Serengeti - DVD

DVD Start: 29.07.2011
FSK: ab 6 - Laufzeit: 96 min

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Inhalt

Die Serengeti stellt ein weltweit einmaliges Ökosystem dar. Hier beeindruckt nicht nur eine schier endlose Savanne oder die Vulkanwelt des Unesco-Weltnaturerbes - hier findet auch jährlich eine der letzten großen Tierwanderungen statt. Hunderttausende von Gnus, Zebras und Antilopen unternehmen ihren kreisförmigen Zug durch die Serengeti, Massai Mara und Ngorongoro: stets auf denselben Routen und gezwungen, größte Hindernisse zu überwinden. Ihnen dicht auf der Spur sind ihre natürlichen Feinde: Löwen, Leoparden, Geparden und Hyänen. Kaum anderswo auf der Welt bietet der Kampf ums Überleben ein so grandioses, eindrucksvolles Schauspiel wie im Massenzug der Tiere in der Serengeti.

50 Jahre nach Bernhard Gzimeks Oscar®-gekröntem Film "Serengeti darf nicht sterben", hat der renommierte Tierfilmer und Zoologe Reinhard Radke „nachgeschaut“, was in der langen Zeit seither in der Serengeti geschehen ist. In wunderbaren berührenden Bildern fängt die deutsch-britische Naturdokumentation SERENGETI das Leben und die Bewohner dieser einzigartigen Landschaft ein – wissend, dass durch Überbevölkerung, Wilderei und weitere menschliche Einflüsse dieses Paradies gefährdet ist.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Making Of
Gespräche mit Regisseur Reinhard Radke und Sprecher Hardy Krüger Jr.

Video on demand - Serengeti

DVD und Blu-ray | Serengeti

DVD
Serengeti Serengeti
DVD Start:
29.07.2011
FSK: 6 - Laufzeit: 96 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Serengeti Serengeti
Blu-ray Start:
29.07.2011
FSK: 6 - Laufzeit: 100 min.
Serengeti (3D Blu-ray) Serengeti (3D Blu-ray)
Blu-ray Start:
29.07.2011
FSK: 6 - Laufzeit: 100 min.

DVD Kritik - Serengeti

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 9/10
Ton: | 8/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 8/10


In den letzten Jahren wird der heimische Filmmarkt nahezu überschwemmt von Dokumentationen über das Tierreich, sei es das wohl bekannteste Werk „Unsere Erde“, aber auch spezifischere Berichte wie z.B. „Unsere Ozeane“ geben Aufschluss darüber, wie unser Planet wirklich aussieht. In die gleiche Kerbe schlägt nun auch die Dokumentation „Serengeti“.

Geparden pirschen sich an. Gnus springen aufgeregt von einer Seite zur anderen. Antilopen liefern sich ein mörderisches Rennen. Geier stürzen sich auf verstorbenes Fleisch. Verbrannte Erde. Alle diese Themen , Bilder und Situationen werden in filmischer Aufbereitung der afrikanischen Savanne aufgebracht und noch viel mehr. So sieht man einzigartige Naturaufnahmen, die bisherige Größenverhältnisse sprengen, man bekommt gezeigt, wie wunderbar und gleichzeitig brutal das Leben am Fuße eines Vulkans sein kann. Darüber hinaus begleitet man die Wanderung der Tiere, die erst von dem fruchtbaren Vulkanboden verwöhnt und dann kurz darauf vertrieben werden.

Was also macht diese Dokumentation so besonders? Zum einen muss ganz klar gesagt werden: sie erfindet das Rad nicht neu. Natürlich hat man einen Großteil der Szenen bereits in anderen Naturfilmen gesehen und natürlich wird man kaum mit einem überraschten Gefühl aus diesem Film entlassen. Aber das kann auch nicht der Anspruch sein, denn der Film soll zeigen, wie die Welt in der Serengeti wirklich aussieht und das macht er auf hervorragende Weise.
Allein die vielen einzigartigen Bilder, beispielsweise der weite Blick über die tausenden von Gnus und Zebras, direkt zu Beginn des Films, die sich vollkommen friedlich einfach an der grünen Brust von Mutter Natur bedienen. Gänsehaut-Feeling löst der Film daher gerade mit seiner visuellen Aufmachung aus, die besonders in den vielen Slow-Motion-Szenen aufkommen wird, wenn eine Herde Gnus sich seelenruhig an einen Fluss begibt, um ihre Kehlen zu benetzen und wie aus dem Nichts ein riesiges Krokodil hervorschießt und man in Zeitlupe jede einzelne Regung der Protagonisten sieht. Dazu noch das wahnsinnige Gefühl direkt dabei zu sein, da die Kamera jede einzelne Millisekunde in diesen Momenten wiedergibt, sodass man sogar sieht wie das Wasser eine Art Schutzmantel um das Krokodil bildet, während es zum tödlichen Biss ansetzt.

Was ist also der Grund, warum der Film nicht die Maximalpunktzahl erhält?
Nun es sei an dieser Stelle betont, dass der Film absolut nichts falsch macht und optisch in einigen Szenen wirklich eine Wucht ist. Doch der Eindruck wird leider durch den überforderten und sichtlich um Spannung und Hingabe bemühten Erzähler betrübt. Bei Dokumentationen sind zwei Dinge wichtig: die Aussagekraft der Bilder und eben die Stimme aus dem Off, die durch den Film leitet. Leider hat man sich hierbei einen Fehlgriff geleistet, denn man kann tatsächlich hören, wie sehr er sich abmüht eine schauspielerische Leistung in seine Stimme zu legen, die einiges an Flair zerstört.

So wunderbar die Szenen auch mit Musik unterlegt sind, reißt einen der Sprecher immer wieder aus der Atmosphäre heraus, was sehr schade ist. Durch ihn entschied auch stellenweise ein gewisses Maß an Langeweile, die absolut nicht an den Bildern festzumachen ist, aber dennoch einen faden Beigeschmack hinterlässt.

Ob in der Endversion die Möglichkeit besteht den Sprecher auf Englisch um zuschalten oder nur Untertitel auszuwählen, kann an dieser Stelle nicht geklärt werden, da diese Funktionen, ebenso wie die Extras, nicht Teil der vorliegenden Presseversion waren.

Abschließend jedoch sei diese Dokumentation vorbehaltlos jedem Naturfreund empfohlen, aber natürlich auch jeder anderen Person, die den Sprecher ausblenden und sich einfach an wunderbaren Bildern erfreuen kann.


by Sven Hensel
Bilder © Universum Film




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