Sector 7 - DVD

DVD Start: 24.07.2012
FSK: ab 16 - Laufzeit: 89 min

Sector 7 DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Nach THE HOST kommt nun der nächste Monstermovie-Hit aus Korea. Schauplatz ist eine einsame Tiefsee-Bohrinsel in Sector 7, einem Areal auf offener See südlich vor Korea. Kurz vor der Aufgabe der Bohrungen wagt die Managerin der Insel (Ha Ji-won) einen letzten Versuch, Öl aus der Tiefsee zu fördern. Doch anstelle von Öl findet die Crew etwas anderes. Etwas, das 2.500 m unter dem Meeresspiegel nur darauf gewartet hat, loszuschlagen ...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Trailer, Trailershow

DVD und Blu-ray | Sector 7

DVD
Sector 7 Sector 7
DVD Start:
24.07.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 89 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Sector 7 Sector 7
Blu-ray Start:
24.07.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 92 min.
Sector 7 (3D Blu-ray) Sector 7 (3D Blu-ray)
Blu-ray Start:
24.07.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 92 min.

DVD Kritik - Sector 7

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 7/10
Ton: | 8/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 6/10


Nach „Host“ kommt nun also mit „Sector 7“ der nächste Monsterfilm aus Korea. Das koreanische Kino hat in den letzten Jahren durchaus für Furore gesorgt. Vor allem die Rachedramen und Martial-Arts-Filme wussten fast durchgängig zu überzeugen. „Host“ wurde zwar sehr gelobt und auch ein sensationeller Erfolg, aber „Sector 7“ ist viel zu sehr schematisch, um ähnliche Furore erzeugen zu können. Dabei kann der Film insofern schon Geschichte schreiben, da er der erste koreanische Film in 3D ist. So hat sich der Regisseur Kim Ji-Hoon auch sehr viel mehr Mühe mit den Bildern als mit der Story gegeben. Vor allem hat sich der Drehbuchautor nach dem Lehrbuchschema gerichtet: in einer klaustrophobischen Umgebung befindet sich eine Gruppe von Menschen, die mit einem Monster konfrontiert werden. Per se natürlich nicht schlecht und vielversprechend, da die Gruppe nicht so einfach fliehen kann. Aber die Heldin hat natürlich eine tragische Vergangenheit, die Gruppenmitglieder verstehen sich nicht sonderlich, da gibt es den feigen Verräter, denjenigen, der wirtschaftliche Interessen über Menschenleben stellt, den Dusseligen, den Macho, etc. Da die Menschen Raubbau an der Natur treiben, muss ein mutiertes Monster kommen und wütend Menschen fressen. Und die wehren sich natürlich. Nichts Neues also im Monsterland. Aber eine Innovation kann man nicht von jedem Genrefilm erwarten, immerhin werden hier alle Erwartungen, die Fans an das Genre stellen, erfüllt. Leider wird aus dem klaustrophobischen Setting einer Bohrinsel nichts gemacht und eine dementsprechende Stimmung will nicht aufkommen. Und ein Kardinalfehler wird auch begangen: das Monster, obwohl ziemlich cool aussehend, bekommt man viel zu früh zu sehen. Spannung kann dadurch kaum aufgebaut werden. Man rätselt nicht, wer oder was hinter den Morden stecken könnte, sondern man sieht es zu schnell und dann tritt man auf das Gaspedal und der Film ist eher Action denn Horror. Alles wird dann den 3D-Bildern untergeordnet. Zu den Effekten kann hier nichts gesagt werden, da der Film in normaler Fassung vorlag. Es gibt aber einige beeindruckende Szenen, nur leider sind die Effekte nicht immer gelungen. Gerade die Rückprojektionen vor der Green Screen sind manchmal offensichtlich, da sich die Bildränder etwas voneinander abheben. Dadurch entsteht generell ein sehr artifizieller Ansatz, der durch die offensichtlichen Computereffekte noch verstärkt wird. Jedenfalls wird man solide unterhalten, aber durch das schematische Drehbuch und die teils recht schwachen Effekte ist der Film leider nur Durchschnitt. Auch das Kernthema, Raubbau an der Natur die dann in Form eines Monsters zurückschlägt, wird nicht variiert, sondern durch einen schlechten, unlogischen Schluss versaut, der zudem noch sehr offensichtlich auf eine Fortsetzung schielt.

Der Ton und das Bild sind gut. Leider gibt es abgesehen von dem Originaltrailer und einer Trailershow keinerlei Extras.

Ansehnlicher Monsterhorror, der aber leider viel zu sehr an Schema F angelegt ist, um vollkommen überzeugen zu können. Manchmal sind auch die Effekte nicht sonderlich überzeugend. Deswegen leider nur Durchschnitt.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Ascot Elite Home Entertainment