Seekers - DVD

DVD Start: 18.03.2016
FSK: ab 16 - Laufzeit: 90 min

Seekers DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Begleitet von einem Kameramann begeben sich die vier Freunde Mike, Eileen, Sarah und George in die tiefen Wälder Polens um eine Dokumentation über Ihr Hobby zu drehen: Geocaching, eine moderne Form der Schatzsuche. Bei Ihrer Suche stößt die Gruppe auf ein altes verlassenes Hotel, in welchem Sie die Nacht verbringen. Doch das Anwesen birgt ein dunkles Geheimnis... Als dann auch noch ein Gruppenmitglied mitten in der Nacht verschwindet, durchlebt die Gruppe eine Nacht des Grauens. Was als harmloser Ausflug begann, endet in einer blutigen Verfolgungsjagd!

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Lighthouse Home Entertainment / Kinokater
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen

DVD und Blu-ray | Seekers

DVD
Seekers Seekers
DVD Start:
18.03.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 90 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Seekers Seekers
Blu-ray Start:
18.03.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 90 min.

DVD Kritik - Seekers

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 4/10
Ton: | 2/10
Extras: | 2/10
Gesamt: | 3/10


Deutsches Blair Witch Projekt
„Seekers“ ist ein deutscher Horrorfilm der schamlos auf der Tradition von „Blair Witch Project“ aufbaut und auch den Stil der Found-Footage benutzt. Damit sattelt man allerdings auf einem schon lange totgerittenen Gaul auf und so ist das mehr als lahm. Man braucht schon eine gute Begründung, um weiterhin diesen vermeintlich kostengünstigen Stil zu nutzen, die hier aber inhaltlich nicht gegeben ist. Zwar ist es gut begründet warum die Helden die für einen Horrorfilm obligatorische Reise antreten, da sie zu den Fans des Geo-Caching gehören, aber die Begründung für den Stil liefert das nicht. Es reist ein Kameramann mit, um dieses Hobby zu dokumentieren. Seekers SzenenbildWobei es Spaß machen dürfte, so eine moderne Schatzsuche selber durchzuführen, aber es schlicht langweilig ist, andere dabei zu beobachten. So sieht man die erste Hälfte des Filmes die vier Freunde durch den Wald tapern und vor sich hin lamentieren. Die einzige Ahnung von Spannung entsteht dann dadurch, dass der Zuschauer aus seinen Genreerfahrungen darauf wartet das etwas Unheimliches passiert und vielleicht mal im Bildhintergrund etwas geschieht. Und sieht sich enttäuscht. Auch tut die Regie da nichts, um etwas Spannung aufzubauen und eine Ahnung des Bevorstehenden herzustellen. Hier klaut man deutlich vom „Blair Witch Project“ und ein Wald sieht wie der andere aus. Auch wird es in diesen langen 45 Minuten versäumt, die Charaktere zu definieren und auch die Darsteller vermögen nicht zu überzeugen und begehen zudem den Fehler zu oft in die Kamera zu sehen, als ob sie Regieanweisungen erwarten würden. Auch später gibt es aufgrund des Stiles mehrere Fehler. So ist es unglaubwürdig, das angesichts der Geschehnisse der Kameramann als Teilnehmer nicht reagiert. So knallt etwas ziemlich laut und anstatt sich schreckhaft mitsamt der Kamera in Richtung Geräuschquelle zu drehen, bleibt der Fokus auf den anderen Personen. Auch behält man immer brav das Licht an, so dass man bei den Verfolgungsjagden schnell gefunden werden müsste. Zudem ist es absolut unlogisch, angesichts des Themas, das in den Fluren des verlassenen Hotels in denen die Sucher Unterschlupf finden, Kameras installiert werden. Rechnet der Kameramann etwa damit, dass ein Schatz von selber auftaucht? Man braucht es für einige spannende Sequenzen die aber nicht glaubwürdig sind. Und wieder geklaut sind, nur diesmal von „Paranormal Activity“. Von den ganzen Perspektivfehlern mal ganz zu schweigen. Peinlicherweise werden teilweise sogar Szenen gefilmt in denen der Kameramann gar nicht dabei ist. Folglich niemand filmen kann, denn die Charaktere haben ihre Smartphones noch sichtbar in der Hand. Allein schon das alles macht den Film zu einem mittleren Ärgernis und man fragt sich, warum dieser Stil gewählt worden ist. Nach den langweiligen ersten 45 Minuten gelangen zwar die Charaktere in ein schön düsteres verlassenes Hotel, machen dort aber auch erst einmal nichts anderes als durch die Flure zu laufen. Man ist schon versucht, den Film abzubrechen als dann doch in den letzten 30 Minuten das Tempo angezogen wird und es halbwegs spannend wird. Man kann sich sogar einige Male erschrecken. Aber retten kann das die ganze Angelegenheit auch nicht mehr.

Der Ton ist leider ziemlich unausgegoren. Soundmäßig herrscht zwar eine ungeheure Wucht vor und gerade bei den Spannungsszenen kann dieses wunderbar punkten. Leider führt das aber auch dazu, dass der Dialog stellenweise viel zu leise ausgefallen ist. Teilweise ist er sogar völlig unverständlich. Auch das Bild kann nicht unbedingt überzeugen. Man muss halt die Abstriche in Kauf nehmen, da der Film in dem Found-Footage-Stil gedreht worden ist. Als Extra gibt es neben einer kleinen Trailershow noch ein paar Outtakes die nicht nur Pannen beinhalten.


Fazit:
Der Stil ist ein einziges Ärgernis und fehlerbehaftet. Zudem ist die erste Hälfte des Filmes schlicht langweilig, wohingegen im Finale einige gelungene Sequenzen auftreten.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Lighthouse Home Entertainment / Kinokater