Sex Killer - Lust. Mord. Wahnsinn - DVD

DVD Start: 25.05.2012
FSK: ab 18 - Laufzeit: 92 min

Sex Killer - Lust. Mord. Wahnsinn DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

In einer kleinen Stadt in der kanadischen Provinz Ontario gibt es eine Pension, die ein perverses Geheimnis hütet. Der normal wirkende, jedoch soziopathische David Beck und seine masochistisch veranlagte Ehefrau Samantha betreiben die Pension, dessen einziger Gast der aufstrebende Autor und krankhafte Lügner Charlie Matthews ist. Die Harmonie im Haus wird jedoch empfindlich gestört, als der Körper eines jungen Mädchens am Rande der Stadt gefunden wird. Verdächtigt wird David – aber noch kann ihm nichts bewiesen werden… bis der kranke Psychopath erneut zuschlagen wird.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive AG / Infopictures
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen

DVD und Blu-ray | Sex Killer - Lust. Mord. Wahnsinn

DVD
Sex Killer - Lust. Mord. Wahnsinn Sex Killer - Lust. Mord. Wahnsinn
DVD Start:
25.05.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 92 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Sex Killer - Lust. Mord. Wahnsinn Sex Killer - Lust. Mord. Wahnsinn
Blu-ray Start:
25.05.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 96 min.

DVD Kritik - Sex Killer - Lust. Mord. Wahnsinn

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 6/10
Ton: | 7/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 4/10


Obacht bei der Wahl der Unterkunft. Nicht erst seit „Psycho“, „Motel“ und „Hostel“ weiß der Zuschauer, dass in manch harmlos wirkender Herberge das nackte Grauen lauert. Von gestörten Muttersöhnchen mit Tranchiermessern über mörderische Snuff-Filmer bis hin zu perversen Folterknechten. Und auch in der Bed and Breakfast-Pension von David und Samantha Beck (Mick Rossi und Natasha Gregson Wagner) scheint das biedere Ambiente menschliche Abgründe zu verdecken. David ist offensichtlich soziopathisch veranlagt und zweckentfremdet auf nächtlichen Ausflügen regelmäßig seinen Gürtel. Samantha kommt nur mit Würgehilfe zum Höhepunkt. Und der einzige Gast der beiden, der glücklose Schriftsteller Charlie (Sean Power), ist notorisch pleite, träumt von der Veröffentlichung seines Romans und prostituiert sich für die Zimmermiete als Toy Boy eines reichen Pinsels. David, Samantha und Charlie pflegen ein seltsames Zusammenleben, aus dem man nicht so recht schlau wird. So schlüpft David nach vollzogenem Akt mit der Ehefrau gerne mal fürs Nachspiel zur Charlie unter die Bettdecke.

Wirklich schlau wird man aus „Sex Killer - Lust. Mord. Wahnsinn.“ im Allgemeinen nicht. Der mal wieder viel zu reißerische deutschte Titel (im Original heißt der Film zärtlicher „A Kiss and a Promise“) lässt einen deftigen Schocker vermuten, einen Low-Budget-Nachzügler der (langsam abebbenden) Gewaltporno-Welle. In Wahrheit ist das Werk von Philip Guzman bedeutend unspektakulärer geraten. Sicher, es wird gemordet, es fließt Blut und es wird gepimpert, aber dass hat man alles schon heftiger und letztlich auch deutlich packender serviert bekommen. Denn „Sex Killer“ ist sehr träge geraten, schon der fast elegische Vorspann erinnert eher an ein düster-karges Provinz-Drama. Auch danach kommt der Psychothriller-Plot eigentlich nie wirklich in Schwung und plätschert trotz der überschaubaren Laufzeit von 87 Minuten zäh dahin. Die Figuren und ihre Motivationen bleiben größtenteils im Dunklen, die frühzeitige Offenbarung des Mörders, der für einige Frauenleichen in der kanadischen Kleinstadt verantwortlich ist, nimmt dem Geschehen die Spannung. Und auch die Ermittlungsarbeit des alternden Cop-Duos Dolan und Bello (ein ergrauter Patrick Bergin, der mal Robin Hood war, und Robert Miano) wirkt behäbig, dröge und wird aufgesetzt aufgelockert. Da nützen auch die Verweise am Anfang und am Ende auf die realen Tatsachen nichts, auf denen der Thriller basiert. Wenn die Wirklichkeit so öde Vorlagen liefert, dann doch lieber Fiktion, die richtig knallt.

Das Bild der DVD wirkt in manchen Tagsequenzen verwaschen, in den etlichen dunklen Szenen lässt sich die ein oder andere Unschärfe erkennen. Und die deutsche Synchro hat an einigen Stellen mit Tonschwankungen zu kämpfen. Auf Extras wurde verzichtet.

Inhalt und Cover von „Sex Killer“ versprechen Genrefans viel, was der Film nur bedingt einhalten kann. Vor allem die Figuren ermöglichen kaum Zugang, obwohl die Schauspielleistungen nicht übel sind.

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by Florian Ferber
Bilder © Alive AG / Infopictures