin, die Strandaufsicht schwebt zwischen Liebe und Frust. Doch dann zerstören parallel zwei Gefahren die Idylle: Ein riesiger Tsunami rollt auf die Küste zu. Gleichzeitig greifen mehrere prähistorische Haie die Badegäste an. Getrieben von einem unstillbaren Hunger sind die Bestien ständig auf der Jagd und ihre neue Leibspeise ist offensichtlich Menschenfleisch geworden...

Es gibt Filme, in denen Naturkatastrophen ganze Landstriche entvölkern. Dann gibt es Filme, in denen (häufig übertrieben große) Tiere die Menschenjagd eröffnen. Und dann gibt es Regisseure wie David Lister, denen eines von beiden nicht genug ist. In „Shark Attack“ kombiniert er mutig Tsunami und Haiinvasion. Bei letzterer ist ihm wiederum ein Hai nicht genug, so tummeln sich gleich mehrere in der heranrasenden Monsterwelle. Bei denen handelt es sich übrigens um Koboldhaie, die auch in der Realität existieren. Durch ihr bizarres Aussehen sind sie eigentlich ideal geeignet, um mit ihnen einen modernen „Der Weiße Hai“ zu drehen – allerdings dürfte das kaum Listers Anspruch sein. Nicht nur, dass scheinbar ein geringeres Budget zur Verfügung stand und damit die Haie deutlich sichtbar digitaler Natur sind (was, da die Fische oft zu sehen sind, deutlich die Atmosphäre vermindert) oder der Film voll gestopft mit jeder Menge Logiklücken und Filmfehlern ist, auch ansonsten wirken Handlung, Dialoge und allen voran die Charaktere reichlich unausgegoren. Jede der von ihren Schauspielern durchschnittlich gespielten Figuren ist streng monoton in ihren Gefühlen, Gedanken und Wünschen. Die Darsteller wirken eher wie besser bezahlte Komparsen. Aber, und das ist das gelungene an „Shark Attack“, die Macher sind sich dessen bewusst. Dementsprechend verliert Lister keine Zeit, die Charaktere einzuführen und vorzustellen, sondern lässt nach kurzen Kameraflügen über den von nahezu ausschließlich Bikinischönheiten bevölkerten Strand (für den „Baywatch“-Effekt) sofort die Haie ihre Arbeit verrichten. Was folgt sind viel Blut, viele Tote, simple aber solide Splatterunterhaltung und die ein oder andere Anspielung auf den Genreprimus „Der Weiße Hai“ von Spielberg. Insbesondere durch das gute Tempo dürfte der Streifen Freunden der anspruchslosen, aber blutigen Unterhaltung genügen. Die gelungene Strandstimmung, die zu Beginn mit Musik und den Kamerafahrten gekonnt erzeugt wird, trägt ihr Übriges dazu bei. Für eine wirklich gute Wertung reicht das freilich nicht, dazu fehlen stellenweise Abwechslung und, natürlich, jede Menge Tiefgang.

Die Bildqualität der DVD wird maßgeblich von den miserablen Digitaleffekten gehemmt. Die Haie sehen einem Computerspiel entsprungen aus, der angeblich 30 Meter hohe Tsunami kommt nicht zur Geltung. Der Ton ist akzeptabel, sticht aber auch nicht sonderlich hervor.
Als Extras bietet der Silberling lediglich Trailer. Darüber hinaus fehlen Untertitel.

Fazit
„Shark Attack“ bietet sehr simple und sehr blutige Unterhaltung für Freunde des anspruchslosen Splatters. Wer mehr erwartet, sollte sich lieber (eventuell erneut) Spielbergs Klassiker „Der Weiße Hai“ angucken.

by Bastian Gabrielli
Bilder © WVG Medien